Bullet Journal

Vielleicht hast du davon auch schon gehört. Das ist ein leeres Notizheft, in dem man all seine To-Do’s, Termine, Geburtstage und vieles mehr reinschreibt.

Ich hab mir schon ab und zu Gedanken gemacht, ob ich ein Bullet Journal starten soll. Da nun das neue Jahr bald startet, habe ich mich entschieden, dieses in kleiner Form zu starten.

In meiner Krimskrams-Schublade habe ich noch ein kleines Notizheft, dass ich mal als Werbegeschenk bekommen habe, unliniert. Was alles rein soll, weiss ich noch nicht. Es muss nicht meine Agenda ersetzen. Die behalte ich, da hab ich mich dieses Jahr bereits für eine grössere entschieden, damit ich alle Termine unserer Familie rein bekomme.

Ins BJ kommen so Listen wie ‚Bücher, die ich im 2018 gelesen habe‘, ‚wo ich im 2018 hingehen möchte‘, einen Geburtstagskalender. Da ich bei Ravelry nicht mehr sehr aktiv bin, und auch auf dem Blog nicht ganz alles zeige, was ich gestrickt und gewerkelt habe, möchte ich dies auch irgendwo festhalten.

Eine Ideen-Sammlung für kommende Backdienstage ist sicher auch nicht schlecht.

Meine beiden Mädels haben im Adventskalender beide ein Ikea-Notizheft bekommen. Die ersten ein, zwei Seiten waren beschrieben und dann war das Heft bereits vergessen.

Heute Abend haben wir uns zusammen an den Tisch gesetzt und die ersten paar Seiten gemeinsam gestaltet.

Die Grosse hatte dann nach ein paar Seiten kein Sitzleder mehr. So haben wir die Gestaltung der nächsten Seiten auf einen andern Tag verschoben. Ich hab mich dann aufs Sofa verpflanzt. Die Katze war auch recht bald auf meinen Beinen.

Die Jüngere findet die Idee so toll, dass sie noch weiter schrieb. So hat sie jetzt geplant, jeden Monat ein Bild in ihr BJ zu malen. „Obs denn auch ein ausgedrucktes Ausmalbild sein dürfe?“, hat sie gefragt. „Es ist dein Heft. Du darfst darin machen, wie und was du willst.“

Ob wir die Bullet Journal’s nächstes Jahr in den Weihnachtsferien immer noch führen, schauen wir dann…

Weihnachtsgeschenke

Unsere Mädels haben in der Schule gebastelt. Und zuhause können sie fast nicht ruhig sein und möchten allen erzählen, was sie gemacht haben.

Von der Jüngeren wusste ich, dass sie in Reihen häkelte. Dass daraus ein Kaktus wird, und der bald unseren Schreibtisch verschönern wird, verriet sie nicht.

Unserer Grossen ist es schwerer gefallen. So bekam der Papi das Bettflaschenmonster.

Da ich dann leer ausgegangen wäre, hat sie dem Papi ein Zettelchen mit dem Auftrag, für mich schöne Sockenwolle zu kaufen, zugesteckt.

Das wird ein ganz besonderes Paar Socken für mich werden.

23. Dezember

Wie ist das bei dir? Hast du Haustiere?

Bekommen die ein Weihnachtsgeschenk von dir?

Als Kind haben meine Schwester und ich unseren Katzen immer irgendwas unter den Weihnachtsbaum gelegt. Ein Stück Wurst eingepackt, oder eine Spielzeugmaus. Wahrscheinlich haben wir so viele Klebstreifen gebraucht, dass sie das Päckli kaum öffnen konnten.

Ob wir auch unseren Hamstern etwas schenkten, weiss ich nicht mehr. Wohl eher nicht, die konnten ja nicht das Papier zerfetzen wie unsere Katzen.

Auch Mira und Domino (meine ersten beiden Katzen, die ich hatte, nachdem ich zuhause ausgezogen bin) haben immer etwas unter dem Weihnachtsbaum bekommen.

Jetzt sind unsere Kinder am überlegen, was sie den Tieren zu Weihnachten Gutes schenken möchten. Unsere Katze wird wahrscheinlich ein Leckerli verpackt bekommen. Sie stellt sich aber immer etwas doof an. Hofft, dass das Päckli von allein auf geht. Da waren unsere beiden Kater anders, die haben das Papier gleich aufgerissen (einer auch mal die Verpackung der Geschenke für die Grosseltern, und hat sich dann über die Brötchen her gemacht!).
Unsere Jüngste wollte den Meerschweinchen auch was schenken. So bekommen an Heiligabend alle 5 eine Heuglocke ins Haus gehängt.

Vielleicht hast du noch etwas Zeit übrig und möchtest deinem Haustier noch etwas basteln. Da hab ich doch den passenden Link dazu.
Auf Pinterest habe ich eine Sammlung gemacht.

