13. Dezember

Was hast du für Wünsche zu Weihnachten?

Ich denke, jeder Mensch hat irgendwelche Wünsche. Oder Träume? Manche lassen sich leicht verwirklichen, an andern muss man hart arbeiten. Und dann gibt es die unerreichbaren.

Natürlich haben unsere Kinder auch schon einige ihrer Wünsche bekannt gegeben. Ein neuer Schulrucksack, mit dem Götti ins Kino, Lego, ein Barbi-Pferd, neue Reitschuhe…

Was ich mir wünsche? Schwierig…
Einiges, dass ich mir wünsche, können wir uns selber erarbeiten. Wir sitzen zwei bis dreimal am Tag gemeinsam am Esstisch und können uns da austauschen. Mal schauen, wie das funktionieren wird, wenn unser Grosser in die Lehre kommen wird (das dauert zwar noch etwas, aber die Zeit läuft manchmal einfach wahnsinnig schnell).
Ich fange nächsten Januar mit einer Weiterbildung an, die 1.5 Jahre dauert. Und hoffe, dass ich da gut abschneide beim Abschluss.
Ein schlaues Sortiersystem für meine Stricknadeln wär auch noch toll!
Und die CD von Nemo.

Vor paar Jahren brauchten wir kurz vor Weihnachten einen neuen Staubsauger. Ich schaute mich in diversen Läden um und erkundigte mich nach den Preisen. Da meinte unser Grosser zu mir „Mami, den kannst du dir vom Christkind wünschen!“.
Nein, ich gestehe, „Arbeitsgeräte“ gehören nicht zu meinen Favoriten 😉 .

Hier habe ich dir noch eine Geschichte gesucht, in der es auch um Wünsche geht: Familienweihnachtswünsche

11. Dezember

 


Für den heutigen Montag habe ich eine kleine Strickerei rausgesucht, die ich gern mit dir teilen möchte.
Einen kleinen Stern. Du kannst ihn einfach so aufhängen, vielleicht erst noch etwas spannen. Du kannst aber auch zwei stricken, die beiden dann zusammenhäkeln/ -nähen und bevor die letzte Spitze geschlossen ist mit etwas Stopfwatte füllen.

Da dieser Stern schon in unzähligen Varianten online zu finden ist, erlaube ich mir, die Anleitung nicht neu zu schreiben, sondern einfach hier auf ein Youtube-Video zu verlinken.

Strick-Stern

(wie du siehst, war er auch schon Thema in einem Adventskalender)

Meine beiden auf dem Foto sind doppelt gestrickt. Der vordere, gelbe, habe ich aus zwei einzelnen Stern gemacht. Die habe ich am Schluss zusammengenäht. Den orangen habe ich an einem Stück in Doubleface gestrickt (hinten ist er gelb). Ist etwas umständlich, vor allem das ‚drei Maschen zusammenstricken, damit die mittlere Masche aussen ist (auf der hinteren Seite noch schlimmer als vorn).

7. Dezember

Vor einem Jahr habe ich mir ein PomPon-Set gekauft, weil ich da bei diversen Mützen oben einen Bommel aufnähte.

Unsere Jüngste hat damit auch einiges an Wollresten verbraucht und damit hübsche Tierchen oder Monsterchen gemacht.

Auch zu Weihnachten kann man mit Pompon’s einiges machen. Die ganze Wollreste, die man das Jahr über gesammelt hat, kann man in allen Grössen zusammenwickeln und sie an den Weihnachtsbaum hängen. Oder als Türschmuck mit einem Tannenzweig und etwas Geschenkband.
So ist der Türschmuck dann auch gleichzeitig noch wind- und wetterfest.

Die Pompon machen sich auch ganz gut auf einem Adventskranz. Aber Vorsicht! Nicht zu nah an die Kerzen!

 

Back-Dienstag

Wie schon am Morgen geschrieben, haben wir heute Zimtsterne gebacken.

Leider hatte unsere Jüngste heute nicht so viel Zeit, mir beim Backen zu helfen. Nachdem alle Zutaten vermischt waren, musste sie zur Schule.

Aber ich glaube, das Spannendste war, zu beobachten, wie sich das klare Eiweiss zu Schnee verwandelte, und wie der Schnee mit dem Puderzucker an Glanz gewann.

Das Ausstechen und Bestreichen blieb mir überlassen. Erst hatte ich etwas Mühe, weil der Teig ziemlich klebrig war. Ich habe ihn dann kurz in den Kühlschrank gestellt. Anschliessend liess er sich besser verarbeiten.

Da die Sterne danach erst mal etwas trocknen sollen, bevor sie in den Ofen kommen, war dann auch unsere Jüngste wieder zuhause, für den zweitletzten Schritt, dem Backen.

Beim letzten waren dann alle Kids zuhause, beim Probieren. Die Sterne schmecken sehr!

4. Dezember

Als wir frisch in unser Dorf gezogen sind, kam schon bald jemand von der Frauen- und Müttergemeinschaft zu uns, und fragte uns an, ob wir ein Adventsfenster gestalten wollten.

Das machte ich sehr gern. Zum einen weil ich gern dekoriere und bastle und zum andern, damit wir die Einwohner kennen lernten.

Ich hab damals zwei der Fenster in unserem Vorraum dekoriert. Die andern zwei haben wir zugeklebt mit Geschenkpapier.

