Mai Monats-Socken

Ganz knapp hat es gereicht. 23:50 war ich fertig mit meinen Mai-Socken. Das Muster war einfach. Gestrickt wären sie eigentlich recht rasch gewesen. Aber ich hab am ersten Mai-Stricktreff den Anschlag und das Stricken mit der Rundstricknadel gezeigt. Und beim zweiten Stricktreff haben wir die Ferse angeschaut. Darum gabs dazwischen eine grössere Pause.

In der Zwischenzeit war ich aber nicht untätig. Ich bin dabei, einen Dreambird fertig zu stellen. Und ein Test-stricken ist auch noch am wachsen.

Test-Stricken

Im Moment bin ich bei einem Testricken dabei.

Die Wolle ist von Lang, beides Sockenwolle, die orange aber mit 20% Seide-Anteil.

Die Anleitung ist von Esther von starfiberstudio. Auf sie gestossen bin ich auf Insta, beim Stöbern. Sie hat Teststricker gesucht.

Ich mag es, Teststricker zu sein. Man muss sich dabei konzentrieren, nicht nur aufs Stricken, sondern auch aufs genau lesen. Oft sieht man eine Abkürzung oder man spürt, wie das Muster fortgesetzt werden soll. Und schon hat man etwas überlesen.

Nun stricke ich gespannt weiter. Heute bin ich in der Mitte der 4. Seite, 1,5 habe ich noch vor mir.

Weitere Fotos habe ich auf meiner Ravelry-Seite.

Sockenpaar 6/2018

Bei den April-Socken hat es gewaltig geharzt… Ich kam einfach nicht vorwärts.

Das Muster ist von ravelry und heisst ‚Hekate Socken‘. Die Fotos zum Muster haben mir sehr gut gefallen. Aber bei mir sah das Gestrickte dann doch anders aus, als auf diesen Fotos. Nach zwei Mustersätzen hab ich mir alles nochmals genauer angeschaut und bemerkt, dass die Schreiberin und ich die verschränkten und die ’normalen‘ rechten Maschen grad andersrum benennen. Bei allen Maschen, die sie ‚verschränkt‘ benannte, waren normal gestrickt und umgekehrt. Das macht beim Maschenbild doch einen entscheidenden Unterschied.

Das Muster an meinen Socken hat mir irgendwie nie so richtig gut gefallen. Aber da ich beide Socken gleichzeitig strickte, und dann nochmals einen Mustersatz gestrickt habe, hab ich mir dann gesagt ‚ich trag sie ja an den Füssen, das ist weit weg von den Augen‘ und hab das Muster weitergezogen bis zur Ferse. Für den Fuss hab ich mich dann aber für glatt rechts entschieden.

Nun sind sie fertig und wandern in die Schublade. Ich weiss nicht, ob ich sie noch anziehe. Im Sommer trage ich lieber Baumwollsocken. Wahrscheinlich kommen sie erst nächsten Herbst zum Einsatz.

Herbstfarben passen immer

Die Farben erinnern eher an Herbstlaub als an Frühlingsblumen. Aber ich mag die Farbkombi sehr gern.

Die Anleitung zu diesem Tuch habe ich auf Ravelry gefunden. Es heisst Moon Raket. Die Anleitung beinhaltet viele verkürzte Reihen. Man ist die ganze Zeit am zählen. Am Anfang habe ich mich einen Umschlag vergessen, beim Ausbessern sah der Rand dann so schlimm aus, dass ich das ganze Tuch von vorn begann. In der Anleitung steht selten die gesamte Maschenzahl, aber meist stimmte mein Tuch mit der Angabe überein. Ausser auf der zweitletzten Seite, bei der letzten Maschenzahl… Da habe ich einige Male gezählt, gerechnet, aufgezeichnet. Schlussendlich war es fast 2 Uhr, und ich entschied für mich, dass die Zahl in der Anleitung falsch sei, meine Maschenzahl richtig und nun definitiv Zeit sei, in Bett zu gehen.

Die Wolle habe ich vom Dezember-Ausflug in den Jakobmarkt in Zollbrück noch in der Schublade gehabt. Es ist ein Bobbel von Wolly Hugs, Bobbel cotton, Farbe 05.

Gestrickt habe ich das Tuch mit Nadelstärke 3,5.

