Wenn‘s kälter wird

Wenn’s kälter wird, werden wir nicht frieren. Zumindest am Hals nicht…

Ich durfte heute mit drei jungen Damen mein Atelier in ein Näh-Studio umrüsten.

Die grösste Herausforderung meinerseits war, dass wir hier drei verschiedene Nähmaschinen hatten, aus ziemlich unterschiedlichen Jahrzehnten.

Die Mädels hatten viel Spass beim Nähen. Wobei nicht jede bei allen Arbeiten gleich begeistert war. Die Stecknadeln, die in den Fingern steckten. Die viele Arbeit, bevor sie endlich an die Maschine sitzen kann. Und eigentlich war es viel zu wenig zum Nähen.

Die Zeit rannte nur so davon. Der Nachmittag war im Flug vorbei.

Mit viel Stolz durften die jungen Schneiderinnen ihre selbstgenähten Loops ihrem Mami und Gotti zeigen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen Nachmittag wieder einmal machen werden.

Die Anleitung für den Loop gibt es übrigens auf der Homepage von Lie Lie’s Pumpbär

Muster testen

Die Wolle auf dem Foto ist der Strang, den mir mein Mann aus Orlando heimgebracht hat. Ich hab ihn mit ins Camping genommen, aber ausser zum Knäuel wickeln kam ich nicht weiter.

Jetzt sind wir wieder seit eineinhalb Woche zuhause, und ich konnte mit dem stricken starten.

Da ich es immer etwas schwierig finde, ein passendes Muster für einen Knäuel zu finden (umgekehrt ist einfacher, da kann man die auf der Anleitung empfohlene Wolle nehmen), habe ich mich für das Grundmuster „Linus“ entschieden.

Die Muster, die ich einstricke, habe ich auf Pinterest gefunden. Die Links dazu findest du hier. Nur das erste nicht, das ist ein einfaches Perlmuster (1re, 1li, jede Reihe versetzt).

Nun reicht der Knäuel noch für ein oder zwei Muster. Eigentlich wollte ich das Tuch bis morgen fertig gestrickt haben, weil dann beginnt ein Teststricken für einen Pulli. Auf den freue ich mich schon sehr!

Herbstfarben passen immer

Die Farben erinnern eher an Herbstlaub als an Frühlingsblumen. Aber ich mag die Farbkombi sehr gern.

Die Anleitung zu diesem Tuch habe ich auf Ravelry gefunden. Es heisst Moon Raket. Die Anleitung beinhaltet viele verkürzte Reihen. Man ist die ganze Zeit am zählen. Am Anfang habe ich mich einen Umschlag vergessen, beim Ausbessern sah der Rand dann so schlimm aus, dass ich das ganze Tuch von vorn begann. In der Anleitung steht selten die gesamte Maschenzahl, aber meist stimmte mein Tuch mit der Angabe überein. Ausser auf der zweitletzten Seite, bei der letzten Maschenzahl… Da habe ich einige Male gezählt, gerechnet, aufgezeichnet. Schlussendlich war es fast 2 Uhr, und ich entschied für mich, dass die Zahl in der Anleitung falsch sei, meine Maschenzahl richtig und nun definitiv Zeit sei, in Bett zu gehen.

Die Wolle habe ich vom Dezember-Ausflug in den Jakobmarkt in Zollbrück noch in der Schublade gehabt. Es ist ein Bobbel von Wolly Hugs, Bobbel cotton, Farbe 05.

Gestrickt habe ich das Tuch mit Nadelstärke 3,5.

Ich hab noch etwas vom Bobbel übrig. Den Teil ganz in grau und den Teil mit einem Faden Kupfer. Was macht ihr aus solchen Bobbel-Resten? Im Moment kommt mir nichts anderes in den Sinn, als ihn mit ins Atelier zu nehmen und in die Wollsammlung für Basteleien zu legen…

Wellen-Loop

Die Wolle habe ich mir gegönnt, als wir Anfang Dezember zum Jakob Markt in Zollbrück gefahren sind. Die Wolle hat mir sehr gut gefallen, aber ich wusste noch nicht, was es werden soll. Manchmal muss die Idee noch reifen.

