19. Dezember

Heute ist Back-Dienstag, darum ist das heutige Fenster für die Küche.

Die Häuser auf dem Foto habe ich vor ein paar Jahren mit den Kindern gebastelt und verziert.

Du brauchst eine Packung Butterkekse, Puderzucker und ganz viel Verzierungs-Krimskrams.

Den Puderzucker mische ich mit etwas Milch (das macht ihn weisser, als wenn du ihn mit Wasser mischst).
Schau, dass der Zuckerguss noch etwas läuft, aber nicht tropft.

Wie du die Kekse zusammenfügst, siehst du sehr schön auf dem Foto.

Zum Verzieren haben wir kleine Gummibärchen, Mini-Smartis und allerlei aus unserer Backschublade genommen. Da sind keine Grenzen gesetzt. Schau, was deine Kästen und Schubladen so alles hergeben.

Dann lässt du alles gut trocknen und schon hast du ein paar Kleinigkeiten zum Verschenken.
Falls du noch zu Ikea möchtest: darin lassen sie sich gut einpacken.

16. Dezember

Für dieses hübsche Windlicht brauchst du eine Büchse, die du nicht ganz öffnest, damit der Deckel noch klein wenig an der Büchse hält.

Sei vorsichtig, nicht jeder Büchsenöffner öffnet die Büchse so wie unserer, ohne scharfe Kanten.

Die Serviette habe ich mit Serviettentechnik aufgetragen. Und die Büchse bekam einen Anstrich mit weisser Deckfarbe. Als alles trocken war, habe ich die Büchse mit goldener Fenstermal-Farbe verziert.

Die Kerze steht auf Vogelsand.

Bei einem anderen Windlicht habe ich die Serviette erst noch mit Ultraleichtknete hinterlegt. Das gibt dem ganzen etwas mehr Struktur.

15. Dezember

Vor einer Woche habe ich dir eine Deko-Idee mit Pompon gezeigt.

Und wenn dieses Pompon-Set mal „rumliegt“, dann helfen mir die Mädels immer gern. Schlussendlich habe ich dann so viele Pompon, dass ich gar nicht alle zeigen konnte.

Zwei weisse habe ich mir zur Seite gelegt. Die bekommen heute ein Gesicht und einen Hut.

Da es hier bereits eine gut bebilderte Anleitung gibt, lasse ich es sein. Die Anleitung ist zwar in englisch, aber ich meine, wenn du die Bilder anschaust, dann erklären die es doch richtig gut.
Ich habe vor dem ersten Schnitt ins Garn kurz abgemessen, wie lang die Fäden sein sollen.

Die zwei Pompon habe ich zusammengebunden.

Den Hut befestige ich mit einem Klecks Leim am Kopf. Genauso die Augen und das Rüebli. Die habe ich aus einem Stück Filz ausgeschnitten.

Mein kleiner Schneemann hat noch zwei Kumpels bekommen. Die Mädels haben beim Basteln für den Adventsanlass in der Tanzgruppe auch Schneemänner gebastelt. Die wollten dann gemeinsam auf ein Foto.

14. Dezember

Magst du den Duft in der Weihnachtszeit?

Lebkuchen, Glühwein, gebratener Apfel, Zimt, Anis, Orange, Vanille, frische Tanne…

Viele dieser Düfte kann man sich heutzutage mit Hilfe von Duftkerzen nach Hause holen.

Ich habe diesen  Herbst beim Orange-Essen jedes mal ein paar Sterne aus der Schale gestochen und die dann auf der Heizung auf einem Küchenpapier getrocknet.
Im Detailhandel kannst du Zimtstangen und Anis-Sterne kaufen.
Daraus lässt sich schnell ein hübsches Duftlicht machen.

Noch einfacher ist es, wenn du Kaffeebohnen in ein Glas gibst und da oben drauf ein Teelicht stellst. Der Kaffee-Duft ist auch ein super Geruchs-Killer nach Tischgrill und Raclette!

Mit ein paar Tannenzweigen und einer Schleife ist deine Tischdeko perfekt.

13. Dezember

Was hast du für Wünsche zu Weihnachten?

Ich denke, jeder Mensch hat irgendwelche Wünsche. Oder Träume? Manche lassen sich leicht verwirklichen, an andern muss man hart arbeiten. Und dann gibt es die unerreichbaren.

