Back-Dienstag

Ja, ihr seht richtig. Zum heutigen Backdienstag gibts nichts selbstgebackenes.

Über die Festtage gab es viele selbstgebackene Weihnachts-Chrömli, es gab so viel Dessert. Brot brauchen wir keins, zum Abendessen gabs etwas aus dem Steamer.

So haben wir heute etwas gemogelt. Das ist ein Rest aus dem Tiefkühler. Wobei, Windbeutel wollen wir dieses Jahr auch mal testen, aber nicht mit Glace drinn…

Back-Dienstag

Für den heutigen Back-Dienstag haben wir geplant, den Apero für die Weihnachtsfeier bei der Schwiegerfamilie zu backen.

Da unsere Grosse aber nun scheinbar diesen blöden Magendarm-Virus doch noch aus der Schule mit in die Ferien genommen hat, gab’s Planänderung. So entschied die Schwiegerfamilie, dass der Rest unserer Familie nicht bei der Weihnachtsfeier dabei sein wird.

So haben wir jetzt nur die Hälfte der ‚Tanndli‘ gebacken.

Das ‚Grundrezept‘ habe ich in einer Dezember-Coop-Zeitung gesehen.

Für die Tanndli haben wir einen Blätterteig ausgelegt. Den Bratspeck haben wir längs halbiert und recht nah nebeneinander gelegt. Mit dem Teigrädli haben wir dann Streifen geschnitten. Die haben wir so zusammengelegt, dass sie wie eine Tanne aussehen. Zum Schluss haben wir einen Cocktail-Spiess durchgesteckt.

Gebacken haben wir die Tannen für 20 Minuten bei 190 Grad bei Heissluft. Nächstes Mal werden wir sie bei 200 Grad backen. Dass wir wieder backen ist sicher, sie wurden bereits für den Silvester-Abend von meiner Schwester bestellt.

Weihnachtsgeschenke

Unsere Mädels haben in der Schule gebastelt. Und zuhause können sie fast nicht ruhig sein und möchten allen erzählen, was sie gemacht haben.

Von der Jüngeren wusste ich, dass sie in Reihen häkelte. Dass daraus ein Kaktus wird, und der bald unseren Schreibtisch verschönern wird, verriet sie nicht.

Unserer Grossen ist es schwerer gefallen. So bekam der Papi das Bettflaschenmonster.

Da ich dann leer ausgegangen wäre, hat sie dem Papi ein Zettelchen mit dem Auftrag, für mich schöne Sockenwolle zu kaufen, zugesteckt.

Das wird ein ganz besonderes Paar Socken für mich werden.

24. Dezember

Ich wünsche dir und deiner Familie wunderschöne Weihnachtstage.

Mit leuchtenden Kinderaugen, ohne Stress, viel leckerem Essen 🙂

Frohes Fest!

Dazu brauchst du Draht, ein Knäuel Sockenwolle (oder was dir sonst gefällt) und eine Stricklisel. Ich hab mir eine Strickmühle gegönnt. Die Mädels brauchen die auch sonst ab und zu, um Halsketten, Haarbänder und anderes zu machen.

Zuerst habe ich das Knäuel Sockenwolle durch die Mühle gejagt. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Schritte mein Schrittzähler dabei gezählt hat 😉

Dann habe ich die ganze Schlange auf einen Draht aufgefädelt und gemerkt, dass der viel zu weich ist. So habe ich dann stärkeren Draht genommen, mit dem zu dünnen zusammengehängt und die ganze Schlange auf den dickeren Draht geschoben.

Da wo es nötig war, habe ich die Drähte mit etwas Wolle zusammengebunden oder verdreht.

Wie sieht dein heutiger Tag aus? Unserer sollte recht ruhig werden. Reissalat und Cocktailsauce vorbereiten für’s Znacht.
Bei uns gibt es an Heiligabend schon seit vielen Jahren immer Tischgrill. Das mögen wir alle besonders gern.
Nach dem Abendessen machen wir einen kurzen Verdauungs-Spaziergang. Nicht weit, aber grad so, dass das Christkind genug Zeit hat, die Geschenke unter den Baum zu legen.
Ich denke, auch heute werden wir wieder ein paar Lieder auf Block- und Querflöte hören, und dann gibt es die Bescherung.
Meist lese ich aus einem meiner schweizerdeutschen Bücher eine kleine Weihnachtsgeschichte vor und es gibt noch ein Dessert.

