Neues Fichu angeschlagen

Ich freu mich! Ich darf für jemanden ein neues Fichu stricken.

Letzte Woche kam das Garn, aber da musste ich noch das Kids-Nähen vorbereiten. Aber diese Woche habe ich das Fichu angeschlagen.

Mittlerweile bin ich auch schon wieder etwas weiter als der Stand auf dem Bild. Mindestens eine Romben-höhe mehr. Und ich musste noch nie zurückstricken. Das Muster ist im Moment noch recht einfach. Fernsehtauglich ist es aber nicht.

Bei einem Fichu, dass zu einer schönen Tracht gehören wird, muss alles korrekt sein!Wenn ich etwas für mich stricke, dann verzeih ich mir den einen oder andern Fehler, hebe Maschen hoch oder, strick was zusammen. Aber wenn ich etwas für andere stricke, dann bin ich sehr korrekt.

Ski-Tag zuhause

Mein letzter Ski-Tag ist schon lange her, so in etwa vor einem halben Leben. Da waren wir an einem Pfadi-Weekend. Wenig Schnee und viel gute Laune.

Seither stand ich nicht mehr auf den Ski’s. Mein Mann geht mit den Kids Skifahren. Bis vor paar Jahren hat SchwiPa eine Wohnung im Skigebiet gemietet, da waren sie dann immer eine Woche und ich habs mir zuhause gemütlich gemacht.

Trotzdem habe ich mich beim Januar-Sockenwoll-Abo für einen Ski-Tag entschieden. Die Wolle soll den Schnee und den blauen Himmel darstellen. Dazwischen ein paar Wölkchen, die den Himmel in ein hellblau tauchen.

Passend zum Ski-Tag habe ich das Muster gewählt. Es ist eine Ski-Tour von drei Freunden, die in wilden Kurven durch den Tiefschnee wedeln.

Angeschlagen habe ich 60 Maschen. Das Bündchen über 15 Runden *1 links, 1 rechts verschränkt* gestrickt. Die Skispuren habe ich wild gewählt. Eine Hebemaschen, eine Masche rechts, eine Hebemasche. Bei den Kurven die Hebemasche grad hoch gestrickt, und sonst immer nach links oder nach rechts verschränkt. Ich habe darauf geachtet, dass die Schwünge nicht in der gleichen Rehe waren, und dass die drei Freunde nicht zusammenfuhren. So sind die beiden Socken nicht ganz gleich geworden, denn wer fährt schon zweimal in der gleichen Spur?

Weihnachtsgeschenke

Selbstgemachtes gab es vor allem von den Kids. Und da wir heute das letzte Geschenk überreichten, kann ich sie euch nun auch zeigen.

Die Gläser sind das Gemeinschaftswerk der Kids. Die kleinste hat die Gläser mit Wandtafelfarbe bestrichen und danach mit unseren neuen Kreidestifte beschriftet. Die Mittlere hat die kleinen Krippen aus Nassschalen gebastelt. Die Idee dazu ist bereits im Herbst entstanden, als sie mit ihren Freundinnen zusammen beim Nachbar Baumnüsse gesammelt haben. Der Grösste hat die Pralinen-Hohlkugeln in drei Geschmacksrichtungen befüllt.

In meiner und der Schwiegerfamilie wird unter den Erwachsenen gewichtelt. Die Mütze habe ich für meine Schwiegermutter gestrickt. Dazu habe ich auch noch einen passenden Loop gemacht, aber den habe ich wohl vergessen zu fotografieren.

Kleine Maus

Diese kleine Maus kam mit der Dezember-Let’s knit aus England zu mir. Natürlich noch gut verpackt und geknäuelt.

Über die Weihnachtstage habe ich nicht viel gestrickt. Aber ein bisschen was musste doch sein.

Die einzelnen Teile waren rasch gestrickt. Das Zusammennähen dauert bei mir immer etwas länger.

Aber heute zwischen dem ganzen Sport, der heute am TV lief (Ski und Eishockey), habe ich dann vernäht, gestopft und zusammengenäht.

