Häschen in der Grube…

Sitzt u-und schläft, sitzt u-und schläft 🎵🎶

So hiess eines der ersten Lieder, die unsere Kinder lernten.

Heute haben wir solche schlafenden und schüchternen Häschen gebastelt. Ein paar der Häschen sind aber doch neugierig und aus einem der Häschen hat sich ganz zum Schluss eine Eule entwickelt.

Es braucht nicht viel. Ein bisschen Wolle, evtl. Pompom-Schablonen, einen Tontopf, etwas Farbe und Leim.

Jedes der Kinder hat ein Unikat geschaffen und freute sich, sein Häschen mit nach Hause nehmen zu können.

Dieses Mal war unser Basteltisch voll. Ich musste sogar noch zwei Stühle von zuhause holen. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Ich glaube, den Kindern wäre es nicht aufgefallen, wenn wir eine Stunde länger gebastelt hätten.

Nun nicht mehr Knopf-los

Nun ist sie fertig, das neue Lieblingsteil unserer Jüngsten.

Die Wolle habe ich von einer lieben Nachbarin, meiner Coiffeuse, geschenkt bekommen. Ihr hat sie damals in gestricktem Zustand einfach nicht gefallen wollen. Als ich ihr das Jäggli am vergangenen Montag zeigte, war sie dann überrascht, was für einen positiven Effekt es hat, wenn man die Wolle doppelt nimmt.

Da ich die Wolle doppelt nahm, hatte ich natürlich nicht genug mit den vier Knäuel. Für den Körper hats gereicht, aber dann musste ich nachbestellen. Ich hab mich natürlich nicht geachtet, dass Lang diese Färbung in zwei Läuflängen anbietet, so habe ich natürlich erst die falsche bestellt. Beim Verstricken ist mir dann aufgefallen, dass das Maschenbild viel dichter ist, habs aber darauf zurückgeführt, dass die Wolle schon mal verstrickt wurde. Es liess mir dann aber keine Ruhe, und so habe ich dann geforscht, gefunden und nochmals bestellt.

Diesmal passte die Wolle. Zwei Knäuel reichten für zwei Ärmel. Und dann musste ich unten am Körper noch ein klein bisschen von einem dritten Knäuel einsetzen.

Nun ist die Frage, was ich mit den vier Knäuel mit Lauflänge 110m und den fast zwei Knäuel mit Lauflänge 190m mache.

Spannend

Während das eine noch gespannt wartet, dass es vom Spannbrett genommen wird, wartet das andere noch entspannt aufs Spannen.

Neben dem Zusammennähen finde ich das Spannen das ‚Blödste‘ am Stricken. Das weisse Fichu ist schon seit einer Ewigkeit fertig, nur wollte es sich nicht von selber aufs Spannbrett legen. Jetzt habe ich an der zweiten Singprobe im neuen Jahr das Garn für ein neues Fichu zu einer luzerner Tracht bekommen. Was so viel heisst wie ‚hopp! Jetzt spann erst mal das letzte!‘

Das Fuchu durfte dann erst ein Entspannungsbad nehmen und wurde dann in nassem Zustand aufgesteckt. Zum Schluss habe ich es mit Sprühstärke eingesprüht.

Heute ist nun das neue Fichu fertig geworden. Ich habe versucht, es etwas lockerer zu stricken. Es sollte also auch etwas geösser werden, als mein erstes. Das kann ich grad knapp vorn mit der Brosche zusammenstecken und die ‚Zipfel‘ in den Latz stecken.

Bullet Journal

Vielleicht hast du davon auch schon gehört. Das ist ein leeres Notizheft, in dem man all seine To-Do’s, Termine, Geburtstage und vieles mehr reinschreibt.

Ich hab mir schon ab und zu Gedanken gemacht, ob ich ein Bullet Journal starten soll. Da nun das neue Jahr bald startet, habe ich mich entschieden, dieses in kleiner Form zu starten.

In meiner Krimskrams-Schublade habe ich noch ein kleines Notizheft, dass ich mal als Werbegeschenk bekommen habe, unliniert. Was alles rein soll, weiss ich noch nicht. Es muss nicht meine Agenda ersetzen. Die behalte ich, da hab ich mich dieses Jahr bereits für eine grössere entschieden, damit ich alle Termine unserer Familie rein bekomme.

Ins BJ kommen so Listen wie ‚Bücher, die ich im 2018 gelesen habe‘, ‚wo ich im 2018 hingehen möchte‘, einen Geburtstagskalender. Da ich bei Ravelry nicht mehr sehr aktiv bin, und auch auf dem Blog nicht ganz alles zeige, was ich gestrickt und gewerkelt habe, möchte ich dies auch irgendwo festhalten.

Eine Ideen-Sammlung für kommende Backdienstage ist sicher auch nicht schlecht.

Meine beiden Mädels haben im Adventskalender beide ein Ikea-Notizheft bekommen. Die ersten ein, zwei Seiten waren beschrieben und dann war das Heft bereits vergessen.

Heute Abend haben wir uns zusammen an den Tisch gesetzt und die ersten paar Seiten gemeinsam gestaltet.

Die Grosse hatte dann nach ein paar Seiten kein Sitzleder mehr. So haben wir die Gestaltung der nächsten Seiten auf einen andern Tag verschoben. Ich hab mich dann aufs Sofa verpflanzt. Die Katze war auch recht bald auf meinen Beinen.

Die Jüngere findet die Idee so toll, dass sie noch weiter schrieb. So hat sie jetzt geplant, jeden Monat ein Bild in ihr BJ zu malen. „Obs denn auch ein ausgedrucktes Ausmalbild sein dürfe?“, hat sie gefragt. „Es ist dein Heft. Du darfst darin machen, wie und was du willst.“

Ob wir die Bullet Journal’s nächstes Jahr in den Weihnachtsferien immer noch führen, schauen wir dann…

Weihnachtsgeschenke

Unsere Mädels haben in der Schule gebastelt. Und zuhause können sie fast nicht ruhig sein und möchten allen erzählen, was sie gemacht haben.