Ich hab noch etwas vom Bobbel übrig. Den Teil ganz in grau und den Teil mit einem Faden Kupfer. Was macht ihr aus solchen Bobbel-Resten? Im Moment kommt mir nichts anderes in den Sinn, als ihn mit ins Atelier zu nehmen und in die Wollsammlung für Basteleien zu legen…

Frohe Ostern

Frohe Ostern sind es auch für mich. Das hat aber schon vor Ostern angefangen.

Am Donnerstag hatten die Kids bereits Ferienstart. Am Morgen kam der Grosse mit und half beim Grosseinkauf (freiwillig!) und alle drei halfen dann beim wegräumen der Einkäufe (fast freiwillig). Gegen Abend bekam ich eine Nachricht auf Facebook, dass ich zwei VIP-Tickets für das Playoff-Halbfinalspiel der Unihockey Nati A gewonnen habe.

Am Freitag hatten wir einen ruhigen Tag. Die Mädels haben Eier gefärbt und angemalt. Am Abend hat unsere Backfee mit Papi als Assistent den Kuchen für den Brunch am nächsten Tag gebacken.

Am Samstag waren wir beim Grosi zum Brunch eingeladen. Das Gotti der Grossen war auch da. Später sind unser Grosser und ich dann aufgebrochen, um das Unihockey-Spiel zu schauen. Erst gabs aber noch Apero in der Halle nebenan.viel Süsses, aber auch Fleischwaren, Mini-Sandwiches und Gemüsesuppe mit Spatz. Die sah schon so lecker aus, dass ich unbedingt davon probieren musste. Der Wirt lachte, als ich ’nur es Probiererli‘ bestellte, weil wir vom Brunch kämen (das war so gegen 16:30 Uhr). Das Spiel war sehr interessant.

Heute Sonntag Morgen haben alle drei Kids ihr Osternest gefunden. Sogar das, welches ich für meinen Gottibub vorbereitet und weggeräumt habe. Beim Eier-Tütsche war mein Ei das stärkste.

Doch dann das:

Meine Knitpro ist gebrochen! Glücklicherweise war ich in der letzten Reihe, am I-Cord abketten. Kein Maschen waren verloren, und ich konnte das Tuch zu ende stricken. Mit dem kurzen Rest war es zwar ein bisschen anstrengend, damit meine Hand nicht krampfte, brauchte ist ein paar Pausen. Aber mit Kuchen und Schoko-Eier war das auszuhalten. Jetzt ist das Tuch fertig gestrickt. Nur noch die beiden Fäden vernähen. Spannen werde ich es nicht. Mir gefällt es so besser.

Der Nadel weine ich nicht nach. Sie hat gute Dienste geleistet. Ich strick viel und oft mit ihnen. Bambus- und Metall-Nadeln biegen sich bei mir. Und diese musste ja auch irgendwo mal etwas nachgeben. Ich hab sie ja auch schon ein paar Jahre. Und sie war auch diejenige, deren Gewinde nicht mehr so gut hielt, und ich öfters nachziehen musste.

Nun wünsche ich euch allen noch schöne Rest-Ostern.

Wir sind morgen nochmals eingeladen. Und dann geniessen wir noch zwei Wochen Schulferien.

Sockenpaar 5/2018

Ich hab mir vorgenommen, jeden Monat mindestens ein Paar Socken zu stricken. Bis jetzt hats geklappt. Im Sommer wirds bestimmt schwieriger (ich hoff auf einen warmen Sommer 😉).

Für dieses Paar hab ich etwas mehr Zeit gebraucht, als ich dachte. Das Muster heisst ‚Ein Hauch von Nichts‘ und ist ganz einfach zu stricken. Aber in den letzten beiden Wochen war so viel los, dass ich manchmal am Abend einfach nur noch faul rumhocken mochte, und die Socken dann warten mussten. Aber heute hab ich die Fäden vernäht. Heisst, sie sind jetzt fertig!

Die Wolle ist aus einem dreier Pack von Woll Butt und heisst Banana Boat.

Damit die Farben bei beiden Socken nicht gegengleich wechseln, habe ich darauf verzichtet, beide gleichzeitig zu stricken. Dass sich die Socken gleichen sollen, wie Zwillinge war nie Absicht und hat sich auch nicht ergeben. Die Socken sind für mich. Die sollen mir die Füsse wärmen. Eine andere Beachtung werden sie wahrscheinlich auch nie bekommen.

