Handarbeitsbingo

Vor einer Woche habe ich dieses Bingofeld auf dem Blog von 60Grad Nord entdeckt.

Mit dem Kinderbasteln vom Freitag und dem Nähnachmittag vom Samstag konnte ich gleich drei Felder abkreuzen (ich hoffe, man darf das).

Mit Papier haben wir diese tollen Bilder gemacht. Gemeinsam kreativ war ich mit den Kindern. Und beim Nähen habe ich auch für mich einen Loop genäht. Von meinem gibt es nur noch kein Foto, ich mag Selfies nicht. Eigentlich mag ich überhaupt Fotos von mir nicht…

Heute setz ich mich wieder an die Mütze für meinen Gotti-Bub. Da werde ich demnächst ein weiteres Kreuz setzen können. Bin nur noch nicht sicher, ob oben rechts oder unten links…

Wenn‘s kälter wird

Wenn’s kälter wird, werden wir nicht frieren. Zumindest am Hals nicht…

Ich durfte heute mit drei jungen Damen mein Atelier in ein Näh-Studio umrüsten.

Die grösste Herausforderung meinerseits war, dass wir hier drei verschiedene Nähmaschinen hatten, aus ziemlich unterschiedlichen Jahrzehnten.

Die Mädels hatten viel Spass beim Nähen. Wobei nicht jede bei allen Arbeiten gleich begeistert war. Die Stecknadeln, die in den Fingern steckten. Die viele Arbeit, bevor sie endlich an die Maschine sitzen kann. Und eigentlich war es viel zu wenig zum Nähen.

Die Zeit rannte nur so davon. Der Nachmittag war im Flug vorbei.

Mit viel Stolz durften die jungen Schneiderinnen ihre selbstgenähten Loops ihrem Mami und Gotti zeigen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen Nachmittag wieder einmal machen werden.

Die Anleitung für den Loop gibt es übrigens auf der Homepage von Lie Lie’s Pumpbär

Back-Dienstag

Brätzeli gabs früher immer bei meinen Grosseltern. Obs dazu einen speziellen Anlass gab, wie etwa zum Herbstbeginn oder zur Weihnachtszeit, weiss ich nicht mehr. Für unsere Familie gilt „Brätzeli gehen immer!“.

So habe ich unser Brätzeli-Eisen aus dem Keller geholt. Wir haben den Teig nach dem Mittagessen gemacht und ihn dann in den Kühlschrank gestellt, bis unsere Backfee wieder von der Schule zurück war.

Sie hat dann die Teigrugeli gemacht, während ich das Eisen bediente.

Die ersten Brätzeli sind immer Probestücke, die werden etwas zu dick oder zu dünn, zu hell oder zu dunkel, oder verlaufen in einander. Darum finden die auch nie den Weg in die Keksdose, sondern immer gleich zu uns in den Mund.

Das Rezept im Heft, das ich zum Eisen dazu bekam, ist sehr wage. 500 bis 600g Mehl, Eier kann man 1 bis 3 nehmen, vielleicht noch etwas Rahm, dann aber weniger Eier. Und wenn man möchte noch etwas Vanillezucker oder Zitronenschale dazu geben. Ich hab mir davon das beste rausgepflückt und aufgeschrieben! So werden sie immer von der ganzen Familie gerühmt. Und ich glaube, die werden auch dieses mal nicht alt.

Mitten in den Vorbereitungen

Heute Morgen habe ich den Stoff gewaschen, die Schnittmuster ausgedruckt und die Nähmaschine organisiert.

Am nächsten Samstag treffen sich drei Mädels im Alter von 9 und 11 Jahren bei mir im Atelier um gemeinsam zu nähen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Nähstücke. Das wird bestimmt ein lustiger Samstag.

Und wenn wir grad beim Nähen sind, so erzählte mir meine Mam, dass die Katze unserer Stiefschwester während dem Nähen mit der Nadel spielen wollte 🙀. Der Tierarzt hat’s aber wieder gerichtet.

Von unserem Paps gibts auch so eine Geschichte… Mein Grosi hatte noch eine dieser alten Nähmaschinen, bei denen man unten mit dem Fuss wippen musste, die Maschine wurde dann über ein Schwungrad mit dem Riemen angetrieben. Da dauerte es ziemlich lang, bis die Nadel wieder aus dem Finger raus war 😨

Aber von solchen Geschichten lassen wir uns nicht abhalten! Schliesslich haben wir keine Katzen im Atelier, und die Kids passen immer schön auf 🙂

Habt ihr auch schon solche Geschichten gehört? Oder gar selber erlebt?

