Mai Monats-Socken

Ganz knapp hat es gereicht. 23:50 war ich fertig mit meinen Mai-Socken. Das Muster war einfach. Gestrickt wären sie eigentlich recht rasch gewesen. Aber ich hab am ersten Mai-Stricktreff den Anschlag und das Stricken mit der Rundstricknadel gezeigt. Und beim zweiten Stricktreff haben wir die Ferse angeschaut. Darum gabs dazwischen eine grössere Pause.

In der Zwischenzeit war ich aber nicht untätig. Ich bin dabei, einen Dreambird fertig zu stellen. Und ein Test-stricken ist auch noch am wachsen.

Back-Dienstag

Heute Morgen habe ich erst die Zeitung gelesen, dann meinen Insta-Account noch etwas gefüttert und hab da auch noch etwas gestöbert um Inspiration zu sammeln.

Da war eines der ersten Bilder ein Brötchen mit flüssigem Schoko-Kern. Unsere Grosse mag Schoko-Brötchen aller Art, die freute sich nur schon, als sie das Foto vom Blog sah. Ob sie das Brötchen auch noch mag, wenn sie es isst, weiss ich nicht. Wir haben gerätselt, ob jemand in der Familie Zimt nicht mag…

Das Rezept habe ich hier gefunden.

Am Mittag, während mir das Gemüse und das panierte Plätzli schwarz wurde, hat unsere Backfee den Teig vorbereitet. Den konnten wir dann am Sonnen-Fenster gehen lassen bis nach dem Mittagessen. Als die andern zur Schule/Arbeit gingen, haben wir uns wieder in die Backstube begeben.

Da bei uns Nutella und ähnliches meist Mangelware ist (wenn mal was zuhause ist, dann ist es innert kürze wieder weg), mussten wir für die Füllung etwas improvisieren. Wir haben 2/3 einer schwarzen Schokoladentafel geschmolzen, dazu haben wir noch etwas Butter gegeben und eine Portion Kaffeerahm.

Der Zucker, den wir mit Butter und Zimt mischen sollten, der wollte einfach nicht schmelzen. Darum ist es dann auch etwas klumpig geworden. Ob’s so sein soll oder nicht, weiss ich nicht.

Das wichtigste: die Brötli sind leeeecker!

Test-Stricken

Im Moment bin ich bei einem Testricken dabei.

Die Wolle ist von Lang, beides Sockenwolle, die orange aber mit 20% Seide-Anteil.

Die Anleitung ist von Esther von starfiberstudio. Auf sie gestossen bin ich auf Insta, beim Stöbern. Sie hat Teststricker gesucht.

Ich mag es, Teststricker zu sein. Man muss sich dabei konzentrieren, nicht nur aufs Stricken, sondern auch aufs genau lesen. Oft sieht man eine Abkürzung oder man spürt, wie das Muster fortgesetzt werden soll. Und schon hat man etwas überlesen.

Nun stricke ich gespannt weiter. Heute bin ich in der Mitte der 4. Seite, 1,5 habe ich noch vor mir.

Weitere Fotos habe ich auf meiner Ravelry-Seite.

Back-Dienstag

Die Zutaten waren alle schon zuhause vorhanden.

Den Kuchenteig haben wir ausgewallt gekauft. Hätten wir auch selber machen können, aber das lag zeitlich heute nicht drinn. Die Kids mögen die Apfelwähe nur kalt…

Auf den Kuchenteig geben wir etwas Gries und etwas gemahlene Haselnüsse. Unsere Backfee hat dann die Äpfel klein geschnippelt, und ich in der Zeit die Rhabarber. Den Teig haben wir dann halb-halb belegt.

Für den Guss nehmen wir zwei Eier, 2.5dl Halbrahm, gemahlenen Haselnüsse und Zucker (nach Handgelenk…). Bei sauern Zutaten etwas mehr Zucker, bei süssen etwas weniger.

Dann schoben wir die Wähe für ca. 30 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen.

Da diese Woche in der Schule Projektwoche ist, hatten unsere Backfee heute nur bis 15 Uhr Schule, musste aber früher gehen. Wir haben uns nach der Schule ans backen gemacht. So konnte die Wähe bis zum Abendessen kalt werden.

