Back-Dienstag

Gritibänze gehören jedes Jahr zum Backritual im Dezember.

Noch vor ein paar Jahren haben wir die Bänze mit meiner Freundin und ihren drei Kids gebacken. Das war immer ein sehr schöner Nachmittag. Die Kids waren alle im gleichen Alter und das Verhältnis Jungs/Mädels auf beiden Seiten gleich. Da wurden erst die Bänzli geformt und verziert und anschliessend verschwanden sie in die Zimmer zum Spielen, während wir Mamis die Bänzli in den Ofen schoben und in aller Ruhe einen Kaffee genossen und tratschen konnten.

Das ist zwar nun vorbei, es ist auch immer viel los. Und die Kids sind auch grösser geworden, die Interessen anders. Aber wir erinnern uns immer gern zurück. Vielleicht führt eines der Kids diese Tradition ja später einmal weiter.

Gestern habe ich den Teig vorbereitet. Da konnten wir gleich nach dem Mittagessen loslegen.

Der Teig war sehr luftig, die Bänzli bekamen kleine Kugelbäuche.

Ein Teil wurde dann auch gleich zum Abendessen verputzt, die andern waren heute das Znüni. Weg sind jetzt alle…

Back-Dienstag

Uff! Die Zeit läuft grad wahnsinnig schnell. Schon wieder ist eine Woche rum und es ist Back-Dienstag.

Wir sind noch nicht wirklich in Weihnachts-Stimmung, aber heute haben wir mal die ersten Weihnachtskekse gebacken. Ob sie es bis in die Adventszeit schaffen, weiss ich nicht. Geht ja noch fast zwei Wochen. Aber ich glaub, wenn sie ausgehen, dann schaffen wir es bestimmt, nochmals welche zu backen.

Das Rezept ist von Dr. Oetker. Man findet es sogar online -> hier

Eigentlich wollten wir die Sterne so ähnlich gestalten wie im Rezeptheft. Wir wollten sie auch mit einem Gesicht verzieren. Aber unsere grossen Stern-Ausstecher sind mit 6 Zacken. Die hätten dann irgendwie teuflisch ausgeschaut. So haben wir das Verzieren gelassen.

Back-Dienstag

Für den heutigen Back-Dienstag haben wir geplant, den Apero für die Weihnachtsfeier bei der Schwiegerfamilie zu backen.

Da unsere Grosse aber nun scheinbar diesen blöden Magendarm-Virus doch noch aus der Schule mit in die Ferien genommen hat, gab’s Planänderung. So entschied die Schwiegerfamilie, dass der Rest unserer Familie nicht bei der Weihnachtsfeier dabei sein wird.

So haben wir jetzt nur die Hälfte der ‚Tanndli‘ gebacken.

Das ‚Grundrezept‘ habe ich in einer Dezember-Coop-Zeitung gesehen.

Für die Tanndli haben wir einen Blätterteig ausgelegt. Den Bratspeck haben wir längs halbiert und recht nah nebeneinander gelegt. Mit dem Teigrädli haben wir dann Streifen geschnitten. Die haben wir so zusammengelegt, dass sie wie eine Tanne aussehen. Zum Schluss haben wir einen Cocktail-Spiess durchgesteckt.

Gebacken haben wir die Tannen für 20 Minuten bei 190 Grad bei Heissluft. Nächstes Mal werden wir sie bei 200 Grad backen. Dass wir wieder backen ist sicher, sie wurden bereits für den Silvester-Abend von meiner Schwester bestellt.

24. Dezember

Ich wünsche dir und deiner Familie wunderschöne Weihnachtstage.

Mit leuchtenden Kinderaugen, ohne Stress, viel leckerem Essen 🙂

Frohes Fest!

Dazu brauchst du Draht, ein Knäuel Sockenwolle (oder was dir sonst gefällt) und eine Stricklisel. Ich hab mir eine Strickmühle gegönnt. Die Mädels brauchen die auch sonst ab und zu, um Halsketten, Haarbänder und anderes zu machen.

Zuerst habe ich das Knäuel Sockenwolle durch die Mühle gejagt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Schritte mein Schrittzähler dabei gezählt hat 😉

Dann habe ich die ganze Schlange auf einen Draht aufgefädelt und gemerkt, dass der viel zu weich ist. So habe ich dann stärkeren Draht genommen, mit dem zu dünnen zusammengehängt und die ganze Schlange auf den dickeren Draht geschoben.

Da wo es nötig war, habe ich die Drähte mit etwas Wolle zusammengebunden oder verdreht.

Wie sieht dein heutiger Tag aus? Unserer sollte recht ruhig werden. Reissalat und Cocktailsauce vorbereiten für’s Znacht.
Bei uns gibt es an Heiligabend schon seit vielen Jahren immer Tischgrill. Das mögen wir alle besonders gern.
Nach dem Abendessen machen wir einen kurzen Verdauungs-Spaziergang. Nicht weit, aber grad so, dass das Christkind genug Zeit hat, die Geschenke unter den Baum zu legen.
Ich denke, auch heute werden wir wieder ein paar Lieder auf Block- und Querflöte hören, und dann gibt es die Bescherung.
Meist lese ich aus einem meiner schweizerdeutschen Bücher eine kleine Weihnachtsgeschichte vor und es gibt noch ein Dessert.

Zu guter Letzt noch etwas in eigener Sache: Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir ein kleines Feedback geben könntest, wie dir der Kalender gefallen hat. Ob es dir gefallen hat, ob du mehr erwartet hast, ob ich mir schon mal für nächstes Jahr Gedanken machen soll…

21. Dezember

Tischeimer sind etwas praktisches. Bei uns steht einer auf dem Esstisch und einer auf dem Bürotisch. Beim Basteln steht immer einer daneben für die kleinen Schnippsel, die Klebstreifenreste, Faden- und Wollreste und noch vieles mehr.

