Sie haben sich getraut

Gestern waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Sie haben sich getraut und ‚JA‘ zueinander gesagt.

Die Trauung fand draussen im Wald statt und der anschliessende Apero weiter unten auf dem Hof (Herzberg in Uffikon).

(Bildquelle Google Maps)

Dort ist viel los, am vergangenen Samstag waren es drei Hochzeiten.

Die Hochzeit stand unter dem Motto „Herz – herzlich“. Darum fand ich diese Partnerhandschuhe passend. Ich freu mich riesig, dass sich die beiden gefunden haben, und ab jetzt gemeinsam durchs Leben gehen.

In die beiden Fäustlinge hab ich die Initialen und das Herz in die Mitte gestickt. D.h. ich hab sie aufgehäkelt.

Die Anleitung ist eine freie Anleitung von Schachenmayr (Modell 5527) und die Wolle von Sommer Wolle, Merino 125.

Dann musste ich mich noch entschieden, wo ich das Kreuz mache bei meiner Handarbeitsbingo-Karte. Ich hab mich für den Erntedank entschieden. Wann genau der ist, weiss ich nicht. Aber weil wir am Abend nach der Hochzeit mit der Trachtengruppe noch in der Kirche den Erntedank-Gottesdienst mitgestalteten, habe ich mich für dieses Kästchen entschieden.

Handarbeitsbingo

Vor einer Woche habe ich dieses Bingofeld auf dem Blog von 60Grad Nord entdeckt.

Mit dem Kinderbasteln vom Freitag und dem Nähnachmittag vom Samstag konnte ich gleich drei Felder abkreuzen (ich hoffe, man darf das).

Mit Papier haben wir diese tollen Bilder gemacht. Gemeinsam kreativ war ich mit den Kindern. Und beim Nähen habe ich auch für mich einen Loop genäht. Von meinem gibt es nur noch kein Foto, ich mag Selfies nicht. Eigentlich mag ich überhaupt Fotos von mir nicht…

Heute setz ich mich wieder an die Mütze für meinen Gotti-Bub. Da werde ich demnächst ein weiteres Kreuz setzen können. Bin nur noch nicht sicher, ob oben rechts oder unten links…

Wenn‘s kälter wird

Wenn’s kälter wird, werden wir nicht frieren. Zumindest am Hals nicht…

Ich durfte heute mit drei jungen Damen mein Atelier in ein Näh-Studio umrüsten.

Die grösste Herausforderung meinerseits war, dass wir hier drei verschiedene Nähmaschinen hatten, aus ziemlich unterschiedlichen Jahrzehnten.

Die Mädels hatten viel Spass beim Nähen. Wobei nicht jede bei allen Arbeiten gleich begeistert war. Die Stecknadeln, die in den Fingern steckten. Die viele Arbeit, bevor sie endlich an die Maschine sitzen kann. Und eigentlich war es viel zu wenig zum Nähen.

Die Zeit rannte nur so davon. Der Nachmittag war im Flug vorbei.

Mit viel Stolz durften die jungen Schneiderinnen ihre selbstgenähten Loops ihrem Mami und Gotti zeigen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass wir so einen Nachmittag wieder einmal machen werden.

Die Anleitung für den Loop gibt es übrigens auf der Homepage von Lie Lie’s Pumpbär

Die Blätter fallen, der Herbst ist da

Merkt ihr es auch? Am Morgen ist es wieder viel dunkler beim Aufstehen. Die Sonne kommt erst über den Hügel, wenn die Kids schon aus dem Haus sind.

Die Blätter fallen von den Bäumen. Heute war ich unterwegs, da lag unter einem Baum so viel Laub, dass er schon fast nackt war. Der Wind fegte das Laub auf die Strasse.

Beim Kinderbasteln haben wir heute mit Blättergerippe und Papier gebastelt. Entstanden sind dabei ganz tolle Landschaftsbilder.

Wir haben (fast) ohne Schere gearbeitet. Mit Papier und Leimstift. Etwas Filzstift für die Kleinigkeiten und wirklich nur ganz kurz eine Schere für die Seerosenblätter und Pilze, und um einen sauberen Rand zu machen. Die Blätter haben wir gerissen.

