Back-Dienstag

Brätzeli gabs früher immer bei meinen Grosseltern. Obs dazu einen speziellen Anlass gab, wie etwa zum Herbstbeginn oder zur Weihnachtszeit, weiss ich nicht mehr. Für unsere Familie gilt „Brätzeli gehen immer!“.

So habe ich unser Brätzeli-Eisen aus dem Keller geholt. Wir haben den Teig nach dem Mittagessen gemacht und ihn dann in den Kühlschrank gestellt, bis unsere Backfee wieder von der Schule zurück war.

Sie hat dann die Teigrugeli gemacht, während ich das Eisen bediente.

Die ersten Brätzeli sind immer Probestücke, die werden etwas zu dick oder zu dünn, zu hell oder zu dunkel, oder verlaufen in einander. Darum finden die auch nie den Weg in die Keksdose, sondern immer gleich zu uns in den Mund.

Das Rezept im Heft, das ich zum Eisen dazu bekam, ist sehr wage. 500 bis 600g Mehl, Eier kann man 1 bis 3 nehmen, vielleicht noch etwas Rahm, dann aber weniger Eier. Und wenn man möchte noch etwas Vanillezucker oder Zitronenschale dazu geben. Ich hab mir davon das beste rausgepflückt und aufgeschrieben! So werden sie immer von der ganzen Familie gerühmt. Und ich glaube, die werden auch dieses mal nicht alt.

Back-Dienstag

Gestern habe ich für Junior ein Buch über Kräuter gesucht. Lang hatte ich es bei den Rezepten eingeräumt, aber nach dem Umbau stand es dann an einem andern Ort. So habe ich einige Bücher etwas genauer angeschaut, da fand ich ein Schokolade-Backbuch.

Daraus hat unsere Backfee heute morgen das Rezept für den heutigen Backdienstag rausgesucht.sie hat sich für Brownies entschieden

Wir brauchten noch dunkle Schokolade, Doppelrahm und Vanillearoma. Da heute morgen mein Mami und ich noch etwas shoppen gingen, war das kein Problem. Den Rest haben wir eigentlich immer zuhause.

Gebacken haben wir, nachdem unsere Backfee um 15:15 wieder aus der Schule nach Hause kam. Während die Brownies im Ofen waren, hat sie sich um die Hausaufgaben gekümmert.

Kaum waren diese fertig, piepste auch der Backofen. Wären die Brownies auskühlten haben wir die Creme vorbereitet, die konnte dann im Kühlschrank etwas eindicken. Ich hab sie dann noch aufgestrichen, bevor ich weg fuhr.

Als ich heim kam, wurde ich begrüsst mit ‚ich mag die Creme oben drauf nicht.‘ ‚Wir haben nur EIN Stück bekommen.‘ Und ‚Papi nimmt sein Stück mit dir zusammen.‘

Ich find die Brownies sehr gut. Aber ehrlich, nach einem Stück hat man genug! Schliesslich haben wir dafür 1,5 Tafel 85% Schokolade verbraucht.

Back-Dienstag

Diese Woche testen wir wieder ein Rezept von Sarah’s Backblog .

Sie hat das Rezept auf Instagram angekündigt. Da wir Saures lieben, war es ziemlich klar, dass wir das Rezept testen werden.

Wie ihr sehen könnt, waren wir nicht ganz sicher, ob alle Zutaten im Messbecher platz haben. Die flüssigen Zutaten kamen gefährlich nah an den Rand vom Ausguss. Aber es hat gereicht, und die Zutaten konnten wir tatsächlich mit dem elektrischen Schwingbesen mischen.

Wie bei Sarah geschrieben, wird der Teig nicht dunkel. Bei der Probe mit der Nadel nach 16 Minuten ist kein Teig mehr hängen geblieben, aber er sah noch nicht aus, als wäre er durch. So haben wir noch 5 Minuten dazu gegeben. Leider war das wohl immer noch zu wenig lang. Da er oben aber nun gut aussah, haben wir das erst beim Aufschneiden bemerkt. Und da war der Zuckerguss schon oben drauf. So konnten wir ihn nicht nochmals in den Ofen schieben.

Der Kuchen schmeckt uns Erwachsenen trotzdem. Die Kids sind im Moment sowieso in einer Phase, in der man nie weiss, was sie grad essen mögen…

Aus dem Garten

Gestern habe ich zwei Tupperschüsseln voll Holunderbeeren aus dem Garten geholt. Es hat immernoch. Entweder bleiben die für die Vögel am Strauch oder ich mach Ende Woche noch einmal eine Portion.