Nun sitzt sie auf dem Sofa, die kleine Maus. Aber ihr fehlt noch ein hübscher Name. Hier wohnen schon Graham, Rodney und Olli. Sie ist das erst Mädchen. Wie findet ihr Emily?

Glücks-Socken

Heute Morgen habe ich diese Glücks-Socken fertig gemacht. Das Muster heisst auch Mojo. Und dadurch, dass ich dafür ganz viele Wollreste brauchte, nenn ich sie auch Monstersocken (nicht etwa, dass sie für ein kleines Monster sind).

Bei diesem Paar hat es einige Zeit gedauert, bis sie fertig waren. Ich habe sie im Juni gestartet, sie haben mich an die Stricktreffs begleitet, weil ich bei diesem Muster nicht so viel Konzentration brauche. Dabei kann ich gut Kaffee trinken und schwatzen.

Da ich immernoch ganz viele Sockenwoll-Reste habe, werde ich auch gleich ein weiteres Paar anschlagen.

Sie haben sich getraut

Gestern waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Sie haben sich getraut und ‚JA‘ zueinander gesagt.

Die Trauung fand draussen im Wald statt und der anschliessende Apero weiter unten auf dem Hof (Herzberg in Uffikon).

(Bildquelle Google Maps)

Dort ist viel los, am vergangenen Samstag waren es drei Hochzeiten.

Die Hochzeit stand unter dem Motto „Herz – herzlich“. Darum fand ich diese Partnerhandschuhe passend. Ich freu mich riesig, dass sich die beiden gefunden haben, und ab jetzt gemeinsam durchs Leben gehen.

In die beiden Fäustlinge hab ich die Initialen und das Herz in die Mitte gestickt. D.h. ich hab sie aufgehäkelt.

Die Anleitung ist eine freie Anleitung von Schachenmayr (Modell 5527) und die Wolle von Sommer Wolle, Merino 125.

Dann musste ich mich noch entschieden, wo ich das Kreuz mache bei meiner Handarbeitsbingo-Karte. Ich hab mich für den Erntedank entschieden. Wann genau der ist, weiss ich nicht. Aber weil wir am Abend nach der Hochzeit mit der Trachtengruppe noch in der Kirche den Erntedank-Gottesdienst mitgestalteten, habe ich mich für dieses Kästchen entschieden.

Handarbeitsbingo

Vor einer Woche habe ich dieses Bingofeld auf dem Blog von 60Grad Nord entdeckt.

Mit dem Kinderbasteln vom Freitag und dem Nähnachmittag vom Samstag konnte ich gleich drei Felder abkreuzen (ich hoffe, man darf das).

Mit Papier haben wir diese tollen Bilder gemacht. Gemeinsam kreativ war ich mit den Kindern. Und beim Nähen habe ich auch für mich einen Loop genäht. Von meinem gibt es nur noch kein Foto, ich mag Selfies nicht. Eigentlich mag ich überhaupt Fotos von mir nicht…

Heute setz ich mich wieder an die Mütze für meinen Gotti-Bub. Da werde ich demnächst ein weiteres Kreuz setzen können. Bin nur noch nicht sicher, ob oben rechts oder unten links…

Muster testen

Die Wolle auf dem Foto ist der Strang, den mir mein Mann aus Orlando heimgebracht hat. Ich hab ihn mit ins Camping genommen, aber ausser zum Knäuel wickeln kam ich nicht weiter.

Jetzt sind wir wieder seit eineinhalb Woche zuhause, und ich konnte mit dem stricken starten.

Da ich es immer etwas schwierig finde, ein passendes Muster für einen Knäuel zu finden (umgekehrt ist einfacher, da kann man die auf der Anleitung empfohlene Wolle nehmen), habe ich mich für das Grundmuster „Linus“ entschieden.

Die Muster, die ich einstricke, habe ich auf Pinterest gefunden. Die Links dazu findest du hier. Nur das erste nicht, das ist ein einfaches Perlmuster (1re, 1li, jede Reihe versetzt).

Nun reicht der Knäuel noch für ein oder zwei Muster. Eigentlich wollte ich das Tuch bis morgen fertig gestrickt haben, weil dann beginnt ein Teststricken für einen Pulli. Auf den freue ich mich schon sehr!