11 Grad

11 Grad, haben sie heute im Meteo gesagt, soll es diese Nacht werden.Da ist es doch ganz praktisch, dass ich heute meine neue Mütze fertig vernäht habe.Die Wolle ist von DMC und heisst Top This! Mein Mann hat sie mir mitgebracht, als er letzten Monat in Orlando war. Er hat dort mit seinen beiden Kumpels den Laden ‚the black sheep‘ be(ge)sucht. Bei der dritten Adresse war dann auch der Shop da. Aber mit dem gemieteten Mustang machte die Suche und das durch die Gegend kurven bestimmt auch Spass.Im Innern der Banderole war eine Strickanleitung für eine Kinder- und eine Erwachsenen-Mütze. Nachdem ich mich beim Stricken an die Anleitung gehalten habe, war die Mütze aber fast 4cm zu kurz. So habe ich bis zum Beginn der Abnahmen wieder aufgetrennt und da noch 10 Runden angehängt. Jetzt passt sie.Ich hätte noch ein, zwei Reihen mehr stricken können. Aber ich war mir nicht sicher, wie weit die Wolle reicht.

Back-Dienstag

Heute Morgen, auf dem Weg zum Einkaufen, habe ich mir überlegt, was wir heute backen könnten. In nächster Zeit stehen wieder einige Geburtstage an, da solls heute was einfaches sein.

Im Laden habe ich dann den fertigen Kuchenteig im Doppelpack gesehen und mir überlegt, was wir daraus zaubern könnten.

Wir haben heute den Gipfeler rausgeholt. Den Kuchenteig ausgerollt und den mit dem Gipfeler schön unterteilt. Auf jedes Teilchen kam etwas Haselnussaufstrich (bei uns heute Frelitta) und etwas kleingeschnittene Banane.

Die Gipfeli haben wir auf den Seiten zwar zusammengedrückt, aber bei den meisten ist die Schokolade doch rausgelaufen.

Gebacken haben wir sie bei 180 Grad mit Heissluft während 25 Minuten.

Back-Dienstag (Nachtrag)

Gleich zwei mal habe ich es jetzt versäumt, den Backdienstag rechtzeitig einzutippen.

Und weil’s nun ja so oder so zu spät ist, kommt erst mal der Nachtrag von letzter Woche.

Wir feiern bereits das 1 jährige Jubiläum! Vor gut einem Jahr, kurz vor dem Geburtstag unserer Backfee, haben wir den Back-Dienstag ins leben gerufen. Damals war er gedacht als Zeit-Überbrückung, bis die grosse Schwester wieder aus der Schule nach Hause kommt. In jenem Schuljahr hatte sie am Dienstag Nachmittag frei. Dieses Jahr fing der Nachmittagsunterricht erst um 14:20 Uhr an, somit hatten wir auch in diesem Schuljahr Zeit, uns in der Küche auszutoben. Nun warten wir gespannt auf den neuen Stundenplan, der ab August dann gilt. Wir hoffen, dass wir immer noch gemeinsam backen können. Aber den Back-Dienstag auf Mittwoch verschieben?! Das funktioniert nur beim Schreiben…

Letzte Woche haben wir uns ein Vollkornbrot gebacken. Hefe hab ich immer welche im Tiefkühler und Mehl in verschiedenen Sorten in unserem „Gänterli“ (Vorrats- und Abstellraum).

Der Teig ist schön aufgegangen, aber ich hatte das Gefühl, beim Backen ist er nicht mehr so sehr gewachsen. Luftig und lecker war das Brot aber trotzdem.

Back-Dienstag

Die Macaron’s stehen schon eine ganze weile auf unserer Liste der Dinge, die wir backen wollen.

Gestern haben wir ein Rezept raus gesucht. Gefunden haben wir dieses. Wir haben uns für die Variante rosa mit Himbeergeschmack entschieden.

Wir sind ja immer etwas knapp in der Zeit, weil unsere Backfee um 14 Uhr zur Schule los muss, und wir meist erst starten, wenn die andern aus dem Haus sind.