Vor einiger Zeit habe ich mal ein Muster gesehen, dass mir sehr gut gefallen hat, leider war da kein Muster mit dabei. Darum habe dann etwas geübt, wieder aufgemacht, nochmals angeschlagen, für zu eng befunden und wieder aufgemacht und neu angeschlagen. Irgendwann war ich dann zufrieden mit dem Muster.

Vielleicht möchte es auch mal jemand nachstricken, darum habe ich es hier für euch aufgeschrieben. Wellenloop

Da unser Winter scheinbar schon in den Frühling übergeht, werde ich ihn wohl diesen Winter nicht mehr tragen. Er ist ziemlich dick und viel z warm für die frühlingshaften Temperaturen…

Der Unvollendete

Die Wolle habe ich im Lang-Fabrikladen gekauft. Es lagen noch zwei Knäuel im Fach. Erst hab ich noch überlegt, beide zu nehmen. Aber eigentlich sollte das Muster doch auf ein Knäuel angepasst sein. Tja, nur wenn man gleichmässig strickt. Und das hab ich nicht. Die erste Hälfte war viel lockerer als die zweite. So hab ich jetzt etwas früher abketten müssen…

Mir gefällt er trotzdem. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich den Schal auch mal brauchen werde, denn er gibt recht warm….

Schwer ist er aber nicht mit 206g, also ca. 865m.

Eingeschoben: die Anleitung hab ich von hier: Ravelry

Eigentlich liegen nun zwei neue Bobbel bereit zur Verarbeitung, der eine soll ein Loop werden, der andere hat mir noch nicht gesagt, was er werden will.

Aber da ich von meinem Töchterchen zwei Knäuel Wolle geschenkt bekommen habe, habe ich mit ihr zusammen ein schönes Muster rausgesucht und werde mir nun ein schönes Paar Socken stricken.

Für’s 2018 habe ich mir vorgenommen, jeden Monat ein Paar Socken zu stricken. Meine Kids haben welche bestellt. Deren Füsse wachsen zu allen Socken raus…

10. Dezember

Als unser Ältester zur Welt kam, hat meine Schwester die Stricknadeln gezückt und für ihn einen Schal gestrickt. Es ist übrigens eines der wenigen Male, dass ich etwas selbstgestricktes von meiner Schwester sah 😉

Der Schal hat einen Schlitz, wo man ihn durchstecken kann. Das finde ich immer noch sehr praktisch. Den Mädels habe ich beiden auch einen gestrickt. Alle drei sind sehr viel getragen worden.

Du brauchst dazu zwei Knäuel Wolle und Nadeln in der passenden Grösse.
Denk daran, Wolle die fuselt ist nicht praktisch für Babys. Flauschig ja, fuselig nein.

Der Schal muss nicht breit sein, ein Baby-Hals ist noch nicht so lang.

Für meinen Schal habe ich 20 Maschen angeschlagen, stricke dann ca. 10cm hoch kraus rechts. In der nächsten Reihe stricke ich nur bis zur Hälfte und lege diese Maschen auf eine zusätzliche Nadel. Damit die beiden Maschen in der Mitte nicht verzogen werden, habe ich diese beiden gekreuzt.

Nun stricke zwei getrennte Bahnen, die ich nach 8cm wieder verbinde (oder einfach 1-2cm weniger als der Schal breit wird). Auch diesmal habe ich die beiden mittleren Maschen gekreuzt.

Ab hier stricke ich wieder kraus rechts über die ganze Breite weiter. Der ganze Schal wird ca. 60cm lang. Nun wird er abgekettet und vernäht.

Wenn du ihn noch etwas verzieren möchtest, kannst du eine Applikation aus aufnähen. Die gibt es entweder zu kaufen, oder online findest du ganz viele Anleitungen um niedliche Applikationen zu häkeln. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Doubleface

Ich hab mir vor einer Woche Wolle gekauft im Fabrikladen. Die musste ich gleich annadeln.

Doubleface war schon lange wieder mal auf meiner To Do-Liste. Darum habe ich mir eine passende Anleitung gesucht und gleich gestartet.

Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob die Wolle reichen wird. Ich denk aber nicht, dass ich die Wolle nochmals finde im Laden. Jedenfalls die grüne Wolle. Davon waren nur noch zwei Knäuel im Regal und eins davon ist jetzt hier.