Back-Dienstag

Gestern habe ich für Junior ein Buch über Kräuter gesucht. Lang hatte ich es bei den Rezepten eingeräumt, aber nach dem Umbau stand es dann an einem andern Ort. So habe ich einige Bücher etwas genauer angeschaut, da fand ich ein Schokolade-Backbuch.

Daraus hat unsere Backfee heute morgen das Rezept für den heutigen Backdienstag rausgesucht.sie hat sich für Brownies entschieden

Wir brauchten noch dunkle Schokolade, Doppelrahm und Vanillearoma. Da heute morgen mein Mami und ich noch etwas shoppen gingen, war das kein Problem. Den Rest haben wir eigentlich immer zuhause.

Gebacken haben wir, nachdem unsere Backfee um 15:15 wieder aus der Schule nach Hause kam. Während die Brownies im Ofen waren, hat sie sich um die Hausaufgaben gekümmert.

Kaum waren diese fertig, piepste auch der Backofen. Wären die Brownies auskühlten haben wir die Creme vorbereitet, die konnte dann im Kühlschrank etwas eindicken. Ich hab sie dann noch aufgestrichen, bevor ich weg fuhr.

Als ich heim kam, wurde ich begrüsst mit ‚ich mag die Creme oben drauf nicht.‘ ‚Wir haben nur EIN Stück bekommen.‘ Und ‚Papi nimmt sein Stück mit dir zusammen.‘

Ich find die Brownies sehr gut. Aber ehrlich, nach einem Stück hat man genug! Schliesslich haben wir dafür 1,5 Tafel 85% Schokolade verbraucht.

Back-Dienstag

Diese Woche testen wir wieder ein Rezept von Sarah’s Backblog .

Sie hat das Rezept auf Instagram angekündigt. Da wir Saures lieben, war es ziemlich klar, dass wir das Rezept testen werden.

Wie ihr sehen könnt, waren wir nicht ganz sicher, ob alle Zutaten im Messbecher platz haben. Die flüssigen Zutaten kamen gefährlich nah an den Rand vom Ausguss. Aber es hat gereicht, und die Zutaten konnten wir tatsächlich mit dem elektrischen Schwingbesen mischen.

Wie bei Sarah geschrieben, wird der Teig nicht dunkel. Bei der Probe mit der Nadel nach 16 Minuten ist kein Teig mehr hängen geblieben, aber er sah noch nicht aus, als wäre er durch. So haben wir noch 5 Minuten dazu gegeben. Leider war das wohl immer noch zu wenig lang. Da er oben aber nun gut aussah, haben wir das erst beim Aufschneiden bemerkt. Und da war der Zuckerguss schon oben drauf. So konnten wir ihn nicht nochmals in den Ofen schieben.

Der Kuchen schmeckt uns Erwachsenen trotzdem. Die Kids sind im Moment sowieso in einer Phase, in der man nie weiss, was sie grad essen mögen…

Aus dem Garten

Gestern habe ich zwei Tupperschüsseln voll Holunderbeeren aus dem Garten geholt. Es hat immernoch. Entweder bleiben die für die Vögel am Strauch oder ich mach Ende Woche noch einmal eine Portion.

Aus der gestrigen Ernte konnte ich ca. 2 Liter Sirup und 6 Gläser Gelee machen.

Jetzt muss ich zwar bald in die Küche fürs Mittagessen. Aber vorher muss ich noch Äpfel sammeln gehen, bevor der nächste Regen die Schnecken rauslockt. Ich hoff bloss, dass nicht all zu viele Wespen um die Äpfel rumfliegen.

Die Äpfel werde ich rüsten und zu Apfelmus verarbeiten. Wir werden das Apfelmus einfrieren. Das meiste Apfelmus brauchen wir, wenn es ‚Ghackets ond Hörndli‘ gibt.

Back-Dienstag

Da wir gestern etwas spät am Backen waren, kommt mein Beitrag erst heute.

