Back-Dienstag

Nun ist die zweite Ferienwoche gestartet.

Wir waren an der Fasnacht, gingen auswärts Pommes essen und hatten schon viel Spass. Das alles gestern.

Heute ist der Tag um so ruhiger. Am Morgen etwas Büro-Arbeit, Mittagessen Resteverwertung, am Nachmittag spielen mit der Freundin und Wolle färben.

Da die Kids an den vergangenen Fasnachtsumzügen wieder einiges an Süssigkeiten bekommen haben, war es heute ganz ok, dass wir was für’s Abendessen gebacken haben.

Wienerli im Teig gab es bei uns früher mit Blätterteig. Unsere Kids mögen den Blätterteig aber nicht so besonders, und ich find die Würstchen auch besser im Kuchenteig.

Der Teig ist der XL-Kuchenteig aus der Migros. Den bestreichen wir mit Senf. Bei uns ist das der milde, wer’s gern etwas scharfer hat, der nimmt einen anderen Senf.

Und dann muss der Teig zwingend mit dem gewellten Rollmesser geschnitten werden! Ich glaub, das wird bei unserer Backfee auch schon von beginn weg in ihrer eigenen Küche zu finden sein 😉

Beim Einrollen muss man darauf achten, dass das Wienerli ganz eingepackt ist, sonst trocknet es aus.

Gebacken werden die Winerli im Teig bei 180 Grad für 30 Minuten im Heissluftofen. Anschliessend genossen wir sie mit leckerem gemischtem Salat.

Back-Dienstag

Wir haben noch Bratspeck im Kühlschrank. Der ist noch von den Festtagen übrig.

Bratspeck mit Blätterteig haben wir schon paar mal gebacken. Letzte Weihnacht haben wir daraus Tannen geformt. Auch schon haben wir Rosen gerollt.

Gestern war aber unsere Backfee noch etwas länger bei ihrer Freundin, sie haben gemeinsam was für die Schule vorbereitet.

So haben wir es dann sehr einfach gemacht. Wir haben den Teig ausgerollt, mit dem Bratspeck belegt und mit Pfeffer und etwas Rosmarin-Pulver gewürzt.

Den Teig rollten wir dann anders rum wieder zusammen und haben ihn in ca. 1cm dicken Streifen geschnitten.

Die Teigschnecken haben wir im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen bei Heissluft für 20 Minuten gebacken.

Das Abendessen war sehr lecker!

Back-Dienstag

Bereits am 1. Januar starten wir wieder mit unserem Back-Dienstag.

Meine Backfee hat sich ihren Papi und sein Handy geschnappt und mit ihm zusammen das Abendessen gemacht.

Die Fotos hat sie selber gemacht, oder dem Papi genaue Instruktionen gegeben, wie die Fotos zu gestalten waren.

Wir backen meist zwei Pizza’s. Eine für die Kids und eine für die Erwachsenen, oder anders gesagt, eine mit Champignons und eine ohne. Eigentlich immer das gleiche. So wird sie immer von allen gern gegessen.

Für unsere Pizza kaufe ich den Teig bereits ausgewallt. Wir strecken ihn dann noch ein bisschen, damit er das ganze Blech bedeckt. Der Boden ist dann auch nicht all zu dick (das mag ich nicht). Darauf kommt eine Portion Tomatenpüree, etwas mit Wasser verdünnt und mit viel Gewürzen. Pfeffer, Basilikum, Oregano und noch etwas Spaghetti-Gewürz.

Auf beide kommen Schinken und Mozzarella. Auf die eine noch Champignons.

Natürlich gäbe es noch viele Variationen. Mit verschiedenem Gemüse, mit Salami, scharf, mit verschiedenem Käse. Aber da sind wir wohl Gewohnheitstiere.

Wie mögt ihr eure Pizza? Habt ihr ein spezielles Gewürz das drauf muss? Oder eine Beilage, die es unbedingt braucht?

Mein Mann streicht ab und zu noch etwas Sambal oelek drauf. In der Pizzeria gibt es immer eine Flasche Gewürz-Öl mit auf den Tisch. Oder Tabasco.

Back-Dienstag

Zum Back-Dienstag haben wir das Dessert für morgen Abend gebacken.

Meine Familie wird zum Kürbissuppe-Essen zu uns kommen. Die Kids werden anschliessend mit ihren Freunden um die Häuser ziehen und Süssigkeiten sammeln. Und wir Erwachsenen können uns Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

Das Rezept habe ich auf der Seite von Betty Bossi gefunden. Hier

Das Rezept ist für eine etwas kleinere Springform ausgelegt, darum ist der Kuchen recht flach geworden. Und laut Rezept sollte man ihn am Schluss mit flüssiger Aprikosenkonfi bestreichen. Wir haben uns aber für Zuckerguss entschieden.

