Die Blätter fallen, der Herbst ist da

Merkt ihr es auch? Am Morgen ist es wieder viel dunkler beim Aufstehen. Die Sonne kommt erst über den Hügel, wenn die Kids schon aus dem Haus sind.

Die Blätter fallen von den Bäumen. Heute war ich unterwegs, da lag unter einem Baum so viel Laub, dass er schon fast nackt war. Der Wind fegte das Laub auf die Strasse.

Beim Kinderbasteln haben wir heute mit Blättergerippe und Papier gebastelt. Entstanden sind dabei ganz tolle Landschaftsbilder.

Wir haben (fast) ohne Schere gearbeitet. Mit Papier und Leimstift. Etwas Filzstift für die Kleinigkeiten und wirklich nur ganz kurz eine Schere für die Seerosenblätter und Pilze, und um einen sauberen Rand zu machen. Die Blätter haben wir gerissen.

Die Blättergerippe habe ich diesen Sommer geschenkt bekommen. Herzlichen Dank! Die Kids fanden sie „mega kuul“. Aber sie mussten damit auch sehr vorsichtig arbeiten, damit sie nicht auseinander fielen.

Kinderbasteln

Heute Nachmittag haben wir das erste Mal nach dem Sommerferien wieder gebastelt im Atelier.

Die Vögel starten nun ihren Zug in den Süden. Grosse Schwärme von Staren sind beispielsweise zu beobachten.

Einige davon scheinen in Farbtöpfe gefallen und danach auf den Leinwänden gelandet zu sein. So haben ganz viele bunte Vögel sich einen Sitzplatz auf den Ästen, Leinen und Drähten gesucht.

Für’s Trocknen lassen muss ich mir noch was überlegen. Die Kids lieben es, viiiel Farbe zu brauchen. So wurde es fast etwas eng, damit alles trocknen konnte. Da das Atelier in einem Gebäude mit Industrie ist, können wir die edlen Kunstwerke nicht einfach nach draussen an die Sonne legen.

Nächstes Mal werden wir Papier, Schere, Leim und Stifte verwenden. Da wird es keine Probleme mit dem Trocknen geben.

Aus dem Garten

Gestern habe ich zwei Tupperschüsseln voll Holunderbeeren aus dem Garten geholt. Es hat immernoch. Entweder bleiben die für die Vögel am Strauch oder ich mach Ende Woche noch einmal eine Portion.

Aus der gestrigen Ernte konnte ich ca. 2 Liter Sirup und 6 Gläser Gelee machen.

Jetzt muss ich zwar bald in die Küche fürs Mittagessen. Aber vorher muss ich noch Äpfel sammeln gehen, bevor der nächste Regen die Schnecken rauslockt. Ich hoff bloss, dass nicht all zu viele Wespen um die Äpfel rumfliegen.

Die Äpfel werde ich rüsten und zu Apfelmus verarbeiten. Wir werden das Apfelmus einfrieren. Das meiste Apfelmus brauchen wir, wenn es ‚Ghackets ond Hörndli‘ gibt.

Back-Dienstag

Wir sind zurück von unseren Camping-Ferien. Das Zelt muss unten noch etwas trocknen. Aber wir hatten Glück und es war schönes Wetter beim einpacken. Alles konnte trocken ins Auto gestopft werden. Ob wir nächstes Mal etwas davon zuhause lassen? Unser Auto und die Dachbox waren ziemlich gefüllt.

Unser Garten hat weiter Früchte gebracht. Wir haben schon zwei Kessel Mirabellen und einen mit Brombeeren mit in die Ferien genommen. Zuvor haben wir einige Kilo Johannisbeeren gepflückt und eingefroren (und verschenkt). Mein Paps hat in unseren Ferien für die Tiere, das Haus und den Garten geschaut. Er hat Mirabellen gepflückt, für sich und seine Freundin, und zwei seiner Geschwister. Mein Mami hat sich auch bedient, als sie sich mit ihren Strickfreundinnen traf. Zudem hat unsere Brombeer-Hecke dieses Jahr auch Nachholbedarf und trägt so viele riesige Früchte als gäbs kein morgen mehr.

Darum wollten wir heute etwas aus unserem Garten verarbeiten. Wir haben das Grundrezept für den Biskuit-Teig aus dem Tiptopf genommen, dann Johannisbeeren darüber gestreut. Da das Ganze dann etwas wässriger war, liessen wir den Biskuit etwas länger im Ofen.

Und weil unser Blechkuchen etwas saurer war, gaben wir noch etwas Puderzucker darüber.

Der Johannisbeerstrauch ist noch nicht leer…

2. Dezember

Die heimische Vogelwelt findet im Herbst noch viele Köstlichkeiten. Irgendwann sind die Sämereien und Beeren aber gefuttert, oder verschwinden unter dem Schnee.

Dann ist die Zeit gekommen, in der wir die Tierwelt unterstützen sollten. Denn, seien wir mal ehrlich, wie viele Naturgärten gibt es in deiner Umgebung? Gibt es nicht in den meisten Gärten sterilen, kurz geschnittenen Rasen und nicht-heimischen Pflanzen?

Wir haben keinen Rasen, wir haben Wiese rund ums Haus. Das danken uns auch die Meerschweinchen, die vom Heu futtern können. Diesen Herbst konnten wir die Distelfinke beobachten, wie sie an unseren Blumen die Sämereien rauspickten.

Heute wollen wir gemeinsam ein Futter-Silo für die Vögel basteln.

Dazu brauchen wir:
– ein PET-Flasche (5dl), die Eistee-Flaschen eignen sich dafür am besten, weil sie eine grosse Öffnung haben.
– zwei Holz-Spiess, ca. 20cm lang (Ich benutze dazu die Stäbe, an denen ich die Orchideen hochbinde)
– Skalpell oder scharfes Messer
– einen Kabelbinder
– evtl. Bohrmaschine mit kleinem Bohrer
– Leim oder Knete

Als erstes schneiden wir vier Klappen in die Flasche. Jeweils zwei gegenüber, und in der Höhe versetzt.

Unterhalb der Klappen schneiden wir ein kleines Kreuz in die Flasche.

Für die Befestigung bohren wir oben in den Deckel zwei Löcher, durch die wir einen Kabelbinder ziehen. Damit sich die Flasche durch die Löcher nicht mit Wasser füllt, schliessen wir sie mit etwas Knete oder ein paar Tropfen (Heiss-)Leim.

Die Spiesse stecken wir durch die Kreuze.

Zum Schluss füllen wir die Flasche bis zum unteren Spiess mit Sand (ich nehme dazu Vogelsand, den ich sowieso immer zum Basteln zuhause habe).

Meine Flasche habe ich bei unserem Rosenstrauch hingehängt. Für die Vögel ist es wichtig, dass sie in der Nähe Schutz finden.

Die Meisen nehmen sich meist einen Sonnenblumenkern, fliegen damit zum nächsten Ast und hämmern da mit ihrem kleinen Schnabel auf dem Kern rum, bis der sich spaltet.

Das Futter, dass aus der Flasche fällt, ist nicht verloren. Haus- und Feldspatzen, Buchfinken und andere Finken picken gern am Boden rum. Und wenn die nicht alles schaffen, gibt es immer noch andere Tierchen, die sich über das Futter freuen. Mäuse, Igel und Co.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du auf meiner FB-Seite oder per Mail ein Foto zeigen würdest.

Kurz nachdem ich die Fotos für den Blog gemacht habe, wurde die Flasche schon entdeckt.