Basteln für Tiere

Da habe ich Ideen für Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Papageien, Hamster und einiges mehr gesammelt.

 

21. Dezember

Tischeimer sind etwas praktisches. Bei uns steht einer auf dem Esstisch und einer auf dem Bürotisch. Beim Basteln steht immer einer daneben für die kleinen Schnippsel, die Klebstreifenreste, Faden- und Wollreste und noch vieles mehr.

Unsere sind selbstgemacht. Wir haben Apfelmus-Büchsen weiter verwertet. Unser Büchsenöffner ist einer der Sorte, die keine scharfen Kanten hinterlassen.

Als erstes habe ich einen Papierstreifen zurechtgeschnitten. Ich habe ihn mit doppelseitigem Klebstreifen befestigt. Danach steht es dir offen, wie du die Büchse verzierst.
Die Tannen habe ich aus Moosgummi ausgeschnitten. Die grünen Punkte sind gekaufte Klebepunkte.
Die gelbe Büchse habe ich oben und unten mit Washi Tape umklebt. Die Raben sind Fingerabdrücke, und sitzen auf Drähten, die ich zuvor auf die Büchse aufgezeichnet habe.

Natürlich kannst du sie weihnachtlicher gestalten. So kannst du sie dann an Weihnachten z.B.  beim Brunch auf den Tisch stellen.

Weihnachts-Grüsse

Heute habe ich von verschiedenen Empfängern gehört, dass unsere Weihnachtsgrüsse bei ihnen angekommen sind. Darum kann ich euch jetzt unsere Karten zeigen.

Ich hab sie mit unserer Jüngsten zusammen am Samichlaustag gebastelt. Wenns nach ihr gegangen wäre, hätten wir eine ganze Rolle Draht in kleine Engel verwandelt. Sie hat mit viel Eifer geholfen.

Die Engel sind ganz einfach zu machen. Ich hab hingehalten und sie hat 8en gedreht. Erst hielt ich einen Edding und drei meiner Finger hin für Kopf und Körper, haben dann den Draht ein paar Mal um das Kreuz gewickelt für den Hals. Dann habe ich den Hals zwischen zwei Leimstifte geklemmt und sie wickelte die Flügel, wieder in 8er-Form. Dann durfte sie die Zange brauchen zum knipsen. Ich habe dann die Flügel mit einem Teil vom Draht im Kreuz um den Hals gewickelt und schon war er fertig.

17. Dezember

Wie sieht es bei dir aus, wenn du etwas nähst? Wirfst du übrig gebliebene Stöffchen gleich weg oder legst du sie in die „Man könnte daraus vielleicht noch was machen“-Kiste?

Ich hab zwar schon lange nichts mehr genäht (grosses jedenfalls), aber ich habe immernoch den einen oder andern Stoffrest, der auf seine letzte Bestimmung wartet.

Für heute habe ich aber meinen Filzresten zwei Stück rausgefischt. Die Vorlage vom 9. Dezember passt auch perfekt zu dieser Resteverwertung. Die kleine Tanne hat eine gute Grösse. Ich habe die zwei Filzreste aufeinander gelegt und beide gleichzeitig ausgeschnitten.

Den blauen Faden habe ich auch in den Resten gefunden. Der war noch übrig aus einem Kreuzstichbild.
Natürlich kannst du auch die Nähmaschine brauchen. Oder vielleicht sogar mit Heissleim zusammenkleben.
Bevor ich die Tanne ganz geschlossen habe, habe ich sie noch mit etwas Stopfwatte gestopft.

Den Faden kannst du gut im  Innern der Tanne verstecken.

Zu guter Letzt findest du sicher auch noch irgendetwas, mit dem sich die Tanne verzieren lässt. Ich habe hier ein paar Pompons genommen, die wir letztes Jahr gekauft haben.

16. Dezember

Für dieses hübsche Windlicht brauchst du eine Büchse, die du nicht ganz öffnest, damit der Deckel noch klein wenig an der Büchse hält.

Sei vorsichtig, nicht jeder Büchsenöffner öffnet die Büchse so wie unserer, ohne scharfe Kanten.

Die Serviette habe ich mit Serviettentechnik aufgetragen. Und die Büchse bekam einen Anstrich mit weisser Deckfarbe. Als alles trocken war, habe ich die Büchse mit goldener Fenstermal-Farbe verziert.

Die Kerze steht auf Vogelsand.

Bei einem anderen Windlicht habe ich die Serviette erst noch mit Ultraleichtknete hinterlegt. Das gibt dem ganzen etwas mehr Struktur.

15. Dezember

Vor einer Woche habe ich dir eine Deko-Idee mit Pompon gezeigt.

Und wenn dieses Pompon-Set mal „rumliegt“, dann helfen mir die Mädels immer gern. Schlussendlich habe ich dann so viele Pompon, dass ich gar nicht alle zeigen konnte.