Lecker war sie!

Back-Dienstag

Diese Woche haben wir bereits zum 54. Mal unseren Back-Dienstag durchgeführt.

Heute wurde am Mittagstisch beschlossen, dass wir den 100. feiern werden. Uneinig war man sich mit dem ‚wie‘. Von einer hundertschichtigen Torte, über hundert kleine Teile, bis zu hundert Zuckerstreusel kamen viele Ideen. Aber wir haben noch Zeit, wenn wir es richtig rechnen, dann wird der 100. Backdienstag Anfang April nächstes Jahr sein.

Diese Woche haben wir für unsere Grosse gebacken. Sie hatte am Mittwoch Kuchenverkauf in der Schule. Die Lehrer hatten ein Volleyball-Turnier. Ein guter Zeitpunkt, um die Klassenkasse aufzubessern. Schliesslich gibts in der 6. Klasse eine grosse Schulreise.

Den Kuchen haben wir Joli-Kuchen getauft, weil wir das Rezept von einer lieben Nachbarin bekommen haben und so immer alle gleich wissen, welchen wir meinen.

Back-Dienstag (Nachtrag)

Gleich zwei mal habe ich es jetzt versäumt, den Backdienstag rechtzeitig einzutippen.

Und weil’s nun ja so oder so zu spät ist, kommt erst mal der Nachtrag von letzter Woche.

Wir feiern bereits das 1 jährige Jubiläum! Vor gut einem Jahr, kurz vor dem Geburtstag unserer Backfee, haben wir den Back-Dienstag ins leben gerufen. Damals war er gedacht als Zeit-Überbrückung, bis die grosse Schwester wieder aus der Schule nach Hause kommt. In jenem Schuljahr hatte sie am Dienstag Nachmittag frei. Dieses Jahr fing der Nachmittagsunterricht erst um 14:20 Uhr an, somit hatten wir auch in diesem Schuljahr Zeit, uns in der Küche auszutoben. Nun warten wir gespannt auf den neuen Stundenplan, der ab August dann gilt. Wir hoffen, dass wir immer noch gemeinsam backen können. Aber den Back-Dienstag auf Mittwoch verschieben?! Das funktioniert nur beim Schreiben…

Letzte Woche haben wir uns ein Vollkornbrot gebacken. Hefe hab ich immer welche im Tiefkühler und Mehl in verschiedenen Sorten in unserem „Gänterli“ (Vorrats- und Abstellraum).

Der Teig ist schön aufgegangen, aber ich hatte das Gefühl, beim Backen ist er nicht mehr so sehr gewachsen. Luftig und lecker war das Brot aber trotzdem.

Back-Dienstag

Die Macaron’s stehen schon eine ganze weile auf unserer Liste der Dinge, die wir backen wollen.

Gestern haben wir ein Rezept raus gesucht. Gefunden haben wir dieses. Wir haben uns für die Variante rosa mit Himbeergeschmack entschieden.

Wir sind ja immer etwas knapp in der Zeit, weil unsere Backfee um 14 Uhr zur Schule los muss, und wir meist erst starten, wenn die andern aus dem Haus sind.

Das Hacken der Mandeln (es soll sowas wie Mandelmehl entstehen) brauchte mehr Zeit, als wir dachten. Oder das Sieben danach… es reichte jedoch noch, um die Lebensmittelfarbe unterzumischen.

Gebacken hab ich sie dann allein. Ich weiss nicht, was ich falsch mache, aber ich bring den Eischnee einfach nie dazu, in die Höhe zu wachsen. Die Deckel sehen aus, als ob sie auf dem Boden geschwommen wären…

Die Füllung stellte uns auf die Probe. Erst hat sich der Stabmixer verabschiedet. Da haben wir jetzt mehrere Einzelteile. Und als wir die Creme im Beutel hatten, platzte der beim Rausdrücken. Es half auch nichts, als wir beim nächsten die Ecke grösser wegschnitten. Der Zweite endete gleich wie der erste.

Aber alles in allem sind sie doch ganz lecker geworden. Anfänglich waren sie für den Stricktreff gedacht gewesen, aber die werden nicht so lang überleben. Vor allem auch, weil wir keine 40 Stück gemacht haben…