Eigentlich sollten heute alle Zutaten bereits vorhanden sein. Aber scheinbar haben wir was gebacken, dass geschälte Mandeln brauchte. Jedenfalls waren wir am Eier und Zucker mixen, und stellten fest, dass unser ‚Depot‘ leer war. So hüpften wir ins Auto und fuhren in den Nachbarort, damit sich die Fahrt auch lohnte, haben wir auch noch gleich ein paar Zutaten für morgen gekauft.

Morgen nach dem Mittagessen werden wir schon mal die Abschnitte des Kuchens probieren. Ob wir allen erzählen sollen, dass da Kürbis mit drinn ist?

Back-Dienstag

Letztes Wochenende war Kilbi-Zeit.

Wie jedes Jahr trafen wir uns erst bei meinem Mami zuhause zum Zusammensitzen, Kaffee trinken und Kilbi-Lebkuchen geniessen. Die Kids bekommen ihre Kilbi-Batzen, damit sie sich die Fahrten auf den Bahnen leisten können ohne uns Eltern darum bitten zu müssen. Der Markt ist auch gross und es gibt so einiges, was man sie da krämern kann.

Normalerweise kaufen wir uns immer am gleichen Stand eine Tüte Magenbrot (zumal wir ja am Donnerstag schon den Markt im Nachbarort verpasst haben). Dieses Jahr haben wir das wohl verpasst, und die Zuckerwatte hat lauter gerufen…

Aber da war doch vor kurzem ein Rezept im Volg-Heftli! Das haben wir raus gesucht und einen Versuch gestartet, selber Magenbrot zu backen.

Das Rezept ist sehr einfach. Ich denke aber, dass wir es bei einem weiteren mal mit etwas weniger Nelkenpulver probieren werden.

Im Rezept steht dann noch, man soll die Brotstücke in eine Dose geben, den heissen Sirup über darüber verteilen und dann die Dose verschliessen um sie nach allen Richtungen wenden zu können. Da hat’s aber geploppt und die Dose, die mittlerweile kopfüber in meinen Händen war, ging auf. Ein Teil des Sirups hat sich auf der Anrichte verteilt.

Den Rest habe ich dann mit vorsichtigem Rühren mit der Kelle auf die Brotstücke verteilt. Und ganz zum Schluss habe ich die Brotstücke auf dem Backblech noch mit dem Rest des Sirups übergossen.

Aus dem Garten

Gestern habe ich zwei Tupperschüsseln voll Holunderbeeren aus dem Garten geholt. Es hat immernoch. Entweder bleiben die für die Vögel am Strauch oder ich mach Ende Woche noch einmal eine Portion.

Aus der gestrigen Ernte konnte ich ca. 2 Liter Sirup und 6 Gläser Gelee machen.

Jetzt muss ich zwar bald in die Küche fürs Mittagessen. Aber vorher muss ich noch Äpfel sammeln gehen, bevor der nächste Regen die Schnecken rauslockt. Ich hoff bloss, dass nicht all zu viele Wespen um die Äpfel rumfliegen.

Die Äpfel werde ich rüsten und zu Apfelmus verarbeiten. Wir werden das Apfelmus einfrieren. Das meiste Apfelmus brauchen wir, wenn es ‚Ghackets ond Hörndli‘ gibt.

Back-Dienstag

Heute ist der Back-Dienstag eine Herausforderung! Zur Verfügung stehen ein Holzkohlegrill und zwei Gaskochfelder. Wir haben ein Pfannenset dabei und Aluschalen.

Von zuhause haben wir fast alle Zutaten mitgenommen. Ausser das Ei und die Sahne. Entweder müssen wir improvisieren, oder im Campinglädeli verkaufen sie welche…

Mittlerweile haben wir unser Lädeli abgeklappert. Eier hatten sie keine…

Das Rezept haben wir von meiner Schwägerin bekommen. Sie hat ein tolles Backbuch mit Rezepten zum Backen auf dem Grill. Wir haben uns für Strudelteig-Bonbons mit Marshmallowcreme entschieden. Sahne haben wir in Form von Kaffeerahm-Portionen gefunden. Und das Ei haben wir durch Wasser ersetzt. Das diente aber nur dem zusammenkleben der Bonbons.

Da wir keinen Grill mit Deckel haben, haben wir uns für den Gasherd entschieden. Die Creme war schnell gemacht. Und als die Pfanne etwas abgekühlt war (geht relativ schnell in der Outdoor-Küche), konnten wir das Ganze im Tiefkühler vom Campingplatz fest werden lassen.

Die Sache mit dem Strudelteig war dann eine etwas fettige Angelegenheit. Erst mit Butter bestreichen und zusammenkleben. Dann die Füllung (auch mit Butter) einwickeln und zu guter letzt die Bonbon auch noch mit Butter bestreichen (wir haben sie darin gewälzt).

Zum Ausbacken sollten die Bonbons zugedeckt werden. Das ging aber zu schnell. Die wären schwarz geworden. Ach ja, sie brauchten Butter 😆

Man glaubt es kaum. Alle fünf sassen am Tisch und schlemmten. Allen schmeckte es. Niemand meckerte 😁