Das Hacken der Mandeln (es soll sowas wie Mandelmehl entstehen) brauchte mehr Zeit, als wir dachten. Oder das Sieben danach… es reichte jedoch noch, um die Lebensmittelfarbe unterzumischen.

Gebacken hab ich sie dann allein. Ich weiss nicht, was ich falsch mache, aber ich bring den Eischnee einfach nie dazu, in die Höhe zu wachsen. Die Deckel sehen aus, als ob sie auf dem Boden geschwommen wären…

Die Füllung stellte uns auf die Probe. Erst hat sich der Stabmixer verabschiedet. Da haben wir jetzt mehrere Einzelteile. Und als wir die Creme im Beutel hatten, platzte der beim Rausdrücken. Es half auch nichts, als wir beim nächsten die Ecke grösser wegschnitten. Der Zweite endete gleich wie der erste.

Aber alles in allem sind sie doch ganz lecker geworden. Anfänglich waren sie für den Stricktreff gedacht gewesen, aber die werden nicht so lang überleben. Vor allem auch, weil wir keine 40 Stück gemacht haben…

Back-Dienstag

Ich hab vor ein paar Tagen ein Back-Video gesehen, in dem Kekse mit Schoko-Verzierung gebacken wurden. So was wollte ich eigentlich auch, aber ich hatte nicht die richtigen Utensilien zuhause, darum mussten wir uns etwas anderes aussuchen.

Unser Grosser hatte mal den Wunsch, Bäcker zu werden. Da dachte ich, es wär doch eine gute Idee, ihm etwas Backzubehör in den Adventskalender zu stecken. Nur hat er das nie gebraucht…

Darum war es nun an der Zeit, endlich diese Stäbchen zu benutzen. Die Kekse sind Sablés. Der Teig ist nach dem Tiptopf-Rezept gemacht. Zusätzlich hab ich aber noch 4 TL Wasser zum Teig gegeben, da er zu krümelig war, und ich ihn so nicht formen konnte.

Unsere Backfee hat dann die Präge-Stäbe eingesetzt. Man erkennt nicht sehr viel, wahrscheinlich sind die Stäbe für anderes gedacht…

Aber die Kekse sind lecker!

Back-Dienstag

Den heutigen Back-Dienstag nutzten wir grad fürs Mittagessen.

Eigentlich hätte ich gern was ganz anderes versucht, aber drei Mädels waren damit nicht einverstanden. So mussten sie den Einkaufszettel schreiben, ich bin mit ihnen zum Einkaufen gefahren und sie haben dann geschnippelt und verteilt.

Zwei ausgewallte Pizzateige, ich zieh sie noch etwas an allen Seiten, damit das Blech ganz gedeckt ist.

Eine Büchse Tomatenpüree, im Schüttelbecher mit etwa gleich viel Wasser, mischen, auch gleich noch Pfeffer, Italienische Würzmischung, Basilikum und Oregano dazugeben.

Eine halbe Pizza mit wenig Schinken, die andere Hälfte dafür mit etwas mehr. Eine Pizza mit Schinken und Champignons. Heute davon ein Teil ohne Mozzarella. So konnten wirklich alle Spezialwünsche erfüllt werden.

Zwei kleine Stücke von jeder Pizza sind übrig geblieben…

Herbstfarben passen immer

Die Farben erinnern eher an Herbstlaub als an Frühlingsblumen. Aber ich mag die Farbkombi sehr gern.

Die Anleitung zu diesem Tuch habe ich auf Ravelry gefunden. Es heisst Moon Raket. Die Anleitung beinhaltet viele verkürzte Reihen. Man ist die ganze Zeit am zählen. Am Anfang habe ich mich einen Umschlag vergessen, beim Ausbessern sah der Rand dann so schlimm aus, dass ich das ganze Tuch von vorn begann. In der Anleitung steht selten die gesamte Maschenzahl, aber meist stimmte mein Tuch mit der Angabe überein. Ausser auf der zweitletzten Seite, bei der letzten Maschenzahl… Da habe ich einige Male gezählt, gerechnet, aufgezeichnet. Schlussendlich war es fast 2 Uhr, und ich entschied für mich, dass die Zahl in der Anleitung falsch sei, meine Maschenzahl richtig und nun definitiv Zeit sei, in Bett zu gehen.

