Back-Dienstag

Den Kuchen habe ich letzte Woche bereits angekündigt.

Das Rezept habe ich aus der Rezeptsammlung von meinem Mami abgeschrieben. Das ist bestimmt um die 20 Jahre her. Gebacken habe ich ihn noch nie.

Ich weiss nicht, woher wir das Rezept hatten. Wegen des „gut schütteln“ würde ich jetzt einfach mal drauf los tippen, dass es irgendwas mit Tupperware zu tun hat.

Welche Formen genommen werden, weiss ich auch nicht recht. Mit „Küchlein“ kann nicht die Cake-Form gemeint sein.

Ich habe den Teig trotzdem in die 30cm lange Cakeform gefüllt. Jedenfalls dauert das Backen um einiges länger.

Eingestellt hatten wir Heissluft 180 Grad, 25 Minuten. Er was noch flüssig mit kleiner Kruste. +10 Minuten, die Kruste schwimmt auf dem Teig. +15 Minuten, die Kruste bewegt sich immer noch schwimmend, ist aber etwas aufgesprungen. +15 Minuten, jetzt ist der Kuchen durch. Die Kruste ist aufgeplatzt und recht dick. Aber ich mach „knusprigen“ Kuchen.

Wir werden das Rezept nochmals testen, mit kleinen Portionen-Cakeförmli oder in Muffinsformen.

Der Kuchen schmeckt recht gut. Obschon das Rezept mit den Zutaten Essig&Öl eher an Salatsauce erinnert, schmeckt man die beiden nicht raus. Durch das lange backen mit Heissluft ist der Kuchen etwas trocken geworden.

Die meisten Familienmitglieder mögen ihn.

Merino-Jäggli

Die Wolle habe ich geschenkt bekommen, oder war es unser Käfer, der sie bekommen hat?

Jedenfalls hab ich sie jetzt einige Zeit aufbewahrt und wusste nicht, was daraus werden soll. Aber nach den Socken hatte ich eine Idee. Ich hab mal für ein Teststricken eine kurzärmlige Strickjacke gemacht für meine Grosse, und dann noch eine für meinen Käfer. Die brauch ich als Inspiration für eine Strickjacke für meinen Käfer.

Die Wolle ist die Viva von Lang Garn. Die Farbe ist von grün über blau zu grau und braun alles irgendwie.

Vier Knäuel waren es, ich hab sie doppelt genommen. Das hat bis fast zum Po runter gereicht. Jetzt muss ich warten, bis die Nachbestellung bei mir ankommt, damit es auch noch lange Ärmel gibt.

Sockenpaar 4/2018

Nun hat auch die grosse Schwester ihr Socken. Da sie bereits Grösse 38 trägt, brauchte ich von ihrer gewählten Wolle zwei Knäuel. Damit sie nicht ständig rumpurzeln (ich strickte beide Socken gleichzeitig und von oben), habe ich die Knäuel von innen begonnen.Da die beiden Knäuel fast gleich gewickelt waren, hab ich nun ganz zufällig zwei fast identische Socken gestrickt.

Von den beiden Knäuel ist noch was übrig. Mal schauen, was daraus noch entstehen wird.

Back-Dienstag

Eigentlich habe ich mir was ganz anderes rausgesucht für den heutigen Back-Dienstag. Ein neues Rezept. Ich wollte mal die Weck-Gläser, die ich zu Weihnachten bekommen habe testen und ein paar „Glaskuchen“ backen.

Die Mädels waren dann aber anderer Meinung. Sie wollten einen Trübeli-Cake. Den haben wir zwar schon mal gebacken, aber da ihn alle sehr gern mögen, war der auch ganz ok.

Da wir am Nachmittag noch mit basteln beschäftigt waren, wurde es etwas spät mit dem Kuchen. Aber bevor die Kids ins Bett mussten, waren auch die fünf Stücke abgekühlt, weil ich sie extra schon abgeschnitten habe.

Und das Rezept auf der andern Seite testen wir nächste Woche. Ich hab die Rezepte aus der Rezeptsammlung meines Mami’s abgeschrieben, da war ich noch gar nicht ausgezogen, aber ich hab es noch nie gebacken. Wird also Zeit!

Blümchen und Schmetterlinge

Heute war ein ruhiger Fasnachtstag, kein grosses Programm, aber doch mit schminken und verkleiden.

Unsere Grosse wollte sich heute etwas spezielles zum Schminken raussuchen.

Während die Heizungsmonteure unsere Heizung ausschalteten, und es in der Wohnung immer kühler wurde, habe ich den Mädels etwas Frühling auf die Gesichter gezaubert. Den beiden gefallen ihre Kunstwerke sehr gut, darum meinte die Grosse, sie wolle das auf ihrem Gesicht behalten bis Mittwoch. Ob wir sie jetzt also die nächsten beiden Nächte am Kleiderbügel hinter die Tür hängen sollen?

Ein klein wenig stolz bin ich natürlich schon auf die beiden Gemälde.

Unsere Schminke ist ähnlich wie Wasserfarbe, aber ist extra Schminkfarbe. Ich trug sie mit dem Pinsel auf. Richtige Schminkfarbe wäre wahrscheinlich viel deckender. Da würde die Haut nicht durchschimmern…

Die 5. Jahreszeit

Während meine beiden Männer mit dieser Jahreszeit nicht anfangen können, geniesse ich die Zeit mit meinen Mädels und meiner Schwester und Gottibub.