Zu guter Letzt noch etwas in eigener Sache: Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir ein kleines Feedback geben könntest, wie dir der Kalender gefallen hat. Ob es dir gefallen hat, ob du mehr erwartet hast, ob ich mir schon mal für nächstes Jahr Gedanken machen soll…

Weihnachts-Grüsse

Heute habe ich von verschiedenen Empfängern gehört, dass unsere Weihnachtsgrüsse bei ihnen angekommen sind. Darum kann ich euch jetzt unsere Karten zeigen.

Ich hab sie mit unserer Jüngsten zusammen am Samichlaustag gebastelt. Wenns nach ihr gegangen wäre, hätten wir eine ganze Rolle Draht in kleine Engel verwandelt. Sie hat mit viel Eifer geholfen.

Die Engel sind ganz einfach zu machen. Ich hab hingehalten und sie hat 8en gedreht. Erst hielt ich einen Edding und drei meiner Finger hin für Kopf und Körper, haben dann den Draht ein paar Mal um das Kreuz gewickelt für den Hals. Dann habe ich den Hals zwischen zwei Leimstifte geklemmt und sie wickelte die Flügel, wieder in 8er-Form. Dann durfte sie die Zange brauchen zum knipsen. Ich habe dann die Flügel mit einem Teil vom Draht im Kreuz um den Hals gewickelt und schon war er fertig.

13. Dezember

Was hast du für Wünsche zu Weihnachten?

Ich denke, jeder Mensch hat irgendwelche Wünsche. Oder Träume? Manche lassen sich leicht verwirklichen, an andern muss man hart arbeiten. Und dann gibt es die unerreichbaren.

Natürlich haben unsere Kinder auch schon einige ihrer Wünsche bekannt gegeben. Ein neuer Schulrucksack, mit dem Götti ins Kino, Lego, ein Barbi-Pferd, neue Reitschuhe…

Was ich mir wünsche? Schwierig…
Einiges, dass ich mir wünsche, können wir uns selber erarbeiten. Wir sitzen zwei bis dreimal am Tag gemeinsam am Esstisch und können uns da austauschen. Mal schauen, wie das funktionieren wird, wenn unser Grosser in die Lehre kommen wird (das dauert zwar noch etwas, aber die Zeit läuft manchmal einfach wahnsinnig schnell).
Ich fange nächsten Januar mit einer Weiterbildung an, die 1.5 Jahre dauert. Und hoffe, dass ich da gut abschneide beim Abschluss.
Ein schlaues Sortiersystem für meine Stricknadeln wär auch noch toll!
Und die CD von Nemo.

Vor paar Jahren brauchten wir kurz vor Weihnachten einen neuen Staubsauger. Ich schaute mich in diversen Läden um und erkundigte mich nach den Preisen. Da meinte unser Grosser zu mir „Mami, den kannst du dir vom Christkind wünschen!“.
Nein, ich gestehe, „Arbeitsgeräte“ gehören nicht zu meinen Favoriten 😉 .

Hier habe ich dir noch eine Geschichte gesucht, in der es auch um Wünsche geht: Familienweihnachtswünsche

11. Dezember

 


Für den heutigen Montag habe ich eine kleine Strickerei rausgesucht, die ich gern mit dir teilen möchte.
Einen kleinen Stern. Du kannst ihn einfach so aufhängen, vielleicht erst noch etwas spannen. Du kannst aber auch zwei stricken, die beiden dann zusammenhäkeln/ -nähen und bevor die letzte Spitze geschlossen ist mit etwas Stopfwatte füllen.

Da dieser Stern schon in unzähligen Varianten online zu finden ist, erlaube ich mir, die Anleitung nicht neu zu schreiben, sondern einfach hier auf ein Youtube-Video zu verlinken.