Unsere sind selbstgemacht. Wir haben Apfelmus-Büchsen weiter verwertet. Unser Büchsenöffner ist einer der Sorte, die keine scharfen Kanten hinterlassen.

Als erstes habe ich einen Papierstreifen zurechtgeschnitten. Ich habe ihn mit doppelseitigem Klebstreifen befestigt. Danach steht es dir offen, wie du die Büchse verzierst.
Die Tannen habe ich aus Moosgummi ausgeschnitten. Die grünen Punkte sind gekaufte Klebepunkte.
Die gelbe Büchse habe ich oben und unten mit Washi Tape umklebt. Die Raben sind Fingerabdrücke, und sitzen auf Drähten, die ich zuvor auf die Büchse aufgezeichnet habe.

Natürlich kannst du sie weihnachtlicher gestalten. So kannst du sie dann an Weihnachten z.B.  beim Brunch auf den Tisch stellen.

Weihnachts-Grüsse

Heute habe ich von verschiedenen Empfängern gehört, dass unsere Weihnachtsgrüsse bei ihnen angekommen sind. Darum kann ich euch jetzt unsere Karten zeigen.

Ich hab sie mit unserer Jüngsten zusammen am Samichlaustag gebastelt. Wenns nach ihr gegangen wäre, hätten wir eine ganze Rolle Draht in kleine Engel verwandelt. Sie hat mit viel Eifer geholfen.

Die Engel sind ganz einfach zu machen. Ich hab hingehalten und sie hat 8en gedreht. Erst hielt ich einen Edding und drei meiner Finger hin für Kopf und Körper, haben dann den Draht ein paar Mal um das Kreuz gewickelt für den Hals. Dann habe ich den Hals zwischen zwei Leimstifte geklemmt und sie wickelte die Flügel, wieder in 8er-Form. Dann durfte sie die Zange brauchen zum knipsen. Ich habe dann die Flügel mit einem Teil vom Draht im Kreuz um den Hals gewickelt und schon war er fertig.

20. Dezember

Ich verlose heute Abend um 20 Uhr dieses Anna-Heft auf dem Foto und werde den Gewinner in einem separaten Post bekannt geben.

Wer gerne in den Lostopf hüpfen möchte, der hinterlässt einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag.
Nicht unter dem Beitrag im Facebook. Da freue ich mich aber über ein „Daumen hoch“, vielleicht findet so noch jemand anderes den Weg zur Verlosung.

Ich bitte dich, heute Abend kurz reinzuschauen. Damit ich das Magazin möglichst rasch an die Gewinnerin/den Gewinner schicken kann, brauche ich evtl. noch die Adresse.

19. Dezember

Heute ist Back-Dienstag, darum ist das heutige Fenster für die Küche.

Die Häuser auf dem Foto habe ich vor ein paar Jahren mit den Kindern gebastelt und verziert.

Du brauchst eine Packung Butterkekse, Puderzucker und ganz viel Verzierungs-Krimskrams.

Den Puderzucker mische ich mit etwas Milch (das macht ihn weisser, als wenn du ihn mit Wasser mischst).
Schau, dass der Zuckerguss noch etwas läuft, aber nicht tropft.

Wie du die Kekse zusammenfügst, siehst du sehr schön auf dem Foto.

Zum Verzieren haben wir kleine Gummibärchen, Mini-Smartis und allerlei aus unserer Backschublade genommen. Da sind keine Grenzen gesetzt. Schau, was deine Kästen und Schubladen so alles hergeben.

Dann lässt du alles gut trocknen und schon hast du ein paar Kleinigkeiten zum Verschenken.
Falls du noch zu Ikea möchtest: darin lassen sie sich gut einpacken.

16. Dezember

Für dieses hübsche Windlicht brauchst du eine Büchse, die du nicht ganz öffnest, damit der Deckel noch klein wenig an der Büchse hält.

Sei vorsichtig, nicht jeder Büchsenöffner öffnet die Büchse so wie unserer, ohne scharfe Kanten.

Die Serviette habe ich mit Serviettentechnik aufgetragen. Und die Büchse bekam einen Anstrich mit weisser Deckfarbe. Als alles trocken war, habe ich die Büchse mit goldener Fenstermal-Farbe verziert.

Die Kerze steht auf Vogelsand.

Bei einem anderen Windlicht habe ich die Serviette erst noch mit Ultraleichtknete hinterlegt. Das gibt dem ganzen etwas mehr Struktur.

15. Dezember

Vor einer Woche habe ich dir eine Deko-Idee mit Pompon gezeigt.

Und wenn dieses Pompon-Set mal „rumliegt“, dann helfen mir die Mädels immer gern. Schlussendlich habe ich dann so viele Pompon, dass ich gar nicht alle zeigen konnte.

Zwei weisse habe ich mir zur Seite gelegt. Die bekommen heute ein Gesicht und einen Hut.

Da es hier bereits eine gut bebilderte Anleitung gibt, lasse ich es sein. Die Anleitung ist zwar in englisch, aber ich meine, wenn du die Bilder anschaust, dann erklären die es doch richtig gut.
Ich habe vor dem ersten Schnitt ins Garn kurz abgemessen, wie lang die Fäden sein sollen.

Die zwei Pompon habe ich zusammengebunden.

Den Hut befestige ich mit einem Klecks Leim am Kopf. Genauso die Augen und das Rüebli. Die habe ich aus einem Stück Filz ausgeschnitten.

Mein kleiner Schneemann hat noch zwei Kumpels bekommen. Die Mädels haben beim Basteln für den Adventsanlass in der Tanzgruppe auch Schneemänner gebastelt. Die wollten dann gemeinsam auf ein Foto.