Natürlich haben unsere Kinder auch schon einige ihrer Wünsche bekannt gegeben. Ein neuer Schulrucksack, mit dem Götti ins Kino, Lego, ein Barbi-Pferd, neue Reitschuhe…

Was ich mir wünsche? Schwierig…
Einiges, dass ich mir wünsche, können wir uns selber erarbeiten. Wir sitzen zwei bis dreimal am Tag gemeinsam am Esstisch und können uns da austauschen. Mal schauen, wie das funktionieren wird, wenn unser Grosser in die Lehre kommen wird (das dauert zwar noch etwas, aber die Zeit läuft manchmal einfach wahnsinnig schnell).
Ich fange nächsten Januar mit einer Weiterbildung an, die 1.5 Jahre dauert. Und hoffe, dass ich da gut abschneide beim Abschluss.
Ein schlaues Sortiersystem für meine Stricknadeln wär auch noch toll!
Und die CD von Nemo.

Vor paar Jahren brauchten wir kurz vor Weihnachten einen neuen Staubsauger. Ich schaute mich in diversen Läden um und erkundigte mich nach den Preisen. Da meinte unser Grosser zu mir „Mami, den kannst du dir vom Christkind wünschen!“.
Nein, ich gestehe, „Arbeitsgeräte“ gehören nicht zu meinen Favoriten 😉 .

Hier habe ich dir noch eine Geschichte gesucht, in der es auch um Wünsche geht: Familienweihnachtswünsche

12. Dezember

Heute ist Back-Dienstag. Darum erzähle ich dir ein kleines Küchengeheimnis.

Seit ich mich erinnern kann, haben mein Mami und dann ich unseren Vanillezucker selber gemacht.

Grad jetzt, in der Weihnachtsbackzeit, gibt es viele Rezepte die Vanillezucker beinhalten. Da ist es doch praktisch, einen etwas grösseren Vorrat davon zuhause zu haben.

Manchmal braucht man auch nur das Mark aus der Vanilleschote. Statt die Schote danach wegzuwerfen stecke ich sie in ein Glas mit Zucker. Dreh dann das Glas ein paar mal in alle Richtungen, und stelle es in meine Back-Schublade bis ich es das nächste Mal brauche.

Die Schoten lasse ich im Glas, so kann ich einfach wieder Zucker nachfüllen, wenn zu wenig drinn ist.

Ab und zu ersetze ich die ältesten Schoten, oder die, die fast auseinanderfallen.

Übrigens: 2 EL aus der Eigenproduktion ersetzen einen Beutel Vanillezucker aus dem Detailhandel.

11. Dezember

 


Für den heutigen Montag habe ich eine kleine Strickerei rausgesucht, die ich gern mit dir teilen möchte.
Einen kleinen Stern. Du kannst ihn einfach so aufhängen, vielleicht erst noch etwas spannen. Du kannst aber auch zwei stricken, die beiden dann zusammenhäkeln/ -nähen und bevor die letzte Spitze geschlossen ist mit etwas Stopfwatte füllen.

Da dieser Stern schon in unzähligen Varianten online zu finden ist, erlaube ich mir, die Anleitung nicht neu zu schreiben, sondern einfach hier auf ein Youtube-Video zu verlinken.

Strick-Stern

(wie du siehst, war er auch schon Thema in einem Adventskalender)

Meine beiden auf dem Foto sind doppelt gestrickt. Der vordere, gelbe, habe ich aus zwei einzelnen Stern gemacht. Die habe ich am Schluss zusammengenäht. Den orangen habe ich an einem Stück in Doubleface gestrickt (hinten ist er gelb). Ist etwas umständlich, vor allem das ‚drei Maschen zusammenstricken, damit die mittlere Masche aussen ist (auf der hinteren Seite noch schlimmer als vorn).

10. Dezember

Als unser Ältester zur Welt kam, hat meine Schwester die Stricknadeln gezückt und für ihn einen Schal gestrickt. Es ist übrigens eines der wenigen Male, dass ich etwas selbstgestricktes von meiner Schwester sah 😉

Der Schal hat einen Schlitz, wo man ihn durchstecken kann. Das finde ich immer noch sehr praktisch. Den Mädels habe ich beiden auch einen gestrickt. Alle drei sind sehr viel getragen worden.

Du brauchst dazu zwei Knäuel Wolle und Nadeln in der passenden Grösse.
Denk daran, Wolle die fuselt ist nicht praktisch für Babys. Flauschig ja, fuselig nein.

Der Schal muss nicht breit sein, ein Baby-Hals ist noch nicht so lang.

Für meinen Schal habe ich 20 Maschen angeschlagen, stricke dann ca. 10cm hoch kraus rechts. In der nächsten Reihe stricke ich nur bis zur Hälfte und lege diese Maschen auf eine zusätzliche Nadel. Damit die beiden Maschen in der Mitte nicht verzogen werden, habe ich diese beiden gekreuzt.