Zwei weisse habe ich mir zur Seite gelegt. Die bekommen heute ein Gesicht und einen Hut.

Da es hier bereits eine gut bebilderte Anleitung gibt, lasse ich es sein. Die Anleitung ist zwar in englisch, aber ich meine, wenn du die Bilder anschaust, dann erklären die es doch richtig gut.
Ich habe vor dem ersten Schnitt ins Garn kurz abgemessen, wie lang die Fäden sein sollen.

Die zwei Pompon habe ich zusammengebunden.

Den Hut befestige ich mit einem Klecks Leim am Kopf. Genauso die Augen und das Rüebli. Die habe ich aus einem Stück Filz ausgeschnitten.

Mein kleiner Schneemann hat noch zwei Kumpels bekommen. Die Mädels haben beim Basteln für den Adventsanlass in der Tanzgruppe auch Schneemänner gebastelt. Die wollten dann gemeinsam auf ein Foto.

2. Dezember

Die heimische Vogelwelt findet im Herbst noch viele Köstlichkeiten. Irgendwann sind die Sämereien und Beeren aber gefuttert, oder verschwinden unter dem Schnee.

Dann ist die Zeit gekommen, in der wir die Tierwelt unterstützen sollten. Denn, seien wir mal ehrlich, wie viele Naturgärten gibt es in deiner Umgebung? Gibt es nicht in den meisten Gärten sterilen, kurz geschnittenen Rasen und nicht-heimischen Pflanzen?

Wir haben keinen Rasen, wir haben Wiese rund ums Haus. Das danken uns auch die Meerschweinchen, die vom Heu futtern können. Diesen Herbst konnten wir die Distelfinke beobachten, wie sie an unseren Blumen die Sämereien rauspickten.

Heute wollen wir gemeinsam ein Futter-Silo für die Vögel basteln.

Dazu brauchen wir:
– ein PET-Flasche (5dl), die Eistee-Flaschen eignen sich dafür am besten, weil sie eine grosse Öffnung haben.
– zwei Holz-Spiess, ca. 20cm lang (Ich benutze dazu die Stäbe, an denen ich die Orchideen hochbinde)
– Skalpell oder scharfes Messer
– einen Kabelbinder
– evtl. Bohrmaschine mit kleinem Bohrer
– Leim oder Knete

Als erstes schneiden wir vier Klappen in die Flasche. Jeweils zwei gegenüber, und in der Höhe versetzt.

Unterhalb der Klappen schneiden wir ein kleines Kreuz in die Flasche.

Für die Befestigung bohren wir oben in den Deckel zwei Löcher, durch die wir einen Kabelbinder ziehen. Damit sich die Flasche durch die Löcher nicht mit Wasser füllt, schliessen wir sie mit etwas Knete oder ein paar Tropfen (Heiss-)Leim.

Die Spiesse stecken wir durch die Kreuze.

Zum Schluss füllen wir die Flasche bis zum unteren Spiess mit Sand (ich nehme dazu Vogelsand, den ich sowieso immer zum Basteln zuhause habe).

Meine Flasche habe ich bei unserem Rosenstrauch hingehängt. Für die Vögel ist es wichtig, dass sie in der Nähe Schutz finden.

Die Meisen nehmen sich meist einen Sonnenblumenkern, fliegen damit zum nächsten Ast und hämmern da mit ihrem kleinen Schnabel auf dem Kern rum, bis der sich spaltet.

Das Futter, dass aus der Flasche fällt, ist nicht verloren. Haus- und Feldspatzen, Buchfinken und andere Finken picken gern am Boden rum. Und wenn die nicht alles schaffen, gibt es immer noch andere Tierchen, die sich über das Futter freuen. Mäuse, Igel und Co.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du auf meiner FB-Seite oder per Mail ein Foto zeigen würdest.

Kurz nachdem ich die Fotos für den Blog gemacht habe, wurde die Flasche schon entdeckt.

1. Dezember

Bekommst du auch gern Karten?

Meist kommen die nicht von allein. Man muss auch was dafür tun.

Ich bastle jedes Jahr welche und hole mir Anregungen von Pinterest.
Vielleicht möchtest du auch ein paar Weihnachtskarten an liebe Leute schicken und suchst noch nach dem passenden Motiv.

Hier habe ich eine kleine Sammlung zusammengestellt:
https://www.pinterest.ch/naaguut/weihnachtskarten/
Ich hoffe, du findest hier ein wenig Inspiration.

Ich hab sie jedenfalls gefunden. Bereits im Oktober wusste ich, wie ich die Weihnachtskarten gestalten will. Zeigen werde ich sie später, wenn sie alle angekommen sind.

Hier ein paar Bilder von vergangenen Jahren. Leider habe ich bemerkt, dass ich nicht jedes Jahr ein Foto davon gemacht habe.

2013


2013


2016