Ski-Tag zuhause

Mein letzter Ski-Tag ist schon lange her, so in etwa vor einem halben Leben. Da waren wir an einem Pfadi-Weekend. Wenig Schnee und viel gute Laune.

Seither stand ich nicht mehr auf den Ski’s. Mein Mann geht mit den Kids Skifahren. Bis vor paar Jahren hat SchwiPa eine Wohnung im Skigebiet gemietet, da waren sie dann immer eine Woche und ich habs mir zuhause gemütlich gemacht.

Trotzdem habe ich mich beim Januar-Sockenwoll-Abo für einen Ski-Tag entschieden. Die Wolle soll den Schnee und den blauen Himmel darstellen. Dazwischen ein paar Wölkchen, die den Himmel in ein hellblau tauchen.

Passend zum Ski-Tag habe ich das Muster gewählt. Es ist eine Ski-Tour von drei Freunden, die in wilden Kurven durch den Tiefschnee wedeln.

Angeschlagen habe ich 60 Maschen. Das Bündchen über 15 Runden *1 links, 1 rechts verschränkt* gestrickt. Die Skispuren habe ich wild gewählt. Eine Hebemaschen, eine Masche rechts, eine Hebemasche. Bei den Kurven die Hebemasche grad hoch gestrickt, und sonst immer nach links oder nach rechts verschränkt. Ich habe darauf geachtet, dass die Schwünge nicht in der gleichen Rehe waren, und dass die drei Freunde nicht zusammenfuhren. So sind die beiden Socken nicht ganz gleich geworden, denn wer fährt schon zweimal in der gleichen Spur?

Weihnachtsgeschenke

Selbstgemachtes gab es vor allem von den Kids. Und da wir heute das letzte Geschenk überreichten, kann ich sie euch nun auch zeigen.

Die Gläser sind das Gemeinschaftswerk der Kids. Die kleinste hat die Gläser mit Wandtafelfarbe bestrichen und danach mit unseren neuen Kreidestifte beschriftet. Die Mittlere hat die kleinen Krippen aus Nassschalen gebastelt. Die Idee dazu ist bereits im Herbst entstanden, als sie mit ihren Freundinnen zusammen beim Nachbar Baumnüsse gesammelt haben. Der Grösste hat die Pralinen-Hohlkugeln in drei Geschmacksrichtungen befüllt.

In meiner und der Schwiegerfamilie wird unter den Erwachsenen gewichtelt. Die Mütze habe ich für meine Schwiegermutter gestrickt. Dazu habe ich auch noch einen passenden Loop gemacht, aber den habe ich wohl vergessen zu fotografieren.

Glücks-Socken

Heute Morgen habe ich diese Glücks-Socken fertig gemacht. Das Muster heisst auch Mojo. Und dadurch, dass ich dafür ganz viele Wollreste brauchte, nenn ich sie auch Monstersocken (nicht etwa, dass sie für ein kleines Monster sind).

Bei diesem Paar hat es einige Zeit gedauert, bis sie fertig waren. Ich habe sie im Juni gestartet, sie haben mich an die Stricktreffs begleitet, weil ich bei diesem Muster nicht so viel Konzentration brauche. Dabei kann ich gut Kaffee trinken und schwatzen.

Da ich immernoch ganz viele Sockenwoll-Reste habe, werde ich auch gleich ein weiteres Paar anschlagen.

Sie haben sich getraut

Gestern waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Sie haben sich getraut und ‚JA‘ zueinander gesagt.

Die Trauung fand draussen im Wald statt und der anschliessende Apero weiter unten auf dem Hof (Herzberg in Uffikon).

(Bildquelle Google Maps)

Dort ist viel los, am vergangenen Samstag waren es drei Hochzeiten.

Die Hochzeit stand unter dem Motto „Herz – herzlich“. Darum fand ich diese Partnerhandschuhe passend. Ich freu mich riesig, dass sich die beiden gefunden haben, und ab jetzt gemeinsam durchs Leben gehen.

In die beiden Fäustlinge hab ich die Initialen und das Herz in die Mitte gestickt. D.h. ich hab sie aufgehäkelt.

Die Anleitung ist eine freie Anleitung von Schachenmayr (Modell 5527) und die Wolle von Sommer Wolle, Merino 125.

Dann musste ich mich noch entschieden, wo ich das Kreuz mache bei meiner Handarbeitsbingo-Karte. Ich hab mich für den Erntedank entschieden. Wann genau der ist, weiss ich nicht. Aber weil wir am Abend nach der Hochzeit mit der Trachtengruppe noch in der Kirche den Erntedank-Gottesdienst mitgestalteten, habe ich mich für dieses Kästchen entschieden.

Wenn‘s kälter wird

Wenn’s kälter wird, werden wir nicht frieren. Zumindest am Hals nicht…

Ich durfte heute mit drei jungen Damen mein Atelier in ein Näh-Studio umrüsten.

Die grösste Herausforderung meinerseits war, dass wir hier drei verschiedene Nähmaschinen hatten, aus ziemlich unterschiedlichen Jahrzehnten.

Die Mädels hatten viel Spass beim Nähen. Wobei nicht jede bei allen Arbeiten gleich begeistert war. Die Stecknadeln, die in den Fingern steckten. Die viele Arbeit, bevor sie endlich an die Maschine sitzen kann. Und eigentlich war es viel zu wenig zum Nähen.

