12. Dezember

Heute ist Back-Dienstag. Darum erzähle ich dir ein kleines Küchengeheimnis.

Seit ich mich erinnern kann, haben mein Mami und dann ich unseren Vanillezucker selber gemacht.

Grad jetzt, in der Weihnachtsbackzeit, gibt es viele Rezepte die Vanillezucker beinhalten. Da ist es doch praktisch, einen etwas grösseren Vorrat davon zuhause zu haben.

Manchmal braucht man auch nur das Mark aus der Vanilleschote. Statt die Schote danach wegzuwerfen stecke ich sie in ein Glas mit Zucker. Dreh dann das Glas ein paar mal in alle Richtungen, und stelle es in meine Back-Schublade bis ich es das nächste Mal brauche.

Die Schoten lasse ich im Glas, so kann ich einfach wieder Zucker nachfüllen, wenn zu wenig drinn ist.

Ab und zu ersetze ich die ältesten Schoten, oder die, die fast auseinanderfallen.

Übrigens: 2 EL aus der Eigenproduktion ersetzen einen Beutel Vanillezucker aus dem Detailhandel.

Back-Dienstag

Wie schon am Morgen geschrieben, haben wir heute Zimtsterne gebacken.

Leider hatte unsere Jüngste heute nicht so viel Zeit, mir beim Backen zu helfen. Nachdem alle Zutaten vermischt waren, musste sie zur Schule.

Aber ich glaube, das Spannendste war, zu beobachten, wie sich das klare Eiweiss zu Schnee verwandelte, und wie der Schnee mit dem Puderzucker an Glanz gewann.

Das Ausstechen und Bestreichen blieb mir überlassen. Erst hatte ich etwas Mühe, weil der Teig ziemlich klebrig war. Ich habe ihn dann kurz in den Kühlschrank gestellt. Anschliessend liess er sich besser verarbeiten.

Da die Sterne danach erst mal etwas trocknen sollen, bevor sie in den Ofen kommen, war dann auch unsere Jüngste wieder zuhause, für den zweitletzten Schritt, dem Backen.

Beim letzten waren dann alle Kids zuhause, beim Probieren. Die Sterne schmecken sehr!

Back-Dienstag

Das heutige Rezept habe ich von der Chefkoch-HP.

Dieses Rezept ist für 3 Stollen gedacht. Da wir aber erst mal ein Probestück machen wollten, haben wir das Rezept auf einen Stollen umgerechnet. Dies geht ja ganz leicht auf der HP.

Da dabei manchmal etwas komische Zahlen raus kommen, haben wir das Rezept etwas angepasst. So haben wir z.B. nur 1 Würfel Hefe gebraucht.

Butterschmalz musste ich erst mal Google befragen. In der Schweiz kann man da Bratbutter kaufen. 8,33g Salz sind ca. 2 Teelöffel. Zitronenraspel habe ich im Beutel, da sollen ca. 3 Zitronen drin sein, also hab ich etwa ein Drittel genommen.

Da ich Zitronat nicht mag, habe ich dafür Datteln und Feigen klein geschnippelt. 2/3 Pack sollte davon rein, das wären rund 66g. Mit je 3 Früchten war das schon mehr als erreicht.

Rosinen habe ich dafür etwas weniger genommen, da in einem Pack 300g drin sind. Und statt in Rum haben wir sie in 5dl Wasser mit einem Fläschli Rum-Aroma eingelegt.

Und zu guter letzt habe ich keine Bittermandeln zuhause und einfach mehr gemahlene Mandeln genommen. Für ein nächstes Mal, muss ich erst mal schauen, wo ich die kaufen kann.

Nun müssen wir warten. Der Christstollen soll jetzt erst mal zwei bis drei Wochen gut verpackt ruhen, bevor wir ihn essen werden. Ich werde dann sicher berichten, wie er geschmeckt hat, und ob wir nächstes Jahr die volle Menge machen werden. Wobei, dann muss ich wohl erst mal eine grössere Teigschüssel haben!

Back-Dienstag

Am Sonntag war wieder die Frage aktuell „was backen wir am Dienstag?“

Backen, Rezept, deftig. Nach diesen drei Schlagwörtern liessen wir google suchen und schauten uns die Bilder dazu an. Eins hat uns besonders angelacht. Und es war sogar ein Rezept dabei! Hier der Link dazu.

Den Teig habe ich vor dem Mittagessen vorbereitet. Typischer weise musste genau dann auch noch das Telefon klingeln. Wenigstens hat der Pöstler das Paket nur hingestellt, und ich musste nicht mit teigverklebter Hand zur Tür…

Es hat etwas weniger Wasser drin, weil ich es schaffte, einen Teil daneben zu kippen.

Etwas mehr Mehl brauchte ich trotzdem, weil der Teig zu stark klebte.

Während wir Zmittag assen, konnte ich den Teig gehen lassen.

Nach dem Mittagessen haben wir den Teig zu einem Rechteck ausgewallt. War nicht ganz einfach, weil er recht elastisch war.

Und dann mit Rohschinken und Mozzarella belegt.

Leider haben wir den Teig nicht ganz dicht zusammengeklebt, so dass ein Teil vom Mozzi auslaufen konnte.

Probiert haben wir noch nicht. Abendessen gibts erst später. Jetzt müssen wir die Turnhalle für den heutigen Elternbildungsabend herrichten gehen.

Backdienstag

Als ich am Sonntag fragte, was wir am Dienstag backen wollen, rief unsere Grosse sofort über den Tisch, wir sollen doch bitte endlich Schoggibrötli machen!

