Die Blätter fallen, der Herbst ist da

Merkt ihr es auch? Am Morgen ist es wieder viel dunkler beim Aufstehen. Die Sonne kommt erst über den Hügel, wenn die Kids schon aus dem Haus sind.

Die Blätter fallen von den Bäumen. Heute war ich unterwegs, da lag unter einem Baum so viel Laub, dass er schon fast nackt war. Der Wind fegte das Laub auf die Strasse.

Beim Kinderbasteln haben wir heute mit Blättergerippe und Papier gebastelt. Entstanden sind dabei ganz tolle Landschaftsbilder.

Wir haben (fast) ohne Schere gearbeitet. Mit Papier und Leimstift. Etwas Filzstift für die Kleinigkeiten und wirklich nur ganz kurz eine Schere für die Seerosenblätter und Pilze, und um einen sauberen Rand zu machen. Die Blätter haben wir gerissen.

Die Blättergerippe habe ich diesen Sommer geschenkt bekommen. Herzlichen Dank! Die Kids fanden sie „mega kuul“. Aber sie mussten damit auch sehr vorsichtig arbeiten, damit sie nicht auseinander fielen.

Mitten in den Vorbereitungen

Heute Morgen habe ich den Stoff gewaschen, die Schnittmuster ausgedruckt und die Nähmaschine organisiert.

Am nächsten Samstag treffen sich drei Mädels im Alter von 9 und 11 Jahren bei mir im Atelier um gemeinsam zu nähen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Nähstücke. Das wird bestimmt ein lustiger Samstag.

Und wenn wir grad beim Nähen sind, so erzählte mir meine Mam, dass die Katze unserer Stiefschwester während dem Nähen mit der Nadel spielen wollte 🙀. Der Tierarzt hat’s aber wieder gerichtet.

Von unserem Paps gibts auch so eine Geschichte… Mein Grosi hatte noch eine dieser alten Nähmaschinen, bei denen man unten mit dem Fuss wippen musste, die Maschine wurde dann über ein Schwungrad mit dem Riemen angetrieben. Da dauerte es ziemlich lang, bis die Nadel wieder aus dem Finger raus war 😨

Aber von solchen Geschichten lassen wir uns nicht abhalten! Schliesslich haben wir keine Katzen im Atelier, und die Kids passen immer schön auf 🙂

Habt ihr auch schon solche Geschichten gehört? Oder gar selber erlebt?

Kinderbasteln

Heute Nachmittag haben wir das erste Mal nach dem Sommerferien wieder gebastelt im Atelier.

Die Vögel starten nun ihren Zug in den Süden. Grosse Schwärme von Staren sind beispielsweise zu beobachten.

Einige davon scheinen in Farbtöpfe gefallen und danach auf den Leinwänden gelandet zu sein. So haben ganz viele bunte Vögel sich einen Sitzplatz auf den Ästen, Leinen und Drähten gesucht.

Für’s Trocknen lassen muss ich mir noch was überlegen. Die Kids lieben es, viiiel Farbe zu brauchen. So wurde es fast etwas eng, damit alles trocknen konnte. Da das Atelier in einem Gebäude mit Industrie ist, können wir die edlen Kunstwerke nicht einfach nach draussen an die Sonne legen.

Nächstes Mal werden wir Papier, Schere, Leim und Stifte verwenden. Da wird es keine Probleme mit dem Trocknen geben.

Back-Dienstag

Wie ihr bereits am Vormittag lesen konntet, steh ich im Moment viel in der Küche. Ich hab nun neben dem Holundersirup und dem Holundergelee auch noch Apfelmus gekocht.

Leider weiss ich nicht, was es für eine Sorte ist. Die Schale ist wachsig und relativ zäh, das Fruchtfleisch eher mehlig.

Nun haben wir auch eine kleinen Vorrat an Apfelmus im Tiefkühler. Der Baum träg aber noch viele Äpfel, und wenn die weg sind, dann haben wir noch einen zweiten Baum auf der andern Seite des Hauses…

Da ich am Nachmittag mit den Äpfeln beschäftigt war, war ich spät dran mit dem Backen.

Eigentlich war geplant, dass ich Teig vorbereite (wahrscheinlich Mailänderli), Formen aussteche und wenn möglich auch noch backe. Unsere Backfee wollte nämlich nur verzieren.

Da ich aber nicht so weit kam, haben wir uns eine Packung ‚Petit Beurre‘ geschnappt, haben den Puderzucker mit Kaffeerahm vermischt und eingefärbt.

Unsere Auswahl an Verzierung wächst immer mehr, bald haben wir eine zu kleine Backschublade. Und das, obschon wir beim Verzieren nicht sparsam sind. Aber grad vor paar Tagen haben wir vom Böhnigrosi neues bekommen. Sogar Buchstaben! Damit konnten wir alle Namen schreiben.

Muster testen

Die Wolle auf dem Foto ist der Strang, den mir mein Mann aus Orlando heimgebracht hat. Ich hab ihn mit ins Camping genommen, aber ausser zum Knäuel wickeln kam ich nicht weiter.

Jetzt sind wir wieder seit eineinhalb Woche zuhause, und ich konnte mit dem stricken starten.

Da ich es immer etwas schwierig finde, ein passendes Muster für einen Knäuel zu finden (umgekehrt ist einfacher, da kann man die auf der Anleitung empfohlene Wolle nehmen), habe ich mich für das Grundmuster „Linus“ entschieden.

Die Muster, die ich einstricke, habe ich auf Pinterest gefunden. Die Links dazu findest du hier. Nur das erste nicht, das ist ein einfaches Perlmuster (1re, 1li, jede Reihe versetzt).

