Silvester-Gruss

Danke, für deine Besuche auf meinem Blog oder meiner Facebook-Seite.

Danke, all denen, die für neue Ideen sorgten.

Danke, für jede kreative Zeit.

Ich freue mich, auf ein weiteres kreatives Jahr, auf Back-Dienstage mit meiner Tochter (und wenn die andern beiden Zeit haben natürlich mit allen dreien), auf Strick- und Häkeltreff’s. Auch auf die Weiterbildung, die Ende Januar startet.

Ich bin gespannt, was im neuen Jahr geschieht und wohin mich die Zukunft führt.

Nun wünsche ich allen einen gemütlichen Ausklang des alten und einen guten Start ins kommende Jahr.

Bullet Journal

Vielleicht hast du davon auch schon gehört. Das ist ein leeres Notizheft, in dem man all seine To-Do’s, Termine, Geburtstage und vieles mehr reinschreibt.

Ich hab mir schon ab und zu Gedanken gemacht, ob ich ein Bullet Journal starten soll. Da nun das neue Jahr bald startet, habe ich mich entschieden, dieses in kleiner Form zu starten.

In meiner Krimskrams-Schublade habe ich noch ein kleines Notizheft, dass ich mal als Werbegeschenk bekommen habe, unliniert. Was alles rein soll, weiss ich noch nicht. Es muss nicht meine Agenda ersetzen. Die behalte ich, da hab ich mich dieses Jahr bereits für eine grössere entschieden, damit ich alle Termine unserer Familie rein bekomme.

Ins BJ kommen so Listen wie ‚Bücher, die ich im 2018 gelesen habe‘, ‚wo ich im 2018 hingehen möchte‘, einen Geburtstagskalender. Da ich bei Ravelry nicht mehr sehr aktiv bin, und auch auf dem Blog nicht ganz alles zeige, was ich gestrickt und gewerkelt habe, möchte ich dies auch irgendwo festhalten.

Eine Ideen-Sammlung für kommende Backdienstage ist sicher auch nicht schlecht.

Meine beiden Mädels haben im Adventskalender beide ein Ikea-Notizheft bekommen. Die ersten ein, zwei Seiten waren beschrieben und dann war das Heft bereits vergessen.

Heute Abend haben wir uns zusammen an den Tisch gesetzt und die ersten paar Seiten gemeinsam gestaltet.

Die Grosse hatte dann nach ein paar Seiten kein Sitzleder mehr. So haben wir die Gestaltung der nächsten Seiten auf einen andern Tag verschoben. Ich hab mich dann aufs Sofa verpflanzt. Die Katze war auch recht bald auf meinen Beinen.

Die Jüngere findet die Idee so toll, dass sie noch weiter schrieb. So hat sie jetzt geplant, jeden Monat ein Bild in ihr BJ zu malen. „Obs denn auch ein ausgedrucktes Ausmalbild sein dürfe?“, hat sie gefragt. „Es ist dein Heft. Du darfst darin machen, wie und was du willst.“

Ob wir die Bullet Journal’s nächstes Jahr in den Weihnachtsferien immer noch führen, schauen wir dann…

24. Dezember

Ich wünsche dir und deiner Familie wunderschöne Weihnachtstage.

Mit leuchtenden Kinderaugen, ohne Stress, viel leckerem Essen 🙂

Frohes Fest!

Dazu brauchst du Draht, ein Knäuel Sockenwolle (oder was dir sonst gefällt) und eine Stricklisel. Ich hab mir eine Strickmühle gegönnt. Die Mädels brauchen die auch sonst ab und zu, um Halsketten, Haarbänder und anderes zu machen.

Zuerst habe ich das Knäuel Sockenwolle durch die Mühle gejagt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Schritte mein Schrittzähler dabei gezählt hat 😉

Dann habe ich die ganze Schlange auf einen Draht aufgefädelt und gemerkt, dass der viel zu weich ist. So habe ich dann stärkeren Draht genommen, mit dem zu dünnen zusammengehängt und die ganze Schlange auf den dickeren Draht geschoben.

