Ski-Tag zuhause

Mein letzter Ski-Tag ist schon lange her, so in etwa vor einem halben Leben. Da waren wir an einem Pfadi-Weekend. Wenig Schnee und viel gute Laune.

Seither stand ich nicht mehr auf den Ski’s. Mein Mann geht mit den Kids Skifahren. Bis vor paar Jahren hat SchwiPa eine Wohnung im Skigebiet gemietet, da waren sie dann immer eine Woche und ich habs mir zuhause gemütlich gemacht.

Trotzdem habe ich mich beim Januar-Sockenwoll-Abo für einen Ski-Tag entschieden. Die Wolle soll den Schnee und den blauen Himmel darstellen. Dazwischen ein paar Wölkchen, die den Himmel in ein hellblau tauchen.

Passend zum Ski-Tag habe ich das Muster gewählt. Es ist eine Ski-Tour von drei Freunden, die in wilden Kurven durch den Tiefschnee wedeln.

Angeschlagen habe ich 60 Maschen. Das Bündchen über 15 Runden *1 links, 1 rechts verschränkt* gestrickt. Die Skispuren habe ich wild gewählt. Eine Hebemaschen, eine Masche rechts, eine Hebemasche. Bei den Kurven die Hebemasche grad hoch gestrickt, und sonst immer nach links oder nach rechts verschränkt. Ich habe darauf geachtet, dass die Schwünge nicht in der gleichen Rehe waren, und dass die drei Freunde nicht zusammenfuhren. So sind die beiden Socken nicht ganz gleich geworden, denn wer fährt schon zweimal in der gleichen Spur?

Back-Dienstag

Wir haben noch Bratspeck im Kühlschrank. Der ist noch von den Festtagen übrig.

Bratspeck mit Blätterteig haben wir schon paar mal gebacken. Letzte Weihnacht haben wir daraus Tannen geformt. Auch schon haben wir Rosen gerollt.

Gestern war aber unsere Backfee noch etwas länger bei ihrer Freundin, sie haben gemeinsam was für die Schule vorbereitet.

So haben wir es dann sehr einfach gemacht. Wir haben den Teig ausgerollt, mit dem Bratspeck belegt und mit Pfeffer und etwas Rosmarin-Pulver gewürzt.

Den Teig rollten wir dann anders rum wieder zusammen und haben ihn in ca. 1cm dicken Streifen geschnitten.

Die Teigschnecken haben wir im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen bei Heissluft für 20 Minuten gebacken.

Das Abendessen war sehr lecker!

Back-Dienstag

Bereits am 1. Januar starten wir wieder mit unserem Back-Dienstag.

Meine Backfee hat sich ihren Papi und sein Handy geschnappt und mit ihm zusammen das Abendessen gemacht.

Die Fotos hat sie selber gemacht, oder dem Papi genaue Instruktionen gegeben, wie die Fotos zu gestalten waren.

Wir backen meist zwei Pizza’s. Eine für die Kids und eine für die Erwachsenen, oder anders gesagt, eine mit Champignons und eine ohne. Eigentlich immer das gleiche. So wird sie immer von allen gern gegessen.

Für unsere Pizza kaufe ich den Teig bereits ausgewallt. Wir strecken ihn dann noch ein bisschen, damit er das ganze Blech bedeckt. Der Boden ist dann auch nicht all zu dick (das mag ich nicht). Darauf kommt eine Portion Tomatenpüree, etwas mit Wasser verdünnt und mit viel Gewürzen. Pfeffer, Basilikum, Oregano und noch etwas Spaghetti-Gewürz.

Auf beide kommen Schinken und Mozzarella. Auf die eine noch Champignons.

Natürlich gäbe es noch viele Variationen. Mit verschiedenem Gemüse, mit Salami, scharf, mit verschiedenem Käse. Aber da sind wir wohl Gewohnheitstiere.

Wie mögt ihr eure Pizza? Habt ihr ein spezielles Gewürz das drauf muss? Oder eine Beilage, die es unbedingt braucht?

Mein Mann streicht ab und zu noch etwas Sambal oelek drauf. In der Pizzeria gibt es immer eine Flasche Gewürz-Öl mit auf den Tisch. Oder Tabasco.

Zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel wünsche ich euch alles Gute.

Ich freu mich auf ein kreatives Jahr in der Küche mit meiner Backfee, mit den Strickfrauen bei den Stricktreffs, mit den Kids im Kinderbasteln und natürlich auch mit meiner Familie.

Im 2019 startet unser Ältester mit seiner Lehre als Konstrukteur und die Mittlerer startet im August in die Oberstufe mit vielen neuen Schulkollegen. Das ist nicht nur für die Kids eine Herausforderung, auch ich muss wieder ein Stück loslassen.

Weihnachtsgeschenke

Selbstgemachtes gab es vor allem von den Kids. Und da wir heute das letzte Geschenk überreichten, kann ich sie euch nun auch zeigen.

Die Gläser sind das Gemeinschaftswerk der Kids. Die kleinste hat die Gläser mit Wandtafelfarbe bestrichen und danach mit unseren neuen Kreidestifte beschriftet. Die Mittlere hat die kleinen Krippen aus Nassschalen gebastelt. Die Idee dazu ist bereits im Herbst entstanden, als sie mit ihren Freundinnen zusammen beim Nachbar Baumnüsse gesammelt haben. Der Grösste hat die Pralinen-Hohlkugeln in drei Geschmacksrichtungen befüllt.