Die Wolle habe ich vom Dezember-Ausflug in den Jakobmarkt in Zollbrück noch in der Schublade gehabt. Es ist ein Bobbel von Wolly Hugs, Bobbel cotton, Farbe 05.

Gestrickt habe ich das Tuch mit Nadelstärke 3,5.

Ich hab noch etwas vom Bobbel übrig. Den Teil ganz in grau und den Teil mit einem Faden Kupfer. Was macht ihr aus solchen Bobbel-Resten? Im Moment kommt mir nichts anderes in den Sinn, als ihn mit ins Atelier zu nehmen und in die Wollsammlung für Basteleien zu legen…

Häschen in der Grube…

Sitzt u-und schläft, sitzt u-und schläft 🎵🎶

So hiess eines der ersten Lieder, die unsere Kinder lernten.

Heute haben wir solche schlafenden und schüchternen Häschen gebastelt. Ein paar der Häschen sind aber doch neugierig und aus einem der Häschen hat sich ganz zum Schluss eine Eule entwickelt.

Es braucht nicht viel. Ein bisschen Wolle, evtl. Pompom-Schablonen, einen Tontopf, etwas Farbe und Leim.

Jedes der Kinder hat ein Unikat geschaffen und freute sich, sein Häschen mit nach Hause nehmen zu können.

Dieses Mal war unser Basteltisch voll. Ich musste sogar noch zwei Stühle von zuhause holen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich glaube, den Kindern wäre es nicht aufgefallen, wenn wir eine Stunde länger gebastelt hätten.

Nun nicht mehr Knopf-los

Nun ist sie fertig, das neue Lieblingsteil unserer Jüngsten.

Die Wolle habe ich von einer lieben Nachbarin, meiner Coiffeuse, geschenkt bekommen. Ihr hat sie damals in gestricktem Zustand einfach nicht gefallen wollen. Als ich ihr das Jäggli am vergangenen Montag zeigte, war sie dann überrascht, was für einen positiven Effekt es hat, wenn man die Wolle doppelt nimmt.

Da ich die Wolle doppelt nahm, hatte ich natürlich nicht genug mit den vier Knäuel. Für den Körper hats gereicht, aber dann musste ich nachbestellen. Ich hab mich natürlich nicht geachtet, dass Lang diese Färbung in zwei Läuflängen anbietet, so habe ich natürlich erst die falsche bestellt. Beim Verstricken ist mir dann aufgefallen, dass das Maschenbild viel dichter ist, habs aber darauf zurückgeführt, dass die Wolle schon mal verstrickt wurde. Es liess mir dann aber keine Ruhe, und so habe ich dann geforscht, gefunden und nochmals bestellt.

Diesmal passte die Wolle. Zwei Knäuel reichten für zwei Ärmel. Und dann musste ich unten am Körper noch ein klein bisschen von einem dritten Knäuel einsetzen.

Nun ist die Frage, was ich mit den vier Knäuel mit Lauflänge 110m und den fast zwei Knäuel mit Lauflänge 190m mache.

Spannend

Während das eine noch gespannt wartet, dass es vom Spannbrett genommen wird, wartet das andere noch entspannt aufs Spannen.

Neben dem Zusammennähen finde ich das Spannen das ‚Blödste‘ am Stricken. Das weisse Fichu ist schon seit einer Ewigkeit fertig, nur wollte es sich nicht von selber aufs Spannbrett legen. Jetzt habe ich an der zweiten Singprobe im neuen Jahr das Garn für ein neues Fichu zu einer luzerner Tracht bekommen. Was so viel heisst wie ‚hopp! Jetzt spann erst mal das letzte!‘

Das Fuchu durfte dann erst ein Entspannungsbad nehmen und wurde dann in nassem Zustand aufgesteckt. Zum Schluss habe ich es mit Sprühstärke eingesprüht.

Heute ist nun das neue Fichu fertig geworden. Ich habe versucht, es etwas lockerer zu stricken. Es sollte also auch etwas geösser werden, als mein erstes. Das kann ich grad knapp vorn mit der Brosche zusammenstecken und die ‚Zipfel‘ in den Latz stecken.