Strick-Stern

(wie du siehst, war er auch schon Thema in einem Adventskalender)

Meine beiden auf dem Foto sind doppelt gestrickt. Der vordere, gelbe, habe ich aus zwei einzelnen Stern gemacht. Die habe ich am Schluss zusammengenäht. Den orangen habe ich an einem Stück in Doubleface gestrickt (hinten ist er gelb). Ist etwas umständlich, vor allem das ‚drei Maschen zusammenstricken, damit die mittlere Masche aussen ist (auf der hinteren Seite noch schlimmer als vorn).

Kalte Finger

Letzten Samstag durfte unsere Jüngste mit dem Blockflöten-Ensemble am Weihnachtsmarkt im Nachbardorf auf der Bühne spielen.

Bloss eine Viertelstunde, aber die Biese wehte so fies über den Platz und die Bühne, dass nicht mal mehr ihre neuen Handschuhe die Finger wärmen konnten.

Da half nur noch ein warmer Punsch, doch auch der bleib nicht lange warm.

Wenn der Wind nicht so kalt bläst, dann trägt sie die Handschuhe sehr gern.

Gestrickt habe ich sie aus Pronto von Lang, Nadelstärke 4.

Back-Dienstag

Wie schon am Morgen geschrieben, haben wir heute Zimtsterne gebacken.

Leider hatte unsere Jüngste heute nicht so viel Zeit, mir beim Backen zu helfen. Nachdem alle Zutaten vermischt waren, musste sie zur Schule.

Aber ich glaube, das Spannendste war, zu beobachten, wie sich das klare Eiweiss zu Schnee verwandelte, und wie der Schnee mit dem Puderzucker an Glanz gewann.

Das Ausstechen und Bestreichen blieb mir überlassen. Erst hatte ich etwas Mühe, weil der Teig ziemlich klebrig war. Ich habe ihn dann kurz in den Kühlschrank gestellt. Anschliessend liess er sich besser verarbeiten.

Da die Sterne danach erst mal etwas trocknen sollen, bevor sie in den Ofen kommen, war dann auch unsere Jüngste wieder zuhause, für den zweitletzten Schritt, dem Backen.

Beim letzten waren dann alle Kids zuhause, beim Probieren. Die Sterne schmecken sehr!

Back-Dienstag

Das heutige Rezept habe ich von der Chefkoch-HP.

Dieses Rezept ist für 3 Stollen gedacht. Da wir aber erst mal ein Probestück machen wollten, haben wir das Rezept auf einen Stollen umgerechnet. Dies geht ja ganz leicht auf der HP.

Da dabei manchmal etwas komische Zahlen raus kommen, haben wir das Rezept etwas angepasst. So haben wir z.B. nur 1 Würfel Hefe gebraucht.

Butterschmalz musste ich erst mal Google befragen. In der Schweiz kann man da Bratbutter kaufen. 8,33g Salz sind ca. 2 Teelöffel. Zitronenraspel habe ich im Beutel, da sollen ca. 3 Zitronen drin sein, also hab ich etwa ein Drittel genommen.

Da ich Zitronat nicht mag, habe ich dafür Datteln und Feigen klein geschnippelt. 2/3 Pack sollte davon rein, das wären rund 66g. Mit je 3 Früchten war das schon mehr als erreicht.

Rosinen habe ich dafür etwas weniger genommen, da in einem Pack 300g drin sind. Und statt in Rum haben wir sie in 5dl Wasser mit einem Fläschli Rum-Aroma eingelegt.

Und zu guter letzt habe ich keine Bittermandeln zuhause und einfach mehr gemahlene Mandeln genommen. Für ein nächstes Mal, muss ich erst mal schauen, wo ich die kaufen kann.

Nun müssen wir warten. Der Christstollen soll jetzt erst mal zwei bis drei Wochen gut verpackt ruhen, bevor wir ihn essen werden. Ich werde dann sicher berichten, wie er geschmeckt hat, und ob wir nächstes Jahr die volle Menge machen werden. Wobei, dann muss ich wohl erst mal eine grössere Teigschüssel haben!