So habe ich dann heute vor dem Mittagessen den Teig vorbereitet, damit er über den Mittag aufgehen konnte.

Der Teig ist eine Mischung aus Zopf- und Gritibänzteig. Mehr Zucker als für den Zopf aber weniger Zucker als für den Gritibänz. Einen Teig vom Teig habe ich beiseite gelegt, in den Rest habe ich ein Pack Schokowürfel gemischt.

Nach dem Mittagessen haben wir dann Kugeln geformt und in den Ofen geschoben.

Das ging so fix, dass unsere Jüngste gleich vier davon mit in die Schule nahm, zum Zvieri für sich, ihre Schwester und die beiden besten Freundinnen. Ich hab mir natürlich auch gleich einStück gegönnt und fand es super lecker!

Handarbeit

Gestern hat unsere Jüngste etwas aus der Schule nach Hause gebracht. „Das Ding zum Pfannen draufstellen“ hat sie es genannt. 🙂

Ich finde, es ist ihr sehr gut gelungen, darum will ich es euch zeigen. Und die Pfanne steht ohne zu wackeln.

Vielleicht ist das grad eine Idee für Weihnachtsgeschenke für Gotti und Götti.

Letztes Jahr haben wir auch Korkzapfen gebraucht für ein Weihnachtsgeschenk, dank einer Wirtin im Bekanntenkreis, mussten wir nicht so viele Flaschen Wein trinken.

Back-Dienstag


Dieser Kuchen ist letzte Woche auf meiner FB-Seite aufgetaucht. Der sah so lecker aus, dass es sowas von logisch war, dass wir den testen müssen.

Das Rezept ist aus diesem Youtube-Film. Darunter in geschriebener Form 😉 

Wie so oft in den Filmen sieht es da so einfach aus. Der Teig wurde aber nie so flüssig wie im Film. Und wie ihr seht, blieb er auch nicht flach sondern ging ziemlich in die Höhe und sprang auf. Der Tipp mit der Zahnseide funktioniert vielleicht mit anderer Zahnseide, aber nicht mit unserer. Ich hatte aber auch nicht viel Auswahl. Entweder mit Mint-Geschmack oder die einzige ohne Geschmack, dafür viel zu breit.

Jetzt warten wir ab, wie hart alles wird, ob wir es schneiden können, oder ob wir fünf Löffel verteilen und uns gemeinsam darauf stürzen. Auf alle Fälle freuen wir uns aufs Zvieri.

Back-Dienstag


Heute ist Halloween. Wie läuft das bei euch?

Vor 10 Jahren war hier noch gar nichts los in der Hinsicht. Wir hatten ungefähr zu der Zeit unsere Tradition gestartet, dass meine Familie an diesem Abend zu uns zum Kürbissuppe-Essen kommt.

Dieses Jahr hat mein Paps einen 3kg-Butternut gekauft. Der ist schon zu Suppe verarbeitet. Etwa 5 Liter Suppe hat das ergeben. Heute Abend kommt dann noch Rahm und Schinken rein.

Für den Backdienstag habe ich heute den Teig schon vorbereitet. Das wichtigere war ja schliesslich das Formen. Die Hexenfinger sind ganz leicht zu formen. Den Fingernagel haben wir die Mandeln unten mit Traubengelee bestrichen, damit sie besser halten und damit halten. Bei den Gelenken haben wir Riklen eingeschnitten.

Die Finger werden nach dem Abkalten verpackt und heute Abend den Kids verteilt, die hier klingeln kommen.

Das war meine Beschäftigung von heute Morgen. Kürbissuppe, dekorieren, Spaghetti Bolo kochen, Teig für den Backdienstag vorbereiten…

Rezeptsuche


Heute Mittag sassen wir die ganze Familie am Tisch. Auf meine Frage, wass wir am Wochenende kochen wollen, kam bloss dieses lästige Schweigen. Soweit war ich auch schon…

Paar Gemeinden weiter drüben gibts heute ein Poulet-Essen in der Turnhalle. Junior hats vorgeschlagen, obschon er eigentlich diese halben Poulets nicht mag…

Ich konnte mich dann daran erinnern, dass wir mal ‚zerrupftes, heisses Poulet‘ auf Gurkensalat assen. War sehr lecker! Ich konnte mich aber beim besten Willen nicht mehr an das Rezeptbuch erinnern. Und wenns schon sowas gab, dann doch bitte so, wie es letztes Mal alle mochten (auch wenn ich drauf wetten könnte, dass heute jemand reklamiert…).

So hab ich dann vorhin beim Einkauf schon mal ans Poulet gedacht, und dass sie im Rezept ein ganzes Poulet ins Wasser tauchten. Und ich konnte mich auch erinnern, wie sehr ich mich an den Fingerspitzen verbrannte, als ich das Fleisch vom Knochen löste. Darum habe ich heute bloss Pouletschnitzel gekauft, das kann ich mit zwei Gabeln trennen…

Frühlingszwiebeln und Gurken waren auch noch in der Tasche. Beim nach Hause fahren kam mir dann noch die Idee, in meinen alten Menüplänen zu schauen. Als ich sie rauskramte, hatte ich aber wenig Hoffnung. Die sind von 2011-2013. Schon eine ganze Weile her, aber juhuuu! Ich hab das Rezept!

Kartoffel sind noch ein Bestandteil! Und ich hab nur an Gurke und Poulet gedacht… so hätte ich den Poulet-Kartoffel-Salat in meinem Knorr-Kochbuch nie gefunden!