Back-Dienstag

Zum Back-Dienstag haben wir das Dessert für morgen Abend gebacken.

Meine Familie wird zum Kürbissuppe-Essen zu uns kommen. Die Kids werden anschliessend mit ihren Freunden um die Häuser ziehen und Süssigkeiten sammeln. Und wir Erwachsenen können uns Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

Das Rezept habe ich auf der Seite von Betty Bossi gefunden. Hier

Das Rezept ist für eine etwas kleinere Springform ausgelegt, darum ist der Kuchen recht flach geworden. Und laut Rezept sollte man ihn am Schluss mit flüssiger Aprikosenkonfi bestreichen. Wir haben uns aber für Zuckerguss entschieden.

Eigentlich sollten heute alle Zutaten bereits vorhanden sein. Aber scheinbar haben wir was gebacken, dass geschälte Mandeln brauchte. Jedenfalls waren wir am Eier und Zucker mixen, und stellten fest, dass unser ‚Depot‘ leer war. So hüpften wir ins Auto und fuhren in den Nachbarort, damit sich die Fahrt auch lohnte, haben wir auch noch gleich ein paar Zutaten für morgen gekauft.

Morgen nach dem Mittagessen werden wir schon mal die Abschnitte des Kuchens probieren. Ob wir allen erzählen sollen, dass da Kürbis mit drinn ist?

Back-Dienstag

Letztes Wochenende war Kilbi-Zeit.

Wie jedes Jahr trafen wir uns erst bei meinem Mami zuhause zum Zusammensitzen, Kaffee trinken und Kilbi-Lebkuchen geniessen. Die Kids bekommen ihre Kilbi-Batzen, damit sie sich die Fahrten auf den Bahnen leisten können ohne uns Eltern darum bitten zu müssen. Der Markt ist auch gross und es gibt so einiges, was man sie da krämern kann.

Normalerweise kaufen wir uns immer am gleichen Stand eine Tüte Magenbrot (zumal wir ja am Donnerstag schon den Markt im Nachbarort verpasst haben). Dieses Jahr haben wir das wohl verpasst, und die Zuckerwatte hat lauter gerufen…

Aber da war doch vor kurzem ein Rezept im Volg-Heftli! Das haben wir raus gesucht und einen Versuch gestartet, selber Magenbrot zu backen.

Das Rezept ist sehr einfach. Ich denke aber, dass wir es bei einem weiteren mal mit etwas weniger Nelkenpulver probieren werden.

Im Rezept steht dann noch, man soll die Brotstücke in eine Dose geben, den heissen Sirup über darüber verteilen und dann die Dose verschliessen um sie nach allen Richtungen wenden zu können. Da hat’s aber geploppt und die Dose, die mittlerweile kopfüber in meinen Händen war, ging auf. Ein Teil des Sirups hat sich auf der Anrichte verteilt.

Den Rest habe ich dann mit vorsichtigem Rühren mit der Kelle auf die Brotstücke verteilt. Und ganz zum Schluss habe ich die Brotstücke auf dem Backblech noch mit dem Rest des Sirups übergossen.

Aus dem Garten

Gestern habe ich zwei Tupperschüsseln voll Holunderbeeren aus dem Garten geholt. Es hat immernoch. Entweder bleiben die für die Vögel am Strauch oder ich mach Ende Woche noch einmal eine Portion.

Aus der gestrigen Ernte konnte ich ca. 2 Liter Sirup und 6 Gläser Gelee machen.

Jetzt muss ich zwar bald in die Küche fürs Mittagessen. Aber vorher muss ich noch Äpfel sammeln gehen, bevor der nächste Regen die Schnecken rauslockt. Ich hoff bloss, dass nicht all zu viele Wespen um die Äpfel rumfliegen.

Die Äpfel werde ich rüsten und zu Apfelmus verarbeiten. Wir werden das Apfelmus einfrieren. Das meiste Apfelmus brauchen wir, wenn es ‚Ghackets ond Hörndli‘ gibt.

Back-Dienstag

Heute ist der Back-Dienstag eine Herausforderung! Zur Verfügung stehen ein Holzkohlegrill und zwei Gaskochfelder. Wir haben ein Pfannenset dabei und Aluschalen.

Von zuhause haben wir fast alle Zutaten mitgenommen. Ausser das Ei und die Sahne. Entweder müssen wir improvisieren, oder im Campinglädeli verkaufen sie welche…

Mittlerweile haben wir unser Lädeli abgeklappert. Eier hatten sie keine…

Das Rezept haben wir von meiner Schwägerin bekommen. Sie hat ein tolles Backbuch mit Rezepten zum Backen auf dem Grill. Wir haben uns für Strudelteig-Bonbons mit Marshmallowcreme entschieden. Sahne haben wir in Form von Kaffeerahm-Portionen gefunden. Und das Ei haben wir durch Wasser ersetzt. Das diente aber nur dem zusammenkleben der Bonbons.

Da wir keinen Grill mit Deckel haben, haben wir uns für den Gasherd entschieden. Die Creme war schnell gemacht. Und als die Pfanne etwas abgekühlt war (geht relativ schnell in der Outdoor-Küche), konnten wir das Ganze im Tiefkühler vom Campingplatz fest werden lassen.

Die Sache mit dem Strudelteig war dann eine etwas fettige Angelegenheit. Erst mit Butter bestreichen und zusammenkleben. Dann die Füllung (auch mit Butter) einwickeln und zu guter letzt die Bonbon auch noch mit Butter bestreichen (wir haben sie darin gewälzt).

Zum Ausbacken sollten die Bonbons zugedeckt werden. Das ging aber zu schnell. Die wären schwarz geworden. Ach ja, sie brauchten Butter 😆

Man glaubt es kaum. Alle fünf sassen am Tisch und schlemmten. Allen schmeckte es. Niemand meckerte 😁

Urlaub

In diesen Sommerferien fahren wir wieder mal mit unserem Zelt weg. Die letzten Campingferien sind bereits 5 Jahre her. Deshalb werden wir das Zelt in nächster Zeit erst einmal bei uns zuhause im Garten aufstellen, um zu schauen, ob es noch dicht ist, und ob wir noch alle Teile haben.

Mit der „Schlafzimmer-Einteilung“ wird’s auch langsam schwieriger. Vor 5 Jahren haben die Mädels mit mir zusammen die Doppelmatratze nutzen können, das ist jetzt eindeutig zu eng. Aber wir haben noch ein kleines Iglu, das wir bestimmt auch noch irgendwie nutzen können…

Einen neuen Grill werden wir uns wahrscheinlich noch anschaffen. Man merkt schon, wenn ein Teenager am Tisch sitzt, die Futtermenge steigt.

Bis zu den Ferien dauert es noch ein bisschen, aber unsere grösste Herausforderung wird wohl unser Back-Dienstag werden. Ich bin im Moment auf der Suche nach Back-Rezepten für Grill oder Gaskocher… Wenn wir gar nichts finden, dann gibt’s dann halt Baked Potato 😉