Heute haben wir den dritten Umzug besucht, aber bereits gestern haben wir uns entschieden, dass wir nächstes Jahr ein Kostüm mit dem gleichen Motto/Motiv machen wollen.

Darum lassen wir uns an den nächsten Umzügen von Gruppen inspirieren und sind jetzt schon auf Ideensuche.

Es sollte mitwachsend sein, damit wir nicht jedes Jahr alles neu nähen müssen (bei den Kindern! Bei uns sollte es in etwa gleich bleiben).

Hose mit Stulpen, Rock mit Saum zum verlängern, Jacke die nächstes Jahr noch bis zur Kniekehle geht und im Jahr darauf noch knapp die Hintern deckt… sowas in der Art. In blau-grün, oder doch eher gelb-rot, vielleicht Fell in leuchtend pink? Wir werden sehen… Ein Umhang, der das nasse Regenwetter abhält wär auch noch was, und genügend Säcke! Für die Kids für die Süssigkeiten und Konfetti, für uns Erwachsenen, für alles was wir nicht tragen wollen…

Spannend

Während das eine noch gespannt wartet, dass es vom Spannbrett genommen wird, wartet das andere noch entspannt aufs Spannen.

Neben dem Zusammennähen finde ich das Spannen das ‚Blödste‘ am Stricken. Das weisse Fichu ist schon seit einer Ewigkeit fertig, nur wollte es sich nicht von selber aufs Spannbrett legen. Jetzt habe ich an der zweiten Singprobe im neuen Jahr das Garn für ein neues Fichu zu einer luzerner Tracht bekommen. Was so viel heisst wie ‚hopp! Jetzt spann erst mal das letzte!‘

Das Fuchu durfte dann erst ein Entspannungsbad nehmen und wurde dann in nassem Zustand aufgesteckt. Zum Schluss habe ich es mit Sprühstärke eingesprüht.

Heute ist nun das neue Fichu fertig geworden. Ich habe versucht, es etwas lockerer zu stricken. Es sollte also auch etwas geösser werden, als mein erstes. Das kann ich grad knapp vorn mit der Brosche zusammenstecken und die ‚Zipfel‘ in den Latz stecken.

Backdienstag

Auch für den heutigen Backdienstag habe ich uns ein Rezept rausgesucht, für das wir alle Zutaten zuhause hatten.

Das Rezept ist etwas abgewandelt, nicht bei den Zutaten, aber der Teig ist gedacht, um in der Springform gebacken zu werden, wir haben aber unser grosses Backblech dafür genommen.

Das Rezept:

250g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker (ich nehme 2 Esslöffel von meinem Selbstgemachten) und 4 Eier schaumig rühren, bis die Masse hell ist.

250g Mehl und 1 Päckchen Backpulver mischen

125ml Wasser und 125ml Öl (ich nahm Sonnenblumenöl) mischen

Nach und nach das Mehl und die Flüssigkeit unterrühren.

Das Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Nach belieben mit Früchten garnieren. Ich habe hier 250g gefrorene Johannisbeeren genommen.

Den Kuchen während 35 Minuten bei 160 Grad Heissluft backen (bis er goldbraun gebacken ist).

Er schmeckt mit den Johannisbeeren sehr frisch und lecker!

Back-Dienstag

Unsere Mädels sind nicht zuhause, sie sind im Skilager…

Trotzdem wollen wir den Backdienstag nicht ausfallen lassen. Mein Mann wünschte sich ein Brot, so hab ich ihn dann gleich eingespannt zum Teig kneten.

Es soll aber nicht einfach ein normales Brot sein. So haben wir heute ein Ur-Dinkel-Mehl genommen. Der Teig bekommt zusätzlich etwas Feuchtigkeit, in dem ich noch einen Esslöffel Sonnenblumenöl dazu gab.

Zusätzlich ist auch die Form etwas anders. Wir haben es in der Cakeform gebacken.

Eigentlich hätte ich das Brot gern heute noch angeschnitten, aber nun ist Bettzeit und das Brot ist morgen zum Zmorge dann auch richtig ausgekühlt.

Sockenpaar 3/2018 – Skilager-Socken

Beinahe hätte es noch gereicht, und unser Käfer hätte sie mit ins Skilager nehmen können.

Die Wolle hat sie selber ausgesucht. Da sie von sich aus schon mustert, habe ich sie in glatt rechts gestrickt und den den Schaft 2 rechts, 2 links. Wir haben bloss einen Knäuel von dieser Wolle gekauft, bis anhin hat das ja auch gereicht. Da ich aber nicht einen Langen und einen Kurzen stricken wollte, habe ich den Knäuel von innen und aussen angefangen und die Socken Toe-Up gestrickt.

Wie ihr seht, ist gar nicht mehr viel übrig geblieben.

Leider hat es nicht mehr gereicht, um in den Koffer gelegt zu werden. Den haben wir am Samstag gepackt, fertig gestrickt waren sie am Sonntag Mittag, kurz vor der Abfahrt. Aber da waren schon andere Socken im Koffer.