Nun reicht der Knäuel noch für ein oder zwei Muster. Eigentlich wollte ich das Tuch bis morgen fertig gestrickt haben, weil dann beginnt ein Teststricken für einen Pulli. Auf den freue ich mich schon sehr!

Test-Stricken

Im Moment bin ich bei einem Testricken dabei.

Die Wolle ist von Lang, beides Sockenwolle, die orange aber mit 20% Seide-Anteil.

Die Anleitung ist von Esther von starfiberstudio. Auf sie gestossen bin ich auf Insta, beim Stöbern. Sie hat Teststricker gesucht.

Ich mag es, Teststricker zu sein. Man muss sich dabei konzentrieren, nicht nur aufs Stricken, sondern auch aufs genau lesen. Oft sieht man eine Abkürzung oder man spürt, wie das Muster fortgesetzt werden soll. Und schon hat man etwas überlesen.

Nun stricke ich gespannt weiter. Heute bin ich in der Mitte der 4. Seite, 1,5 habe ich noch vor mir.

Weitere Fotos habe ich auf meiner Ravelry-Seite.

Herbstfarben passen immer

Die Farben erinnern eher an Herbstlaub als an Frühlingsblumen. Aber ich mag die Farbkombi sehr gern.

Die Anleitung zu diesem Tuch habe ich auf Ravelry gefunden. Es heisst Moon Raket. Die Anleitung beinhaltet viele verkürzte Reihen. Man ist die ganze Zeit am zählen. Am Anfang habe ich mich einen Umschlag vergessen, beim Ausbessern sah der Rand dann so schlimm aus, dass ich das ganze Tuch von vorn begann. In der Anleitung steht selten die gesamte Maschenzahl, aber meist stimmte mein Tuch mit der Angabe überein. Ausser auf der zweitletzten Seite, bei der letzten Maschenzahl… Da habe ich einige Male gezählt, gerechnet, aufgezeichnet. Schlussendlich war es fast 2 Uhr, und ich entschied für mich, dass die Zahl in der Anleitung falsch sei, meine Maschenzahl richtig und nun definitiv Zeit sei, in Bett zu gehen.

Die Wolle habe ich vom Dezember-Ausflug in den Jakobmarkt in Zollbrück noch in der Schublade gehabt. Es ist ein Bobbel von Wolly Hugs, Bobbel cotton, Farbe 05.

Gestrickt habe ich das Tuch mit Nadelstärke 3,5.

Ich hab noch etwas vom Bobbel übrig. Den Teil ganz in grau und den Teil mit einem Faden Kupfer. Was macht ihr aus solchen Bobbel-Resten? Im Moment kommt mir nichts anderes in den Sinn, als ihn mit ins Atelier zu nehmen und in die Wollsammlung für Basteleien zu legen…

klein fängt es an

Das erst Kinderbasteln ist nun bereits Geschichte. Auch wenn es etwas happerte, so kann ich doch bereits ein paar Fotos zeigen.

Ich find, diese Tür- oder Fensterkränze sind doch ganz hübsch geworden. Ok einer ist meiner, aber ich verrat nicht, welcher es ist. Die Servietten würde ich ein ander mal durch Tischset oder Seidenpapier ersetzen. Di würden wohl einfach besser halten. Die Grösse der Kartonteller fand ich anfangs etwas gross, bin jetzt aber ganz froh, hab ich keine Kleineren gefunden.

Den Kindern hat es Spass gemacht, und einige freuen sich bereits auf Mittwoch, weil sie wieder kommen dürfen.

Blümchen und Schmetterlinge

Heute war ein ruhiger Fasnachtstag, kein grosses Programm, aber doch mit schminken und verkleiden.

Unsere Grosse wollte sich heute etwas spezielles zum Schminken raussuchen.

Während die Heizungsmonteure unsere Heizung ausschalteten, und es in der Wohnung immer kühler wurde, habe ich den Mädels etwas Frühling auf die Gesichter gezaubert. Den beiden gefallen ihre Kunstwerke sehr gut, darum meinte die Grosse, sie wolle das auf ihrem Gesicht behalten bis Mittwoch. Ob wir sie jetzt also die nächsten beiden Nächte am Kleiderbügel hinter die Tür hängen sollen?

Ein klein wenig stolz bin ich natürlich schon auf die beiden Gemälde.

Unsere Schminke ist ähnlich wie Wasserfarbe, aber ist extra Schminkfarbe. Ich trug sie mit dem Pinsel auf. Richtige Schminkfarbe wäre wahrscheinlich viel deckender. Da würde die Haut nicht durchschimmern…

9. Dezember

Heute habe ich mir etwas aus meiner Ideen-Sammlung eines vergangenen Familien-Adventskalenders rausgesucht.

Wir basteln zusammen Fenster-Deko. Die ist auch sehr gut geeignet für ganz kleine Bastler.

Du brauchst dafür farbiges Papier, Klebefolie, Seidenpapier und eine Schere. Evtl. noch eine Vorlage, falls du kein geübter Zeichner bist (letztes Mal habe ich dafür Ausstech-Formen genommen).

Ich habe mir eine Vorlage rausgesucht: Stern und Tannen. So kann ich mir gleich ein paar Sterne und Tannen ausdrucken.
Dafür lege ich gleich farbiges Papier in den Drucker.

Als erstes schneide ich die Vorlagen aus.

Und schneide daraus einen Rahmen, den kannst du auch ganz dünn ausschneiden.

Als nächstes schneidest du ein Stück Klebefolie so zu, dass die ganze Vorlage darauf Platz hat. Das muss noch nicht so genau sein, schön ausschneiden kannst du, wenn die Vorlage darauf klebt.

Nun reisst du das Seidenpapier in kleine Stücke und legst die dann auf die Klebefolie, bis die überall bedeckt ist.