Da wo es nötig war, habe ich die Drähte mit etwas Wolle zusammengebunden oder verdreht.

Wie sieht dein heutiger Tag aus? Unserer sollte recht ruhig werden. Reissalat und Cocktailsauce vorbereiten für’s Znacht.
Bei uns gibt es an Heiligabend schon seit vielen Jahren immer Tischgrill. Das mögen wir alle besonders gern.
Nach dem Abendessen machen wir einen kurzen Verdauungs-Spaziergang. Nicht weit, aber grad so, dass das Christkind genug Zeit hat, die Geschenke unter den Baum zu legen.
Ich denke, auch heute werden wir wieder ein paar Lieder auf Block- und Querflöte hören, und dann gibt es die Bescherung.
Meist lese ich aus einem meiner schweizerdeutschen Bücher eine kleine Weihnachtsgeschichte vor und es gibt noch ein Dessert.

Zu guter Letzt noch etwas in eigener Sache: Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir ein kleines Feedback geben könntest, wie dir der Kalender gefallen hat. Ob es dir gefallen hat, ob du mehr erwartet hast, ob ich mir schon mal für nächstes Jahr Gedanken machen soll…

12. Dezember

Heute ist Back-Dienstag. Darum erzähle ich dir ein kleines Küchengeheimnis.

Seit ich mich erinnern kann, haben mein Mami und dann ich unseren Vanillezucker selber gemacht.

Grad jetzt, in der Weihnachtsbackzeit, gibt es viele Rezepte die Vanillezucker beinhalten. Da ist es doch praktisch, einen etwas grösseren Vorrat davon zuhause zu haben.

Manchmal braucht man auch nur das Mark aus der Vanilleschote. Statt die Schote danach wegzuwerfen stecke ich sie in ein Glas mit Zucker. Dreh dann das Glas ein paar mal in alle Richtungen, und stelle es in meine Back-Schublade bis ich es das nächste Mal brauche.

Die Schoten lasse ich im Glas, so kann ich einfach wieder Zucker nachfüllen, wenn zu wenig drinn ist.

Ab und zu ersetze ich die ältesten Schoten, oder die, die fast auseinanderfallen.

Übrigens: 2 EL aus der Eigenproduktion ersetzen einen Beutel Vanillezucker aus dem Detailhandel.

11. Dezember

 


Für den heutigen Montag habe ich eine kleine Strickerei rausgesucht, die ich gern mit dir teilen möchte.
Einen kleinen Stern. Du kannst ihn einfach so aufhängen, vielleicht erst noch etwas spannen. Du kannst aber auch zwei stricken, die beiden dann zusammenhäkeln/ -nähen und bevor die letzte Spitze geschlossen ist mit etwas Stopfwatte füllen.

Da dieser Stern schon in unzähligen Varianten online zu finden ist, erlaube ich mir, die Anleitung nicht neu zu schreiben, sondern einfach hier auf ein Youtube-Video zu verlinken.

Strick-Stern

(wie du siehst, war er auch schon Thema in einem Adventskalender)

Meine beiden auf dem Foto sind doppelt gestrickt. Der vordere, gelbe, habe ich aus zwei einzelnen Stern gemacht. Die habe ich am Schluss zusammengenäht. Den orangen habe ich an einem Stück in Doubleface gestrickt (hinten ist er gelb). Ist etwas umständlich, vor allem das ‚drei Maschen zusammenstricken, damit die mittlere Masche aussen ist (auf der hinteren Seite noch schlimmer als vorn).

9. Dezember

Heute habe ich mir etwas aus meiner Ideen-Sammlung eines vergangenen Familien-Adventskalenders rausgesucht.

Wir basteln zusammen Fenster-Deko. Die ist auch sehr gut geeignet für ganz kleine Bastler.