Aus der gestrigen Ernte konnte ich ca. 2 Liter Sirup und 6 Gläser Gelee machen.

Jetzt muss ich zwar bald in die Küche fürs Mittagessen. Aber vorher muss ich noch Äpfel sammeln gehen, bevor der nächste Regen die Schnecken rauslockt. Ich hoff bloss, dass nicht all zu viele Wespen um die Äpfel rumfliegen.

Die Äpfel werde ich rüsten und zu Apfelmus verarbeiten. Wir werden das Apfelmus einfrieren. Das meiste Apfelmus brauchen wir, wenn es ‚Ghackets ond Hörndli‘ gibt.

Back-Dienstag

Da wir gestern etwas spät am Backen waren, kommt mein Beitrag erst heute.

„Turbulent“ wurde es gestern Nachmittag. Wie so oft lief unser Radio im Wohnzimmer, ich sass strickend auf dem Sofa und hörte vom Wettbewerb, der da lief. Da ich die Nummer im Natel gespeichert habe, rief ich an. Wie zu erwarten, war besetzt. Die einen gewannen, die andern nicht. Und da war plötzlich ein Freizeichen zu hören! Nervös wurde ich dann, als ich die Stimme der Moderatorin hört. Und noch nervöser war ich, als ich dann auch noch die richtige Zahl tippte und tatsächlich zwei 3-Tages-Pässe fürs Openair im Nachbarort gewann!

Unsere Jüngste war auch ganz aus dem Häuschen. Sie freut sich riesig auf das Konzert von Wincent Weiss und von Trauffer.

Das musste dann erst mal gefeiert werden 😁

Später, es hat dann auch etwas abgekühlt, haben wir uns in die Küche begeben und wollten backen. Nur hatte ich keine gemahlenen Mandeln im Haus (ich hab sie dann heute Mittag doch noch gefunden, als wir neue gekauft hatten…). So haben wir uns für ein anderes Rezept entschieden. Die Liebesschnitten haben wir vor mehr als einem Jahr schon mal beim Back-Dienstag gebacken. Aber sie sind lecker und wir haben alle Zutaten zuhause, darum entschied unsere Backfee, dass wir diese backen werden.

Nach allem Backgeschirr ablecken war dann aber Zeit fürs Bett. So haben wir die Schnitten erst heute Mittag zum Dessert probiert.

Wie immer wurden sie sehr lecker.

Back-Dienstag

Habt ihr auch schon bemerkt, dass es mühsamer wird, auf den Strassen rumzufahren? Ich glaub, die heissen Tage machen die Leute teils aggressiver/hässiger/launischer (teils auch egoistischer).

Gestern Morgen musste ich mit Junior eine neue Badehose kaufen gehen (was wächst das Kind auch mitten im Sommer?!). Wir waren für unsere Ferienverhältnisse früh unterwegs, aber der Weg dahin war sowas von mühsam!

Vor dem Einkauf hab ich mich noch mit unserer Jüngsten abgesprochen, was wir backen wollen. Ein Brot? Einen Kuchen? Einen Geburtstagskuchen für den Grossvater, den wir später besuchen? Etwas für ein kleines Mittagessen? Sie entschied sich für einen Marmorcake.

Nach dem Einkauf, Badehose gefunden, Futter im Kühlschrank verstaut, haben wir uns dem Backen hingegeben.

Da dies ja nicht unserer erster Marmorcake war, haben wir etwas gezaubert.

Das Grundrezept ist wieder aus dem Tiptopf, der Hauscake. Den haben wir in die zwei Messbecher verteilt. Zum einen haben wir, wie sonst auch, 2 EL Milch und 4 EL Schokoladepulver dazugegeben. In den andern Messbecher haben wir 2 EL Orangensaft, 2 (oder 3?) EL Mehl. Im Tiefkühlfach haben wir immer einen Beutel Zitronen- und einen Beutel Orangenschalen-Abrieb. Davon haben wir auch noch etwas untergerührt, ungefähr soviel wie von einer Orange.

Wir haben uns dann auch dazu entschlossen, dass wir ihn zum Grossvater mitnehmen. Er wurde von allen gerühmt, oder die, denen er nicht schmeckte, haben nichts gesagt.

Back-Dienstag

Wir sind zurück von unseren Camping-Ferien. Das Zelt muss unten noch etwas trocknen. Aber wir hatten Glück und es war schönes Wetter beim einpacken. Alles konnte trocken ins Auto gestopft werden. Ob wir nächstes Mal etwas davon zuhause lassen? Unser Auto und die Dachbox waren ziemlich gefüllt.