Wie siehst du das? Müssen deine Socken immer genau gleich aussehen? Wickelst du Wolle ab, bevor du den zweiten startest, damit sie gleich werden? Was machst du mit den Wollresten, die du abwickelst?

Und was haben die andern für Projekte, um Sockenwollreste zu verarbeiten? Bei mir entstehen Knubbelchen und irgendwo wartet noch eine ‚Frau-Schulz-Decke‘. Leseratten habe ich auch schon gestrickt.

Nun nicht mehr Knopf-los

Nun ist sie fertig, das neue Lieblingsteil unserer Jüngsten.

Die Wolle habe ich von einer lieben Nachbarin, meiner Coiffeuse, geschenkt bekommen. Ihr hat sie damals in gestricktem Zustand einfach nicht gefallen wollen. Als ich ihr das Jäggli am vergangenen Montag zeigte, war sie dann überrascht, was für einen positiven Effekt es hat, wenn man die Wolle doppelt nimmt.

Da ich die Wolle doppelt nahm, hatte ich natürlich nicht genug mit den vier Knäuel. Für den Körper hats gereicht, aber dann musste ich nachbestellen. Ich hab mich natürlich nicht geachtet, dass Lang diese Färbung in zwei Läuflängen anbietet, so habe ich natürlich erst die falsche bestellt. Beim Verstricken ist mir dann aufgefallen, dass das Maschenbild viel dichter ist, habs aber darauf zurückgeführt, dass die Wolle schon mal verstrickt wurde. Es liess mir dann aber keine Ruhe, und so habe ich dann geforscht, gefunden und nochmals bestellt.

Diesmal passte die Wolle. Zwei Knäuel reichten für zwei Ärmel. Und dann musste ich unten am Körper noch ein klein bisschen von einem dritten Knäuel einsetzen.

Nun ist die Frage, was ich mit den vier Knäuel mit Lauflänge 110m und den fast zwei Knäuel mit Lauflänge 190m mache.

Eulchen

Ich hab für die Strickjacke falsche Wolle nachbestellt. Habs zwar rasch genug bemerkt, aber leider wird die nächste Lieferung erst am Montag eintreffen.

Darum habe ich mir was anderes ausgesucht. Was kleines für zwischendurch. Nur ist jetzt erst Samstag Abend und die Eule ist schon fertig. Sie ist ein Strickset aus der letzten „Let’s knit“.

Ein kleines Malheur ist mir noch passiert, als ich die einzelnen Teile zusammen nähte. Ich hab der kleinen Eule die Augen an den Hintern genäht.

Unsere Jüngste ist schon ganz verliebt in die kleine Eule. Se hat mich gefragt, ob ich denn schon wisse, wo sie leben dürfe, wenn sie fertig sei. Im geheimen rechnet sie wohl damit, dass die Eule bei ihr im Bett einziehen darf. Da sie so oder so noch eine Nacht warten musste, hat sie sich Graham, den Igel, genommen. Der darf jetzt bei ihr übernachten.

Merino-Jäggli

Die Wolle habe ich geschenkt bekommen, oder war es unser Käfer, der sie bekommen hat?

Jedenfalls hab ich sie jetzt einige Zeit aufbewahrt und wusste nicht, was daraus werden soll. Aber nach den Socken hatte ich eine Idee. Ich hab mal für ein Teststricken eine kurzärmlige Strickjacke gemacht für meine Grosse, und dann noch eine für meinen Käfer. Die brauch ich als Inspiration für eine Strickjacke für meinen Käfer.

Die Wolle ist die Viva von Lang Garn. Die Farbe ist von grün über blau zu grau und braun alles irgendwie.

Vier Knäuel waren es, ich hab sie doppelt genommen. Das hat bis fast zum Po runter gereicht. Jetzt muss ich warten, bis die Nachbestellung bei mir ankommt, damit es auch noch lange Ärmel gibt.

Sockenpaar 4/2018

Nun hat auch die grosse Schwester ihr Socken. Da sie bereits Grösse 38 trägt, brauchte ich von ihrer gewählten Wolle zwei Knäuel. Damit sie nicht ständig rumpurzeln (ich strickte beide Socken gleichzeitig und von oben), habe ich die Knäuel von innen begonnen.Da die beiden Knäuel fast gleich gewickelt waren, hab ich nun ganz zufällig zwei fast identische Socken gestrickt.

Von den beiden Knäuel ist noch was übrig. Mal schauen, was daraus noch entstehen wird.