Handarbeitsbingo

Vor einer Woche habe ich dieses Bingofeld auf dem Blog von 60Grad Nord entdeckt.

Mit dem Kinderbasteln vom Freitag und dem Nähnachmittag vom Samstag konnte ich gleich drei Felder abkreuzen (ich hoffe, man darf das).

Mit Papier haben wir diese tollen Bilder gemacht. Gemeinsam kreativ war ich mit den Kindern. Und beim Nähen habe ich auch für mich einen Loop genäht. Von meinem gibt es nur noch kein Foto, ich mag Selfies nicht. Eigentlich mag ich überhaupt Fotos von mir nicht…

Heute setz ich mich wieder an die Mütze für meinen Gotti-Bub. Da werde ich demnächst ein weiteres Kreuz setzen können. Bin nur noch nicht sicher, ob oben rechts oder unten links…

Wenn‘s kälter wird

Wenn’s kälter wird, werden wir nicht frieren. Zumindest am Hals nicht…

Ich durfte heute mit drei jungen Damen mein Atelier in ein Näh-Studio umrüsten.

Die grösste Herausforderung meinerseits war, dass wir hier drei verschiedene Nähmaschinen hatten, aus ziemlich unterschiedlichen Jahrzehnten.

Die Mädels hatten viel Spass beim Nähen. Wobei nicht jede bei allen Arbeiten gleich begeistert war. Die Stecknadeln, die in den Fingern steckten. Die viele Arbeit, bevor sie endlich an die Maschine sitzen kann. Und eigentlich war es viel zu wenig zum Nähen.

Die Zeit rannte nur so davon. Der Nachmittag war im Flug vorbei.

Mit viel Stolz durften die jungen Schneiderinnen ihre selbstgenähten Loops ihrem Mami und Gotti zeigen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen Nachmittag wieder einmal machen werden.

Die Anleitung für den Loop gibt es übrigens auf der Homepage von Lie Lie’s Pumpbär

Mitten in den Vorbereitungen

Heute Morgen habe ich den Stoff gewaschen, die Schnittmuster ausgedruckt und die Nähmaschine organisiert.

Am nächsten Samstag treffen sich drei Mädels im Alter von 9 und 11 Jahren bei mir im Atelier um gemeinsam zu nähen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Nähstücke. Das wird bestimmt ein lustiger Samstag.

Und wenn wir grad beim Nähen sind, so erzählte mir meine Mam, dass die Katze unserer Stiefschwester während dem Nähen mit der Nadel spielen wollte 🙀. Der Tierarzt hat’s aber wieder gerichtet.

Von unserem Paps gibts auch so eine Geschichte… Mein Grosi hatte noch eine dieser alten Nähmaschinen, bei denen man unten mit dem Fuss wippen musste, die Maschine wurde dann über ein Schwungrad mit dem Riemen angetrieben. Da dauerte es ziemlich lang, bis die Nadel wieder aus dem Finger raus war 😨

Aber von solchen Geschichten lassen wir uns nicht abhalten! Schliesslich haben wir keine Katzen im Atelier, und die Kids passen immer schön auf 🙂

Habt ihr auch schon solche Geschichten gehört? Oder gar selber erlebt?

17. Dezember

Wie sieht es bei dir aus, wenn du etwas nähst? Wirfst du übrig gebliebene Stöffchen gleich weg oder legst du sie in die „Man könnte daraus vielleicht noch was machen“-Kiste?

Ich hab zwar schon lange nichts mehr genäht (grosses jedenfalls), aber ich habe immernoch den einen oder andern Stoffrest, der auf seine letzte Bestimmung wartet.

Für heute habe ich aber meinen Filzresten zwei Stück rausgefischt. Die Vorlage vom 9. Dezember passt auch perfekt zu dieser Resteverwertung. Die kleine Tanne hat eine gute Grösse. Ich habe die zwei Filzreste aufeinander gelegt und beide gleichzeitig ausgeschnitten.

Den blauen Faden habe ich auch in den Resten gefunden. Der war noch übrig aus einem Kreuzstichbild.
Natürlich kannst du auch die Nähmaschine brauchen. Oder vielleicht sogar mit Heissleim zusammenkleben.
Bevor ich die Tanne ganz geschlossen habe, habe ich sie noch mit etwas Stopfwatte gestopft.

Den Faden kannst du gut im  Innern der Tanne verstecken.

Zu guter Letzt findest du sicher auch noch irgendetwas, mit dem sich die Tanne verzieren lässt. Ich habe hier ein paar Pompons genommen, die wir letztes Jahr gekauft haben.

Beschenkt

Gestern wurde ich beschenkt. Gleich zwei mal 🙂
Am Mittag brachte mir der Pöstler einen Brief. Darin befand sich dieser süsse Hund. Den habe ich von Regula bekommen. Ihren Blog findet ihr hier Babajezas Wundertüte
In ihrem Blog findet ihr ganz tolle Anregungen zum Selbermachen. Den Hund hat sie vor ca. einem Jahr gezeigt. Er ist aus einer Jeanshose entstanden. Hab ich natürlich gleich auf meine ToDo-Liste gesetzt. Schliesslich fallen bei unseren Kids immer mal wieder Jens mit so grossen Löchern an den Knien an, dass man sie nur noch zu kurzen Hosen umfunktionieren kann, oder eben zu was ganz anderem. Aber leider macht es sich nicht von allein…
 
Am Nachmittag habe ich mit meinem Paps ums Haus rum gewerkelt. Reben und Rosen geschnitten.
Er hat dann noch die Mädels mitgenommen auf einen kleinen Rundgang zum Weiher. Als sie wieder zuhause waren, bekam ich ein Blumensträussli geschenkt (und das im Januar!).
 
Das mit dem Schenken find ich eine schöne Sache. So möchte ich mit dieser „Nettigkeit“ weiterfahren und den ersten drei Personen, die diesen Beitrag kommentieren, im Verlauf des Jahres etwas kleines zusenden.

 

erster Ottobre-Schnitt

Meine Familie ist ausgeflogen. Was macht man dann?! Füsse hochlegen, Kaffee trinken, in einem Buch schmöckern, warten bis die Rasselbande nach Hause kommt?!

nöööö!!! :o)

Junior hat sich schon vor einiger Zeit einen Pullover gewünscht. „Mami, machst du mir auch mal was Genähtes? Einen Pulli, mit Bauchtasche, aber ohne Kapuze!“ „hm, ja, natürlich! Gern! Welche Farben denn?“ „rot, gelb, grün“

Leider konnte ich dann mit den gewünschten Farben nicht dienen. Aber wenigstens mit der gewünschten Tasche und ohne Kapuze.
Ich hab mir die neue Ottobre (4/2010) gekauft. Habe Schnittmuster 31, Eiffel (Raglan-T-Shirt), mit der Tasche von Schnittmuster 16, Naali (Kapuzensweatshirt), kombiniert.

Und dies ist dabei rausgekommen

bestellt…

Gestern Abend hatte ich eine schöne Bestellung beisammen. Dann kam das eine und das andere. Schlussendlich war mein Warenkorb wieder leer :o?
So hab ich mich dann heute Morgen nochmals dahinter geklemmt und die Bestellung abschliessen können.

Ja, jetzt werden bald einige Stöffchen eintreffen, die dann auf Verarbeitung warten.

In meinen geheimsten Gedankengängen bin ich ja froh, ist die Hobbyausstellung erst 2012 ;o)