„Turbulent“ wurde es gestern Nachmittag. Wie so oft lief unser Radio im Wohnzimmer, ich sass strickend auf dem Sofa und hörte vom Wettbewerb, der da lief. Da ich die Nummer im Natel gespeichert habe, rief ich an. Wie zu erwarten, war besetzt. Die einen gewannen, die andern nicht. Und da war plötzlich ein Freizeichen zu hören! Nervös wurde ich dann, als ich die Stimme der Moderatorin hört. Und noch nervöser war ich, als ich dann auch noch die richtige Zahl tippte und tatsächlich zwei 3-Tages-Pässe fürs Openair im Nachbarort gewann!

Unsere Jüngste war auch ganz aus dem Häuschen. Sie freut sich riesig auf das Konzert von Wincent Weiss und von Trauffer.

Das musste dann erst mal gefeiert werden 😁

Später, es hat dann auch etwas abgekühlt, haben wir uns in die Küche begeben und wollten backen. Nur hatte ich keine gemahlenen Mandeln im Haus (ich hab sie dann heute Mittag doch noch gefunden, als wir neue gekauft hatten…). So haben wir uns für ein anderes Rezept entschieden. Die Liebesschnitten haben wir vor mehr als einem Jahr schon mal beim Back-Dienstag gebacken. Aber sie sind lecker und wir haben alle Zutaten zuhause, darum entschied unsere Backfee, dass wir diese backen werden.

Nach allem Backgeschirr ablecken war dann aber Zeit fürs Bett. So haben wir die Schnitten erst heute Mittag zum Dessert probiert.

Wie immer wurden sie sehr lecker.

Muster testen

Die Wolle auf dem Foto ist der Strang, den mir mein Mann aus Orlando heimgebracht hat. Ich hab ihn mit ins Camping genommen, aber ausser zum Knäuel wickeln kam ich nicht weiter.

Jetzt sind wir wieder seit eineinhalb Woche zuhause, und ich konnte mit dem stricken starten.

Da ich es immer etwas schwierig finde, ein passendes Muster für einen Knäuel zu finden (umgekehrt ist einfacher, da kann man die auf der Anleitung empfohlene Wolle nehmen), habe ich mich für das Grundmuster „Linus“ entschieden.

Die Muster, die ich einstricke, habe ich auf Pinterest gefunden. Die Links dazu findest du hier. Nur das erste nicht, das ist ein einfaches Perlmuster (1re, 1li, jede Reihe versetzt).

Nun reicht der Knäuel noch für ein oder zwei Muster. Eigentlich wollte ich das Tuch bis morgen fertig gestrickt haben, weil dann beginnt ein Teststricken für einen Pulli. Auf den freue ich mich schon sehr!

Back-Dienstag

Habt ihr auch schon bemerkt, dass es mühsamer wird, auf den Strassen rumzufahren? Ich glaub, die heissen Tage machen die Leute teils aggressiver/hässiger/launischer (teils auch egoistischer).

Gestern Morgen musste ich mit Junior eine neue Badehose kaufen gehen (was wächst das Kind auch mitten im Sommer?!). Wir waren für unsere Ferienverhältnisse früh unterwegs, aber der Weg dahin war sowas von mühsam!

Vor dem Einkauf hab ich mich noch mit unserer Jüngsten abgesprochen, was wir backen wollen. Ein Brot? Einen Kuchen? Einen Geburtstagskuchen für den Grossvater, den wir später besuchen? Etwas für ein kleines Mittagessen? Sie entschied sich für einen Marmorcake.

Nach dem Einkauf, Badehose gefunden, Futter im Kühlschrank verstaut, haben wir uns dem Backen hingegeben.

Da dies ja nicht unserer erster Marmorcake war, haben wir etwas gezaubert.

Das Grundrezept ist wieder aus dem Tiptopf, der Hauscake. Den haben wir in die zwei Messbecher verteilt. Zum einen haben wir, wie sonst auch, 2 EL Milch und 4 EL Schokoladepulver dazugegeben. In den andern Messbecher haben wir 2 EL Orangensaft, 2 (oder 3?) EL Mehl. Im Tiefkühlfach haben wir immer einen Beutel Zitronen- und einen Beutel Orangenschalen-Abrieb. Davon haben wir auch noch etwas untergerührt, ungefähr soviel wie von einer Orange.

Wir haben uns dann auch dazu entschlossen, dass wir ihn zum Grossvater mitnehmen. Er wurde von allen gerühmt, oder die, denen er nicht schmeckte, haben nichts gesagt.