Unser Garten hat weiter Früchte gebracht. Wir haben schon zwei Kessel Mirabellen und einen mit Brombeeren mit in die Ferien genommen. Zuvor haben wir einige Kilo Johannisbeeren gepflückt und eingefroren (und verschenkt). Mein Paps hat in unseren Ferien für die Tiere, das Haus und den Garten geschaut. Er hat Mirabellen gepflückt, für sich und seine Freundin, und zwei seiner Geschwister. Mein Mami hat sich auch bedient, als sie sich mit ihren Strickfreundinnen traf. Zudem hat unsere Brombeer-Hecke dieses Jahr auch Nachholbedarf und trägt so viele riesige Früchte als gäbs kein morgen mehr.

Darum wollten wir heute etwas aus unserem Garten verarbeiten. Wir haben das Grundrezept für den Biskuit-Teig aus dem Tiptopf genommen, dann Johannisbeeren darüber gestreut. Da das Ganze dann etwas wässriger war, liessen wir den Biskuit etwas länger im Ofen.

Und weil unser Blechkuchen etwas saurer war, gaben wir noch etwas Puderzucker darüber.

Der Johannisbeerstrauch ist noch nicht leer…

Back-Dienstag

Heute war der letzte Tag einer ganzen Serie von Geburtstagsfesten.

Innert einer Woche haben wir vier mal gefeiert. Den Abschluss machte heute mein Mann.

Er hat sich einen Marmorcake gewünscht. Das hat unsere Backfee besonders gefreut, weil sie so nicht nur die Rührschüssel, sondern auch noch die zwei Messbecher für die beiden Teige, die Gabel zum umrühren des Schoko-Teig’s und den Gummischaber ablecken durfte. Zur Feier des Tages hat sie ihrem Papi einen der Messbecher überlassen.

Der Kuchen ist sehr luftig geworden und wurde von allen gerühmt.

Unser Backofen war heute richtig gefordert. Neben dem Marmorcake haben wir noch eine Nutella-Sonne und drei Blech voll Pizza gebacken. Und fast alles wurde weggeputzt.

Back-Dienstag

Da wir diese und nächste Woche öfters Geburtstag feiern (gestern der meiner Schwester, morgen meiner, am Samstag das Fest meiner Schwester, sie feiert einen runden, und zum Schluss nächsten Dienstag noch der meines Mannes), war uns nicht nach Kuchen-backen.

Wir haben im Schrank zwei angefangene Packungen mit verschiedenem Mehl. Einmal Urdinkel und einmal Ruchmehl. Wir haben beides gemischt und gewogen. Raus kam, dass wir alle weiteren Zutaten mit dem Faktor 1,624 hochrechnen mussten. Für unsere gradnoch3.Klässlerin war das eine kleine Herausforderung. Nur schon zu verstehen, wie wir zu dem Faktor kamen.

Da das Brot in der Cake-Form eine Form bekommt, die auch unsere „ich ess am liebsten pampiges weisses Toastbrot“-Teenagerin isst, habe ich mich für ein ‚Kastenbrot‘ entschieden. Ich habe den Teig in der Mitte eingedrückt und mit Wasser gefüllt. Auch beim Backen habe ich den Teig noch paar Mal bewässert. So ist das Brot schön knusprig geworden.

Morgen ist auch wieder ein Backtag. Ich freu mich, wenn mein Mami mir einen Zitronencake bringt. Für den Nachmittag mach ich einen Trübelicake.

Back-Dienstag

Heute Morgen, auf dem Weg zum Einkaufen, habe ich mir überlegt, was wir heute backen könnten. In nächster Zeit stehen wieder einige Geburtstage an, da solls heute was einfaches sein.

Im Laden habe ich dann den fertigen Kuchenteig im Doppelpack gesehen und mir überlegt, was wir daraus zaubern könnten.

Wir haben heute den Gipfeler rausgeholt. Den Kuchenteig ausgerollt und den mit dem Gipfeler schön unterteilt. Auf jedes Teilchen kam etwas Haselnussaufstrich (bei uns heute Frelitta) und etwas kleingeschnittene Banane.

Die Gipfeli haben wir auf den Seiten zwar zusammengedrückt, aber bei den meisten ist die Schokolade doch rausgelaufen.

Gebacken haben wir sie bei 180 Grad mit Heissluft während 25 Minuten.