Es war viel Arbeit, aber ich glaube, das hat sich gelohnt.

An unserem „Fenster-Abend“ haben wir zur Eröffnung zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Wir merkten bald, dass die Stube zu klein war und wir was anderes überlegen mussten.

Im Jahr darauf haben wir nochmals mitgemacht. Da habe ich mit dem DesignFreezer von Gonis Servietten versteift und die über die Löcher geklebt, die ich aus unifarbenem Geschenkpapier ausgeschnitten habe. War nur ein kleiner Teil der Arbeit vom Jahr davor und hat auch nicht halb so toll gewirkt. Dafür war die Suppe, die wir draussen bei  Kerzenschein anboten heiss begehrt.

Leider war es dann immer schwieriger, genügend Leute zu finden, die beim Adventsfenster mitmachten. Trotz der vielen kreativen Leute, die hier wohnen. So wurde dieser schöne Brauch nicht mehr weitergeführt.

Gibt es bei dir im Dorf/Quartier auch einen Adventsbrauch? Zeig uns doch auf FB in den Kommentaren ein Foto davon.

Handarbeit

Gestern hat unsere Jüngste etwas aus der Schule nach Hause gebracht. „Das Ding zum Pfannen draufstellen“ hat sie es genannt. 🙂

Ich finde, es ist ihr sehr gut gelungen, darum will ich es euch zeigen. Und die Pfanne steht ohne zu wackeln.

Vielleicht ist das grad eine Idee für Weihnachtsgeschenke für Gotti und Götti.

Letztes Jahr haben wir auch Korkzapfen gebraucht für ein Weihnachtsgeschenk, dank einer Wirtin im Bekanntenkreis, mussten wir nicht so viele Flaschen Wein trinken.

Weihnachtsgeschenke

Heute war ich in der Verwandtschaft zu besuch und habe dort eines der Weihnachtsgeschenke unserer Kids gesehen. Das hat mich daran erinnert, dass ich euch die Bilder noch gar nicht gezeigt habe.

Bis jetzt war es jedes Jahr so, dass ich für die Kids entschieden habe, was sie für ihre Gottis/Göttis und Grosseltern basteln/schenken sollen. Nun sind sie 7.5, 9.5 und 12.5 Jahre alt, und ich finde, sie dürfen sich selber etwas überlegen.

Unsere Jüngste ist verzaubert von der Eiskönigin. So war es nicht verwunderlich, dass sie sich ziemlich rasch für den Olaf entschieden hat.

Ich weiss nicht, wie lang es her ist, dass ich das letzte Mal weisse Socken gekauft habe… Und dann auch noch Sneakers in Männergrösse. Die hat sie dann mit Reis gefüllt. Für die 6 Schneemänner brauchten wir ca. 1,5 Sack vom Budget-Reis. Nasen, Hände, Knöpfe und Münder hat sie aus Filz ausgeschnitten und aufgeklebt. Damit er etwas standfester wurde, haben wir einen Spiess durch den Körper geschoben und oben mit Heissleim fixiert.

Die Mittlere sah die kleinen Engel und hat sich auch gleich entschieden, diese zu basteln. Da sie relativ schnell zu machen waren, hat sie für alle 2 Engel gebastelt und nicht nur für Gotti, Götti und die vier Grosseltern, sondern auch für die vier Partner der Grosseltern. Dies waren also 20 Engel!
Als erstes mussten wir uns mal überlegen, wie wir so viel Wein trinken sollen. Ein paar Korkzapfen haben wir ja schon mal gesammelt, aber das hätte noch nicht mal für alle einen gereicht. Schön, dass man da bloss ein SMS schreiben muss und sofort darf man in einem Restaurant eine Sack voll abholen.
Die Reisnägel hat sie 'gehäutet'. So glänzten sie in schönem Gold.
Die Bildanleitung findet man in Pinterest.
Unser Grosser hat letztes Jahr bereits Mailänderli gebacken und verziert.
Dieses Jahr wollte er sich an Spitzbuben versuchen. Wir wissen jetzt, warum die nicht bei allen beliebt sind (zum Backen, nicht zum Essen 😉 ). Die bliben kleben, man konnte den Teig kaum von der Unterlage trennen. So hat er sich dann entschieden, erst eine Kugel zu machen, die dann zwischen den Handflächen zu pressen und bei der Hälfte dann einen Stern auszustechen. Sie wurden zwar etwas unförmig, aber schmeckten bestimmt gleich gut.
Im andern Säckli stecken die leckeren 'Schoggichugele Myrta'.
Wie lecker die Weihnachts-Chrömli waren, kann ich nicht beurteilen, die waren alle verpackt, ohne ein Probiererli für's Mami weg zu legen…

 

Weihnachts-Grüsse

Die Idee meiner diesjährigen Weihnachtskarten fand ich auf Pinterest.

Vor einigen Jahren hab ich mal von jemandem eine Art Zirkel bekommen, der aber statt mit Mine mit einem Skalpell ausgestattet ist. So waren die Kreise recht schnell ausgeschnitten.
Die Kleber für den 3D-Effekt hatte ich schon letztes Jahr gekauft und so gut weggeräumt, dass ich sie erst wieder fand, als ich mir Neue gekauft hatte.