Baby-Rettung

Freitag-Nachmittag waren die Kids in unserem Quartier mit einem Korb unterwegs. In der Nähe hörte man Katzenbabys jammern.
Da hier viele Katzen rumtigern, hab ich ihnen geraten, die Kätzen da zu lassen, wo sie sind, sonst würde die Katzenmutter sie evtl. nicht mehr trinken lassen.

Als die Babys am Abend immernoch erbärmlich mauten, gabs eine ganz tolle Rettungsaktion. Zwei Jungs aus dem Quartier haben sich in den Zwischenboden gequetscht und konnten die Kleinen mit der Grillzange rausholen.
Anfangs meinten wir, es wären bloss zwei, dann kam ein drittes und viertes zum Vorschein, am Schluss waren es dann fünf süsse kleine Kätzchen.

Sie waren ziemlich unterkühlt und hatten groooossen Hunger. Eine Nachbarin holte einen Korb mit Wärmeflasche, die Frau vom „Quartier-Tierarzt“ organisierte einen Platz für die Fünf und was ordentliches zu Mampfen, sprich Katzen-Aufzuchtsmilch.

Die Kleinen wurden dann erst mal unter der Wärmelampe aufgewärmt, die Kids in den verschiedenen Familien in die Betten gesteckt und überlegt, wie wir die Nacht aufteilen. Schliesslich mussten die Kleinen alle zwei Stunden ihr Fläschchen bekommen! Ich half bei der ersten Fütterung, die nächsten zwei Fütterungen hat die Nachbarin selber übernommen. Die 4:30-Fütterung erledigte dann eine andere Nachbarin, um 6:30 durften zwei Nachbarskinder füttern. Um 7:30 kam sie dann der Tierarzt abholen. In der Klinik wurden sie untersucht, ausser Schnupfen (wohl unterkühlt) und etwas verklebte Augen hatte eins etwas Durchfall, sonst waren sie gesund. Am Mittag wurden sie dann von einer lieben Frau aus dem Tierheim Tierdörfli abgeholt. Dort werden sie jetzt 4 Wochen das Fläschchen bekommen, bevor sie ein neues Plätzchen bekommen.


alle 5 auf einem Haufen. Da sind sie schon wieder etwas fiter, sie klettern schon wieder am Korb rauf.


Das Fläschchen hab ich bei unserem schlafenden Käfer geholt. Das Fläschchen gabs mal auf dem Markt, mit farbigen Zucker-Kügelchen drinn. Ich hab dann ein Loch reingebissen, weil davor war’s dicht, sie brauchte es für die Puppen. Das Fläschchen, dass wir aus der Tierklinik hatten, funktionierte irgendwie nicht recht, da kam kaum was raus.

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