Die Zeit rannte nur so davon. Der Nachmittag war im Flug vorbei.

Mit viel Stolz durften die jungen Schneiderinnen ihre selbstgenähten Loops ihrem Mami und Gotti zeigen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen Nachmittag wieder einmal machen werden.

Die Anleitung für den Loop gibt es übrigens auf der Homepage von Lie Lie’s Pumpbär

Mitten in den Vorbereitungen

Heute Morgen habe ich den Stoff gewaschen, die Schnittmuster ausgedruckt und die Nähmaschine organisiert.

Am nächsten Samstag treffen sich drei Mädels im Alter von 9 und 11 Jahren bei mir im Atelier um gemeinsam zu nähen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Nähstücke. Das wird bestimmt ein lustiger Samstag.

Und wenn wir grad beim Nähen sind, so erzählte mir meine Mam, dass die Katze unserer Stiefschwester während dem Nähen mit der Nadel spielen wollte 🙀. Der Tierarzt hat’s aber wieder gerichtet.

Von unserem Paps gibts auch so eine Geschichte… Mein Grosi hatte noch eine dieser alten Nähmaschinen, bei denen man unten mit dem Fuss wippen musste, die Maschine wurde dann über ein Schwungrad mit dem Riemen angetrieben. Da dauerte es ziemlich lang, bis die Nadel wieder aus dem Finger raus war 😨

Aber von solchen Geschichten lassen wir uns nicht abhalten! Schliesslich haben wir keine Katzen im Atelier, und die Kids passen immer schön auf 🙂

Habt ihr auch schon solche Geschichten gehört? Oder gar selber erlebt?

Muster testen

Die Wolle auf dem Foto ist der Strang, den mir mein Mann aus Orlando heimgebracht hat. Ich hab ihn mit ins Camping genommen, aber ausser zum Knäuel wickeln kam ich nicht weiter.

Jetzt sind wir wieder seit eineinhalb Woche zuhause, und ich konnte mit dem stricken starten.

Da ich es immer etwas schwierig finde, ein passendes Muster für einen Knäuel zu finden (umgekehrt ist einfacher, da kann man die auf der Anleitung empfohlene Wolle nehmen), habe ich mich für das Grundmuster „Linus“ entschieden.

Die Muster, die ich einstricke, habe ich auf Pinterest gefunden. Die Links dazu findest du hier. Nur das erste nicht, das ist ein einfaches Perlmuster (1re, 1li, jede Reihe versetzt).

Nun reicht der Knäuel noch für ein oder zwei Muster. Eigentlich wollte ich das Tuch bis morgen fertig gestrickt haben, weil dann beginnt ein Teststricken für einen Pulli. Auf den freue ich mich schon sehr!

11 Grad

11 Grad, haben sie heute im Meteo gesagt, soll es diese Nacht werden.Da ist es doch ganz praktisch, dass ich heute meine neue Mütze fertig vernäht habe.Die Wolle ist von DMC und heisst Top This! Mein Mann hat sie mir mitgebracht, als er letzten Monat in Orlando war. Er hat dort mit seinen beiden Kumpels den Laden ‚the black sheep‘ be(ge)sucht. Bei der dritten Adresse war dann auch der Shop da. Aber mit dem gemieteten Mustang machte die Suche und das durch die Gegend kurven bestimmt auch Spass.Im Innern der Banderole war eine Strickanleitung für eine Kinder- und eine Erwachsenen-Mütze. Nachdem ich mich beim Stricken an die Anleitung gehalten habe, war die Mütze aber fast 4cm zu kurz. So habe ich bis zum Beginn der Abnahmen wieder aufgetrennt und da noch 10 Runden angehängt. Jetzt passt sie.Ich hätte noch ein, zwei Reihen mehr stricken können. Aber ich war mir nicht sicher, wie weit die Wolle reicht.

Sockenpaar 6/2018

Bei den April-Socken hat es gewaltig geharzt… Ich kam einfach nicht vorwärts.

Das Muster ist von ravelry und heisst ‚Hekate Socken‘. Die Fotos zum Muster haben mir sehr gut gefallen. Aber bei mir sah das Gestrickte dann doch anders aus, als auf diesen Fotos. Nach zwei Mustersätzen hab ich mir alles nochmals genauer angeschaut und bemerkt, dass die Schreiberin und ich die verschränkten und die ’normalen‘ rechten Maschen grad andersrum benennen. Bei allen Maschen, die sie ‚verschränkt‘ benannte, waren normal gestrickt und umgekehrt. Das macht beim Maschenbild doch einen entscheidenden Unterschied.

Das Muster an meinen Socken hat mir irgendwie nie so richtig gut gefallen. Aber da ich beide Socken gleichzeitig strickte, und dann nochmals einen Mustersatz gestrickt habe, hab ich mir dann gesagt ‚ich trag sie ja an den Füssen, das ist weit weg von den Augen‘ und hab das Muster weitergezogen bis zur Ferse. Für den Fuss hab ich mich dann aber für glatt rechts entschieden.

Nun sind sie fertig und wandern in die Schublade. Ich weiss nicht, ob ich sie noch anziehe. Im Sommer trage ich lieber Baumwollsocken. Wahrscheinlich kommen sie erst nächsten Herbst zum Einsatz.