Die Blättergerippe habe ich diesen Sommer geschenkt bekommen. Herzlichen Dank! Die Kids fanden sie „mega kuul“. Aber sie mussten damit auch sehr vorsichtig arbeiten, damit sie nicht auseinander fielen.

Back-Dienstag

Brätzeli gabs früher immer bei meinen Grosseltern. Obs dazu einen speziellen Anlass gab, wie etwa zum Herbstbeginn oder zur Weihnachtszeit, weiss ich nicht mehr. Für unsere Familie gilt „Brätzeli gehen immer!“.

So habe ich unser Brätzeli-Eisen aus dem Keller geholt. Wir haben den Teig nach dem Mittagessen gemacht und ihn dann in den Kühlschrank gestellt, bis unsere Backfee wieder von der Schule zurück war.

Sie hat dann die Teigrugeli gemacht, während ich das Eisen bediente.

Die ersten Brätzeli sind immer Probestücke, die werden etwas zu dick oder zu dünn, zu hell oder zu dunkel, oder verlaufen in einander. Darum finden die auch nie den Weg in die Keksdose, sondern immer gleich zu uns in den Mund.

Das Rezept im Heft, das ich zum Eisen dazu bekam, ist sehr wage. 500 bis 600g Mehl, Eier kann man 1 bis 3 nehmen, vielleicht noch etwas Rahm, dann aber weniger Eier. Und wenn man möchte noch etwas Vanillezucker oder Zitronenschale dazu geben. Ich hab mir davon das beste rausgepflückt und aufgeschrieben! So werden sie immer von der ganzen Familie gerühmt. Und ich glaube, die werden auch dieses mal nicht alt.

Mitten in den Vorbereitungen

Heute Morgen habe ich den Stoff gewaschen, die Schnittmuster ausgedruckt und die Nähmaschine organisiert.

Am nächsten Samstag treffen sich drei Mädels im Alter von 9 und 11 Jahren bei mir im Atelier um gemeinsam zu nähen. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Nähstücke. Das wird bestimmt ein lustiger Samstag.

Und wenn wir grad beim Nähen sind, so erzählte mir meine Mam, dass die Katze unserer Stiefschwester während dem Nähen mit der Nadel spielen wollte 🙀. Der Tierarzt hat’s aber wieder gerichtet.

Von unserem Paps gibts auch so eine Geschichte… Mein Grosi hatte noch eine dieser alten Nähmaschinen, bei denen man unten mit dem Fuss wippen musste, die Maschine wurde dann über ein Schwungrad mit dem Riemen angetrieben. Da dauerte es ziemlich lang, bis die Nadel wieder aus dem Finger raus war 😨

Aber von solchen Geschichten lassen wir uns nicht abhalten! Schliesslich haben wir keine Katzen im Atelier, und die Kids passen immer schön auf 🙂

Habt ihr auch schon solche Geschichten gehört? Oder gar selber erlebt?

Back-Dienstag

Gestern habe ich für Junior ein Buch über Kräuter gesucht. Lang hatte ich es bei den Rezepten eingeräumt, aber nach dem Umbau stand es dann an einem andern Ort. So habe ich einige Bücher etwas genauer angeschaut, da fand ich ein Schokolade-Backbuch.

Daraus hat unsere Backfee heute morgen das Rezept für den heutigen Backdienstag rausgesucht.sie hat sich für Brownies entschieden

Wir brauchten noch dunkle Schokolade, Doppelrahm und Vanillearoma. Da heute morgen mein Mami und ich noch etwas shoppen gingen, war das kein Problem. Den Rest haben wir eigentlich immer zuhause.

Gebacken haben wir, nachdem unsere Backfee um 15:15 wieder aus der Schule nach Hause kam. Während die Brownies im Ofen waren, hat sie sich um die Hausaufgaben gekümmert.

Kaum waren diese fertig, piepste auch der Backofen. Wären die Brownies auskühlten haben wir die Creme vorbereitet, die konnte dann im Kühlschrank etwas eindicken. Ich hab sie dann noch aufgestrichen, bevor ich weg fuhr.