Du brauchst dafür farbiges Papier, Klebefolie, Seidenpapier und eine Schere. Evtl. noch eine Vorlage, falls du kein geübter Zeichner bist (letztes Mal habe ich dafür Ausstech-Formen genommen).

Ich habe mir eine Vorlage rausgesucht: Stern und Tannen. So kann ich mir gleich ein paar Sterne und Tannen ausdrucken.
Dafür lege ich gleich farbiges Papier in den Drucker.

Als erstes schneide ich die Vorlagen aus.

Und schneide daraus einen Rahmen, den kannst du auch ganz dünn ausschneiden.

Als nächstes schneidest du ein Stück Klebefolie so zu, dass die ganze Vorlage darauf Platz hat. Das muss noch nicht so genau sein, schön ausschneiden kannst du, wenn die Vorlage darauf klebt.

Nun reisst du das Seidenpapier in kleine Stücke und legst die dann auf die Klebefolie, bis die überall bedeckt ist.

7. Dezember

Vor einem Jahr habe ich mir ein PomPon-Set gekauft, weil ich da bei diversen Mützen oben einen Bommel aufnähte.

Unsere Jüngste hat damit auch einiges an Wollresten verbraucht und damit hübsche Tierchen oder Monsterchen gemacht.

Auch zu Weihnachten kann man mit Pompon’s einiges machen. Die ganze Wollreste, die man das Jahr über gesammelt hat, kann man in allen Grössen zusammenwickeln und sie an den Weihnachtsbaum hängen. Oder als Türschmuck mit einem Tannenzweig und etwas Geschenkband.
So ist der Türschmuck dann auch gleichzeitig noch wind- und wetterfest.

Die Pompon machen sich auch ganz gut auf einem Adventskranz. Aber Vorsicht! Nicht zu nah an die Kerzen!

 

6. Dezember

Die Geschichte von Pips, dem kleinen Rotkehlchen haben meine Kinder vor einigen Jahren auf CD gebrannt bekommen.

Die Kinder sind zwar gewachsen, aber die Geschichte finden alle noch immer ganz „härzig“.

Darum will ich sie heute mit euch teilen.

Pieps-das-Rotkehlchen

Die geschrieben Fassung habe ich auf dieser HP gefunden. Hier findet ihr auch noch weitere schöne Geschichten.

4. Dezember

Als wir frisch in unser Dorf gezogen sind, kam schon bald jemand von der Frauen- und Müttergemeinschaft zu uns, und fragte uns an, ob wir ein Adventsfenster gestalten wollten.

Das machte ich sehr gern. Zum einen weil ich gern dekoriere und bastle und zum andern, damit wir die Einwohner kennen lernten.

Ich hab damals zwei der Fenster in unserem Vorraum dekoriert. Die andern zwei haben wir zugeklebt mit Geschenkpapier.

Es war viel Arbeit, aber ich glaube, das hat sich gelohnt.

An unserem „Fenster-Abend“ haben wir zur Eröffnung zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir merkten bald, dass die Stube zu klein war und wir was anderes überlegen mussten.

Im Jahr darauf haben wir nochmals mitgemacht. Da habe ich mit dem DesignFreezer von Gonis Servietten versteift und die über die Löcher geklebt, die ich aus unifarbenem Geschenkpapier ausgeschnitten habe. War nur ein kleiner Teil der Arbeit vom Jahr davor und hat auch nicht halb so toll gewirkt. Dafür war die Suppe, die wir draussen bei  Kerzenschein anboten heiss begehrt.

Leider war es dann immer schwieriger, genügend Leute zu finden, die beim Adventsfenster mitmachten. Trotz der vielen kreativen Leute, die hier wohnen. So wurde dieser schöne Brauch nicht mehr weitergeführt.

Gibt es bei dir im Dorf/Quartier auch einen Adventsbrauch? Zeig uns doch auf FB in den Kommentaren ein Foto davon.