Von der Jüngeren wusste ich, dass sie in Reihen häkelte. Dass daraus ein Kaktus wird, und der bald unseren Schreibtisch verschönern wird, verriet sie nicht.

Unserer Grossen ist es schwerer gefallen. So bekam der Papi das Bettflaschenmonster.

Da ich dann leer ausgegangen wäre, hat sie dem Papi ein Zettelchen mit dem Auftrag, für mich schöne Sockenwolle zu kaufen, zugesteckt.

Das wird ein ganz besonderes Paar Socken für mich werden.

Weihnachts-Grüsse

Heute habe ich von verschiedenen Empfängern gehört, dass unsere Weihnachtsgrüsse bei ihnen angekommen sind. Darum kann ich euch jetzt unsere Karten zeigen.

Ich hab sie mit unserer Jüngsten zusammen am Samichlaustag gebastelt. Wenns nach ihr gegangen wäre, hätten wir eine ganze Rolle Draht in kleine Engel verwandelt. Sie hat mit viel Eifer geholfen.

Die Engel sind ganz einfach zu machen. Ich hab hingehalten und sie hat 8en gedreht. Erst hielt ich einen Edding und drei meiner Finger hin für Kopf und Körper, haben dann den Draht ein paar Mal um das Kreuz gewickelt für den Hals. Dann habe ich den Hals zwischen zwei Leimstifte geklemmt und sie wickelte die Flügel, wieder in 8er-Form. Dann durfte sie die Zange brauchen zum knipsen. Ich habe dann die Flügel mit einem Teil vom Draht im Kreuz um den Hals gewickelt und schon war er fertig.

12. Dezember

Heute ist Back-Dienstag. Darum erzähle ich dir ein kleines Küchengeheimnis.

Seit ich mich erinnern kann, haben mein Mami und dann ich unseren Vanillezucker selber gemacht.

Grad jetzt, in der Weihnachtsbackzeit, gibt es viele Rezepte die Vanillezucker beinhalten. Da ist es doch praktisch, einen etwas grösseren Vorrat davon zuhause zu haben.

Manchmal braucht man auch nur das Mark aus der Vanilleschote. Statt die Schote danach wegzuwerfen stecke ich sie in ein Glas mit Zucker. Dreh dann das Glas ein paar mal in alle Richtungen, und stelle es in meine Back-Schublade bis ich es das nächste Mal brauche.

Die Schoten lasse ich im Glas, so kann ich einfach wieder Zucker nachfüllen, wenn zu wenig drinn ist.

Ab und zu ersetze ich die ältesten Schoten, oder die, die fast auseinanderfallen.

Übrigens: 2 EL aus der Eigenproduktion ersetzen einen Beutel Vanillezucker aus dem Detailhandel.

Kalte Finger

Letzten Samstag durfte unsere Jüngste mit dem Blockflöten-Ensemble am Weihnachtsmarkt im Nachbardorf auf der Bühne spielen.

Bloss eine Viertelstunde, aber die Biese wehte so fies über den Platz und die Bühne, dass nicht mal mehr ihre neuen Handschuhe die Finger wärmen konnten.

Da half nur noch ein warmer Punsch, doch auch der bleib nicht lange warm.

Wenn der Wind nicht so kalt bläst, dann trägt sie die Handschuhe sehr gern.

Gestrickt habe ich sie aus Pronto von Lang, Nadelstärke 4.

Mütze, Loop, beides…

Die Wolle habe ich jetzt ein Jahr im Estrich gelagert. Für eine Mütze hätten zwei Knäuel Hatnut fresh gereicht, aber für diesen Mützen-Loop oder diese Loop-Mütze war es zu wenig. Es fehlte nicht viel, aber ich konnte die Mütze erst jetzt fertig stellen, nachdem ich doch einige Seiten im Internet durchsucht hatte. Denn eigentlich ist genau diese Farbe ein Auslaufmodell…

Nun habe ich sie aber gefunden und musste nur noch warten bis sie eintrifft. Gestern beim Stricktreff habe ich sie dann fertig gestellt. Noch eine Schnur gedreht und zwei Pompon gemacht. Und heut Morgen einem strahlenden Mädchen übergeben.

Kurz bevor sie zur Schule mussten kam dann die grosse zu mir und fragte mich, was ich so meine, wie lang ich denn für ihre Mütze hätte.

Nicht lang, aber für heute Mittag reicht es nicht mehr. Aber nächste Woche kann sie dann auch damit zur Schule gehen.

Backdienstag

Als ich am Sonntag fragte, was wir am Dienstag backen wollen, rief unsere Grosse sofort über den Tisch, wir sollen doch bitte endlich Schoggibrötli machen!

So habe ich dann heute vor dem Mittagessen den Teig vorbereitet, damit er über den Mittag aufgehen konnte.

Der Teig ist eine Mischung aus Zopf- und Gritibänzteig. Mehr Zucker als für den Zopf aber weniger Zucker als für den Gritibänz. Einen Teig vom Teig habe ich beiseite gelegt, in den Rest habe ich ein Pack Schokowürfel gemischt.

Nach dem Mittagessen haben wir dann Kugeln geformt und in den Ofen geschoben.

Das ging so fix, dass unsere Jüngste gleich vier davon mit in die Schule nahm, zum Zvieri für sich, ihre Schwester und die beiden besten Freundinnen. Ich hab mir natürlich auch gleich einStück gegönnt und fand es super lecker!