In meiner und der Schwiegerfamilie wird unter den Erwachsenen gewichtelt. Die Mütze habe ich für meine Schwiegermutter gestrickt. Dazu habe ich auch noch einen passenden Loop gemacht, aber den habe ich wohl vergessen zu fotografieren.

Kleine Maus

Diese kleine Maus kam mit der Dezember-Let’s knit aus England zu mir. Natürlich noch gut verpackt und geknäuelt.

Über die Weihnachtstage habe ich nicht viel gestrickt. Aber ein bisschen was musste doch sein.

Die einzelnen Teile waren rasch gestrickt. Das Zusammennähen dauert bei mir immer etwas länger.

Aber heute zwischen dem ganzen Sport, der heute am TV lief (Ski und Eishockey), habe ich dann vernäht, gestopft und zusammengenäht.

Nun sitzt sie auf dem Sofa, die kleine Maus. Aber ihr fehlt noch ein hübscher Name. Hier wohnen schon Graham, Rodney und Olli. Sie ist das erst Mädchen. Wie findet ihr Emily?

Adventskalender von Schachenmayr

Vor ein paar Tagen sass ich am Morgen am PC und dachte so bei mir, ob ich wohl dieses Jahr auch irgendwo bei einem Online-Adventskalender gewinnen würde. Und war dann doch sehr überrascht, als ich auf der FB-Seite von Schachenmayr meinen Namen lass.

Ich freute mich riesig!

Die nette Dame von Kundendienst, die meine Adresse entgegennahm, entschuldigte sich, dass das Paket wohl nicht zu Weihnachten unter dem Weihnachtsbaum liegen werde. Aber sind wir doch mal ehrlich, Pakete packen wir doch das ganze Jahr durch gern aus 😉

So hat dann heute Mittag der DPD-Mann geklingelt und ich durfte auspacken.

Da ist eine ganze Menge Geschenke drin! Neben 11 Knäuel Casual Soft Wolle, der passenden Anleitung im Fashion Moment und einer Erconomics Rundstricknadel von Prym waren auch noch ein weiteres Heft, eine Agenda, zwei Anleitungen, zwei Postkarten und ein Einkaufswagenjeton im Paket.

Ich freu mich riesig! Jetzt stell ich noch meine flauschigen Schal fertig und dann wird der Pulli angestrickt.

Back-Dienstag

Am 25. Dezember haben wir mit meiner Familie Weihnachten gefeiert.

Da dieser Tag auch grad der Back-Dienstag war, waren wir unter anderem auch für das Dessert mitverantwortlich.

Nach einer grossen Portion Fajitas mit vielen verschiedenen Fleischvarianten und noch mehr Beilagen, gab es erst ein kleine Verschnaufpause, dann eine Mini-Blockflötenkonzert bevor wir dann zur Bescherung über gingen.

Viel länger hätten wir die Kids wohl auch nicht mehr hinhalten können. Die waren einfach nur neugierig, was in den Geschenken der Grosseltern und Gottis und Göttis steckte.

Den Kuchen haben wir auch schon gemacht. Und jedes Mal ist er viel länger im Backofen, als im Rezept steht. Auch wenn er nach der angegebenen Zeit schon goldgelb ist, ist er innen drin noch seeehr flüssig. Ich muss ihn immer fast die doppelte Zeit drinn lassen. Kommt aber auch darauf an, mit was wir ihn ‚füllen‘. Der Kuchen ist fluffig wie ein Bisquit.

Dieses Mal haben wir gefrorene Beeren (eine gekaufte Mischung) über den Teig verteilt. Die sanken recht schnell bis zum Boden runter und liessen ihren ganzen Saft in den Teig laufen.

Ich denke, nächstes Mal werden wir etwas mehr Mehl in den Teig geben. Muss mir das aber noch ins Rezept schreiben, wenn das nur hier im Blog steht, geht das garantiert vergessen…

Back-Dienstag

Den Back-Dienstag haben wir diese Woche auf den Mittwoch verschoben.

In der Klasse unserer Backfee wurde gewichtelt. Da sie eine Freundin bewichteln durfte, durfte sie sie für den freien Mittwoch Nachmittag zum Backen einladen.

Die Tannen habe ich am Morgen bereits gebacken. Eine Portion Mailänderli-Teig ergab rund 30 Tannen. Beim zusammenstellen sind ein paar zerbrochen.

Heute Nachmittag haben die Mädels erst den Teig für die Schokokugeln Myrta von Betty Bossi gemacht. Während der Teig im Kühlschrank ruhte, konnten die beiden die Tannen verzieren. Man könnte meinen, es sollte endlich etwas weniger Zucker-Deko in unserer Schublade geben, aber die ist immer gleich gefüllt, oder noch mehr.

Nach dem Verzieren konnten sie die Kugeln formen. Damit es Kugeln geblieben wären, hätten wir sie noch ins Kühlfach legen müssen. Da haben wir aber nie Platz, darum wurden sie dann etwas flacher…

Nun sind sie am Spielen, die Kugel sind ausgekühlt, und die Schleckmäuler am mampfen.