Nun stricke zwei getrennte Bahnen, die ich nach 8cm wieder verbinde (oder einfach 1-2cm weniger als der Schal breit wird). Auch diesmal habe ich die beiden mittleren Maschen gekreuzt.

Ab hier stricke ich wieder kraus rechts über die ganze Breite weiter. Der ganze Schal wird ca. 60cm lang. Nun wird er abgekettet und vernäht.

Wenn du ihn noch etwas verzieren möchtest, kannst du eine Applikation aus aufnähen. Die gibt es entweder zu kaufen, oder online findest du ganz viele Anleitungen um niedliche Applikationen zu häkeln. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

9. Dezember

Heute habe ich mir etwas aus meiner Ideen-Sammlung eines vergangenen Familien-Adventskalenders rausgesucht.

Wir basteln zusammen Fenster-Deko. Die ist auch sehr gut geeignet für ganz kleine Bastler.

Du brauchst dafür farbiges Papier, Klebefolie, Seidenpapier und eine Schere. Evtl. noch eine Vorlage, falls du kein geübter Zeichner bist (letztes Mal habe ich dafür Ausstech-Formen genommen).

Ich habe mir eine Vorlage rausgesucht: Stern und Tannen. So kann ich mir gleich ein paar Sterne und Tannen ausdrucken.
Dafür lege ich gleich farbiges Papier in den Drucker.

Als erstes schneide ich die Vorlagen aus.

Und schneide daraus einen Rahmen, den kannst du auch ganz dünn ausschneiden.

Als nächstes schneidest du ein Stück Klebefolie so zu, dass die ganze Vorlage darauf Platz hat. Das muss noch nicht so genau sein, schön ausschneiden kannst du, wenn die Vorlage darauf klebt.

Nun reisst du das Seidenpapier in kleine Stücke und legst die dann auf die Klebefolie, bis die überall bedeckt ist.

8. Dezember

Heute stricken wir gemeinsam ein Paar Pulswärmer. Oder Armstulpen, oder Mittli wie man sie auch noch nennt.

Dazu brauchst du ein Knäuel Wolle und die passenden Nadeln dazu. Ich hab mich hier für die Pronto von Lang entschieden, dazu Nadeln mit 4.5er Stärke.

Die Stulpen sind sehr einfach zu machen. Du solltest einen Anschlag können, dazu rechte Maschen, Umschläge und zum Schluss noch das Abketten.

Angeschlagen habe ich 45 Maschen, nach 5 Maschen einen Maschenmarkierer gesetzt (braucht es nicht unbedingt).
Die 1. Reihe habe ich rechts darüber gestrickt, MaMa einfach rübergehoben.
In der zweiten Reihe 5 Maschen rechts, MaMa rüberheben, 1 Umschlag, bis zum Ende rechts.
3. Reihe rechts drüber gestrickt.
So habe ich weiter gestrickt, bis ich 5 Löcher hatte.

In der nächsten Reihe stricke ich aus der 1. Masche eine Masche raus, lasse die „alte Masche“ aber auf der Nadel. Aus der neuen Masche häkle ich 4 Maschen hoch, und stricke dann nochmals eine Masche aus der alten Masche raus. Dann kette ich alle Maschen bis zum MaMa ab, nehme den Markierer raus und kette noch eine Masche ab.

Jetzt ist die erste Zacke fertig.

Dann stricke ich, bis ich 5 Maschen auf der rechten Nadel habe, setze den Markierer, mache gleich nach dem Markierer einen Umschlag und stricke rechts bis zum Ende.

So strickst du weiter, bis der Pulswärmer gut um deinen Arm reicht, kettest dann ab und nähst die beiden Seiten zusammen.

Die Stulpen eigenen sich bestens um Wollreste aufzubrauchen. Du kannst sie in der Länge variieren, kannst mit dicken Nadeln stricken und brauchst dann weniger Zacken, oder machst viele kleine Zacken mit dünner Wolle und Nadel.

Du kannst statt der Mäusezahn-Spitze eine Perle einstricken, oder es einfach ganz lassen.

Die Anleitung habe ich mal online irgendwo gesehen, wahrscheinlich irgendwo im Facebook, kann aber leider keinen Link dazu finden. Falls du den Link dazu hast, darfst du ihn mir gern in den Kommentar setzen und ich verlinke dann zum Ursprung (die sind dann aber ohne die Mäusezähnchen an den Spitzen).