Als ich heim kam, wurde ich begrüsst mit ‚ich mag die Creme oben drauf nicht.‘ ‚Wir haben nur EIN Stück bekommen.‘ Und ‚Papi nimmt sein Stück mit dir zusammen.‘

Ich find die Brownies sehr gut. Aber ehrlich, nach einem Stück hat man genug! Schliesslich haben wir dafür 1,5 Tafel 85% Schokolade verbraucht.

Kinderbasteln

Heute Nachmittag haben wir das erste Mal nach dem Sommerferien wieder gebastelt im Atelier.

Die Vögel starten nun ihren Zug in den Süden. Grosse Schwärme von Staren sind beispielsweise zu beobachten.

Einige davon scheinen in Farbtöpfe gefallen und danach auf den Leinwänden gelandet zu sein. So haben ganz viele bunte Vögel sich einen Sitzplatz auf den Ästen, Leinen und Drähten gesucht.

Für’s Trocknen lassen muss ich mir noch was überlegen. Die Kids lieben es, viiiel Farbe zu brauchen. So wurde es fast etwas eng, damit alles trocknen konnte. Da das Atelier in einem Gebäude mit Industrie ist, können wir die edlen Kunstwerke nicht einfach nach draussen an die Sonne legen.

Nächstes Mal werden wir Papier, Schere, Leim und Stifte verwenden. Da wird es keine Probleme mit dem Trocknen geben.

Back-Dienstag

Diese Woche testen wir wieder ein Rezept von Sarah’s Backblog .

Sie hat das Rezept auf Instagram angekündigt. Da wir Saures lieben, war es ziemlich klar, dass wir das Rezept testen werden.

Wie ihr sehen könnt, waren wir nicht ganz sicher, ob alle Zutaten im Messbecher platz haben. Die flüssigen Zutaten kamen gefährlich nah an den Rand vom Ausguss. Aber es hat gereicht, und die Zutaten konnten wir tatsächlich mit dem elektrischen Schwingbesen mischen.

Wie bei Sarah geschrieben, wird der Teig nicht dunkel. Bei der Probe mit der Nadel nach 16 Minuten ist kein Teig mehr hängen geblieben, aber er sah noch nicht aus, als wäre er durch. So haben wir noch 5 Minuten dazu gegeben. Leider war das wohl immer noch zu wenig lang. Da er oben aber nun gut aussah, haben wir das erst beim Aufschneiden bemerkt. Und da war der Zuckerguss schon oben drauf. So konnten wir ihn nicht nochmals in den Ofen schieben.

Der Kuchen schmeckt uns Erwachsenen trotzdem. Die Kids sind im Moment sowieso in einer Phase, in der man nie weiss, was sie grad essen mögen…

Back-Dienstag

Wie ihr bereits am Vormittag lesen konntet, steh ich im Moment viel in der Küche. Ich hab nun neben dem Holundersirup und dem Holundergelee auch noch Apfelmus gekocht.

Leider weiss ich nicht, was es für eine Sorte ist. Die Schale ist wachsig und relativ zäh, das Fruchtfleisch eher mehlig.

Nun haben wir auch eine kleinen Vorrat an Apfelmus im Tiefkühler. Der Baum träg aber noch viele Äpfel, und wenn die weg sind, dann haben wir noch einen zweiten Baum auf der andern Seite des Hauses…

Da ich am Nachmittag mit den Äpfeln beschäftigt war, war ich spät dran mit dem Backen.

Eigentlich war geplant, dass ich Teig vorbereite (wahrscheinlich Mailänderli), Formen aussteche und wenn möglich auch noch backe. Unsere Backfee wollte nämlich nur verzieren.

Da ich aber nicht so weit kam, haben wir uns eine Packung ‚Petit Beurre‘ geschnappt, haben den Puderzucker mit Kaffeerahm vermischt und eingefärbt.

Unsere Auswahl an Verzierung wächst immer mehr, bald haben wir eine zu kleine Backschublade. Und das, obschon wir beim Verzieren nicht sparsam sind. Aber grad vor paar Tagen haben wir vom Böhnigrosi neues bekommen. Sogar Buchstaben! Damit konnten wir alle Namen schreiben.